Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1862
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
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26 und durch Umstellung des T und *"), DTTT1 gelesen werden müssen154). Der Ausdruck Karat155) ist wohl auch aus diesem System hergenommen, und hat daher das römische Pfund 1728 Karat. M. Y?r\ °Evvsag. Das DTin 2 p?n, d. h. 1 Denar 18 GTin 36 pvi, nun hatte aber der Denar auch 4 Sesterz, also 4 Sesterz 36 j>JTl, 1 Sesterz 9 1 pTl £ Sesterz, es wird dalier dieses yST\ die Bedeutung von ivvsäg, ein Neuntel des Sesterz, haben156). N. yotf Semuna.^ Das }OT enthält 2 pötif, d. h. 1 pöttf £ pVl Sesterz -TL Denar. Durch die Neuntelmünzen wird man darauf geführt, dass in gleicher Weise wiederum kleinere Münzen als Achtel grösserer Münzen aufgefasst wurden und davon ihre Namen erhielten, so dass pöltf seinem Werthe nach einem Achtel eines Neuntel Denars Denar entspricht. Die Tosifta'57) hat die Pluralform m^ültf; wie es überhaupt auch in den Maassen Achtel gab, so wird NTTOftn als ein solches Maass mehrere Male angeführt158). Das pfcttf wird auch als 2 Peruta ausgewerthet. Es wird daher die Peruta hier einem halben pöttf, d. h. dem 144sten Theile eines Denars gleichgesetzt. Da nun hier 1 Peruta Maah und 1 Maah 4 Assar, so ist 1 Peruta | Assar. Oben fanden wir 1 Peruta | Assar. Jene Beziehung ergiebt 1 Denar 144 Peruta, diese 1 Denar 192 Peruta. Diese Verschiedenheit gleicht der Talmud159) dadurch aus, indem er sie nicht einem veränderten Münzfusse, sondern einem Coursschwanken des Assar zuschreibt. Er drückt dies aus 'Dl^niD'»« *en "llpWl ND d. h. der Werth des Denars war immer 192 Peruta, nur habe sich das Verhältniss des Denars zum Assar und dadurch das des Assar zur Peruta verschoben. Wenn nämlich der Werth des Assar gestiegen war, erhielt man für einen Denar 24 Assar, der Assar galt daher 8 Peruta. War der Werth des Assar gesunken, dann erhielt man für einen Denar 32 Assar, der Assar galt jetzt 6 Peruta, nun ist aber 8mal 24 6 mal 32 192 Peruta. Noch ist zu erwähnen, dass für Peruta auch der Ausdruck HJJö gebraucht wird'60), ferner dass DYptl für HtSIID Kupfermünze, und für kleine Münzen auch iJCHB angewendet wird161). Fasst man nun zusammen, des« das ip^K pnJlD mit ^tff« ID^, DfcDtt und pantMlp in einer solchen Verbindung steht, wie das römische Dupondium mit As, Semis und Teruncius, so haben wir liier römische Münzen vor und können auch den im Talmud erwähnten Denar als den römischen ansehen, der nur aus dem oben angegebenen Grunde ein anderes Verhältniss als der römische Denar zum As hatte. 154) VergL Mussafia s. v. 11. Ersch und Gruber, Allgemeine Encyklopädie, zweite Section, 27. Tlieil, Artikel Juden, Seite 31. 155) Mischna Menachoth I, 2. Jerusalemischer Talmud Pea 21, 1. Baba mezia 9, 3. u. s. w. 156J Ersch und Gruber a. a. 0. 157) Baba bathra 5. 158) Pesachim 109, a. Baba bathra 89, b. 90, a. Jerusalemischer Talmud Pesachim 37, 3. Schekalim 47, 3. Aboda Sara 41, 1. *• 159) Kidduschin 12, a. 16°) Baba mezia 102, b. ">yD HND NTTJDK. l61) Mischna Maaser Scheni II, 8. 9. Edujoth I, 10. Talmud Baba mezia 45, a. Baba bathra 165, b. Tosafoth s. v. ND^N. lom s. v. fsuTs. i f]U*>A Aß •C'?/ b- /X/ii( z - Attrrx r <Uaa **juwZA f jlk^Ji 'KUy, flt *«&*fl bnm*u* x U V VylOl (U (Mäl Ls IttX'i'ft ~&»i\u> cfi ^AMt,. ^^4^ l^/ 1) b