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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1862-01-01 · 1862 · page 24

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1862
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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22 so alt, dass man schwerlich einen Zusatz zu einem Münzausdrucke machen musste, um ihn von einem anderen gleichlautenden, der in so alter Zeit gebräuchlich war, zu unterscheiden. Näher liegt wohl, dass der Zusatz durch eine Verwechselung mit dem oft vorkommenden p"ltOjp entstanden ist1'-1). Hieraus folgt im Allgemeinen, da 1 Peruta \ Teruncius, 1 Teruncius £ As, dass eine Peruta einem Achtel As gleich ist, und man hätte nur die Abnahme des Libralas zu verfolgen, um daraus das Gewicht und den Werfch der Peruta für jede beliebige Periode der talmudischen Zeit zu bestimmen. C. DDDD Semis. Der D£DE wird in der Tosifta, im babylonischen Talmud'22), jerusalemischen Talmud123) als ein halber in1** und als zwei ppjTUMp ausgewerthet. Da sich der ID^ für das römische As ergeben wird, und der pj'ltOip für den römischen Teruncius ergeben hat, so wird der DftDö dem Werthe nach der Semis sein. Ohne die Form des Wortes weiter ändern zu müssen, ist es von rftdaeviia, die Hälfte, abzuleiten. Vergl. jerusalemischen Talmud W2lb rus* 1D£."1 wnx 124) und Midrasch Rabba D)D P3m IIEn VSn WÖH n^N ]XH "OT£3 CETI 126>. D. \4cqccoiov, As. „Durch die römische Herrschaft wurde das römische Münzgewichtpfund, obgleich daneben noch andere, namentlich griechische, in Rom und Italien bestanden, das allgemeine italische. Italische und römische Litra ist daher den Metrologen der Kaiserzeit einerlei. MXsitoov 'LzaXixov, zgiovyxiov 'Izahxov bezeichnet römisches Gewicht auch in den Inschriften der Gewichtsstücke." I26) Nun wird der "1D,N an mehreren Stellen des Talmuds erwähnt, er aber auch noch mehreremale mit dem Beinamen "1p^J0')N (Italica) belegt127), so dass wir hier eine römische Münze vor uns haben. Da aber im Talmud dieser IDW einerseits einem halben jYH^D (Dupondium) und andererseits zwei Dt2D12 (Semis) gleichgesetzt wird128), so ist nicht daran zu zweifeln, dass hier das römische As gemeint sei. und zwar ist "1D1N eine Abkürzung des griechischen Assarion, und sollte daher Assar und nicht Issar gelesen werden. Das Auffallende hierbei ist, dass der Denar 24 Assar gleichgesetzt wird, während im ganzen Verlaufe des Bestehens Rom's der Denar in seiner ersten Ausprägung wie bekannt etwa 10 As gleich und später, als das Uncialas eingeführt, 16 As gleichgesetzt wurde. Bei der noch späteren Reduction des As blieb dennoch der Denar 16 As gleich. Diese Anomalie rührt nicht von einem verschiedenen Münzfusse her, sondern hat nur eine rein 121) Schilte Hagibborim pag. 94, b führt "ptMp statt "ppJDbJp an. 122) Tosifta Baba bathra 5. Babylonischer Talmud Kidduschin 12, a. 123) Kidduschin 58, 4. 124) Maasroth 48, 4. 125) pag. 92. b. Vergl. Mussafia s. v. iD^Du. 126) Boekh a. a. 0. pag. 372. ,2T) Mischna Kidduschin I, 1. Baba mezia IV, 5. Edujoth IV, 7. Bechoroth IV, 5. Erachin VIII, 1. Mikwaoth IX, 5. Chulin III, 2. Tosifta Maaser Scheni 3 und 4. Tosifta Baba bathra 5. Talmud Ketuboth 75, a. Jerusalemischer Talmud Ketuboth 31, 3. Kidduschin 58,- 4. Sifri ki Seze 295. Schir Ilascliirim Rabba pag. 3, b. u. s. w. 12e) Mischna Baba bathra V, 9. Talmud Kidduschin 12, a. Jerusalem^ Talmud Kidduschin 58, 4.

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