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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1862-01-01 · 1862 · page 27

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1862
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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25 arabischen Gelde als ein halbes Habba (!"Dn granum Gerstenkorn) an. Ein Sela wird also 768 halbe Habba 384 Habba entsprechen. Denselben "Werth führt Ascheri (^"N"!):49) im Namen der Geonim an, nämlich 5 Selai'm sind 1920 Gerstenkörnern gleich. Die Gewichtsangabe dieser Gerstenkörner nach den in Deutschland üblichen Gewichtsnominalen wird zuerst in den Rechtsgutachten des p-inrpö GI'mÜ angeführt. Dort wird das Gewicht auf 5 Loth 1 Quentchen bestimmt150). Diese 5 Loth 1 Quentchen preussisches Altgewicht geben 4,604 Loth Neugewicht, und dies würde, da, nach Anmerkung 6, ein Thaler 1 Loth Silber ist, etwa 4 Thlr. 18 Sgr. 2 Pf. ausmachen, wofür die runde Summe von 5 Thalern angenommen wird. Ein Sela würde hiernach ein Gewicht von 15,35 Gramm 0,921 Neuloth haben. Nun hat sich oben Seite 5 das Gewicht des Sela (Schekel) höchstens auf 14,34 Gramm 0,8604 Neuloth ergeben; da man aber den Grad der Abnutzung der vorhandenen tyrischen Münzen nicht kennt, da ferner de Saulcy151) maccabäische Münzen, die doch tyrische Währung haben, bis auf 14,65 Gramm angiebt, endlich aradische Tetradrachmen, die auf denselben Fuss geprägt sind, bis auf 15,29 Gramm sich vorfinden, wobei wiederum die Grösse der Abnutzung nicht bekannt ist, so muss man schon für die Praxis diese 5 Loth 1 Quentchen Altgewicht 4,604 Loth Neugewicht in Silber und als runde Summe 5 T,hlr. gelten lassen. K PÜD Mine, pvZ und $T\wb Litra. Die Mine und die Litra werden als 25 Selaim ausgewerthet, und ist das oben über die Gleichheit der Mine und Litra als Gewicht Gesagte auch' hier als Münze geltend. In der Mischna15'2) und an mehreren Stellen des Talmud ist Mine 100 Denare 25 Selaim angeführt. Ob es überhaupt ein Münzstück von der Grösse einer Mine oder Litra gegeben, ist nirgends angezeigt. Es scheint eher ein von den Gewichten hergenommener Ausdruck für eine bestimmte Summe von 100 Denaren gewesen zu sein. Vergl. R. Lippmann Heller zu Schebuoth VI, 3. s. v. bDTW, dass auch die Litra keine Münze war. Eine andere Münzreihe, die zwischen der Maah und Peruta liegt, ist noch anzuführen. In der Tosifta und im Talmud153) werden von R. Simon beu GamMel folgende Münzgleichungen angegeben: 1 nj?ö 3 DVH, 1 DTfl 2 pn, 1 2 paw, 1 patsr 2 nanB. Wir werden hier von den grösseren zu den kleineren Münzstücken absteigen. L. DTin (DTin) Hordeum. Wie bekannt, hatte das römische Pfund 1728 siliquas (hordeum, xsqätiu). Der Denar als der sechsundneunzigste Theil des Pfundes hatte daher 18 siliquas. Da nun hier 1 Maah 3 DTin, 1 Denar, der 6 Maah hat, 18 Dil?] ist, so wird DTin die Bedeutung von siliqua (hordeum) haben 149) Bechoroth c. 8. 150) Citirt von n"D p"Ü D"n l"l"2. 'Ol '*j?7GTTÖ DinO HSTifD BHP TQJDIP Vergl. Parchi Caftor wapherach ed. Edelmann, pag. 65, a. 18') Recherches sur la numismatique judai'que pag. 20. 152) Joma III, 7. Baba mezia V, 2. Schebuoth VI, 1. 2. tu s. w. 153) Baba bathra 5. Babylonischer Talmud Kidduschin 12, a. Jerusalemischer Talmud Kiddnschin 58, 4. 4

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