Mannheim
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  1. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 3

    23 1. Mos. 17, 8: „Und ich will dir und deinem Samen nach dir geben das Land, da du ein Fremdling innen bist, nämlich das ganze Land Canaan, zu ewiger Besitzung, und will ihr Gott sein." 5. Mos. 30, 20: „Das ist dein Leben und dein langes A…

  2. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 4

    n lieber über den Sturz Zions, über die Zerstreuung Israels in alle Welt; wenn er damit vergleicht, was Hosea vorheryerkündiget hat (3, 4): „Die Kinder Israels werden lange Zeit ohne König, ohne Fürste», ohne Altar, ohne Priesterkleid, ohne…

  3. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 5

    25 lind Wunder bekräftigte und Tausende hinzuthat, die da selig würden, zu der Gemeinde — daß dieser Jesus von Nazareth es ist, an den die Völker gläubig geworden find und durch dessen Wort die Welt voll geworden ist der Erkenntniß des Herr…

  4. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 6

    lichen." (S. 20.) „Was in der neuesten Zeit selbst um als Keim noch verborgen liegt, wie Verhütung der Armuth, Gleichheit des Eigenthums u. s. w. wurzelt bereits im Bor den des heiligen Wortes." Damit jedoch Herr Philippfon auch seine sonst…

  5. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 7

    27 großen Erschütterungen und bedeutendem Abfall ausgesetzt. Gewöhn« lich sind es dann einzelne kräftige Glieder solcher Gemeinschaften, von denm die Bewegung ansgeht, die sich dann auch nach allgemein gefühltem Bedürfnisse oft rasch verbre…

  6. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 8

    28 welchem die Erfüllung Mer Vorbilder und Weissagungen, allerHoffnung und Sehnsucht nach dem ewigen Heil ist. Durch eine entschiedene Hinwendung zur heiligen, Schrift, müssen alle Edlen und Aufrichtigen nothwendig zu dem Bewußtsein des Abe…

  7. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 9

    29 süchtig gegen anders denkende Juden, ja selbst gegen die Anhänger anderer Häuptlinge ihrer eignen Secte sind, sich allein für die wahren Bekenner des Zudcnthums halten, sich der Unsittlichkeit aus religiöser Schwärmerei vielfach hingebcn…

  8. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 10

    30 an den Wänden hängen, nach welchen der eigentliche Gründer dieser fanatischen Secte, Rabbi Israel Baal Schem-tob, dort so ziemlich als der Schutzheilige der Juden dargcstellt und verehrt wird. Daraus kann man zur Genüge sehen, welch' ein…

  9. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 11

    31 1 Die jüdischen Feiertage. Das Versöhnungsfest in der Zerstreuung. Zn Nr. 11 des vorigen Jahres haben wir den Lesern dieses . Blattes Einiges von der Feier des Versöhnungstagcs im Tempel erzählt. Unser« Versprechen gemäß wollen wir nun e…

  10. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 12

    Bon den Gebräuchen an dem eigentlichen Borbereitungstage, dem Tage vor dem Versöhnnngsfeste, wollen wir nur einige der vorzüglichsten mittheilcn. Wir müssen jedoch bemerken, daß sie von deutschen Inden wohl nur noch selten, beobachtet werde…

  11. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 13

    33 kommen. Das Ganze ist weiter nichts, als eine leere Ceremonie, aus-welcher Leichtsinnige sogar oft ein Gespötte machen. Fromme Juden jedoch -nehmen die Sache ernster und lassen wohl gar ihren bloßen Rücken mit Brennnesseln peitschen oder…

  12. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 14

    34 bis zum nächsten BrrsöhnungSfeste thun werden. Es ist über dies Gebet schon sehr viel gestritten worden. Die Christen haben die Juden beschuldigt, daß sie in diesem Gebete jeden Eid als nichtig erkläre» und sich von der Pflicht entbinden…

  13. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 15

    3S wir es hier ganz Mit, es heißt: „Damals, vor der Schöpfung der Welt, hat Gott den Tempel und den Zinon (das ist den Messias) eingesetzt. Das hohe Zeughaus (damit wird der Tempel gemeint) hat er von Anfang gegründet, ehe noch ein Volk ode…

  14. 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 16

    tMlm auch keine Gewißheit der Gnade Gottes Wd der Vergebuyg der Sünden. Es fehlt dem gegenwärtigen Gottesdienste M Westntliche, der ejgentliche Lern, aus den Fs ankommt Md das arme Volk muß sich an eitlen Eeremomeen, an dem Acheine begnügen…

  15. 1846-03-01 · Heft 3 (März 1846) · page 1

    Dibre Eineth oder Stimmen der Wahrheit > - an Israeliten und Freunde Israels herausgegeben von I. C. Hartman«. J\s März 1846. 2. Jahrgang. Knefe über Iudenihum und Ehristenthum. Fünfter Brief. © I ® i i t G L m A W. erinnerst mich in Deinem…

  16. 1846-03-01 · Heft 3 (März 1846) · page 2

    38 einige Tage Ferien gegeben haben, soll die erste Mußezeit Dir gewidmet sein. Ucbrigens konntest Du, ohne daß ich Dir direct auf Deinen Brief antwortete, einer Seils ans dem freundschaftlichen Tone, in dem ich Dir schrieb, und andrer Seil…

  17. 1846-03-01 · Heft 3 (März 1846) · page 3

    39 großer Strenge beobachteten, aber Gott nicht wahrhaft fürchteten und ihre Nebenmenschcn nicht liebten, daher durch Geiz, Eigennutz, Betrug, Lüge, Neid, Haß und Hader Ilebertreter des Gesetzes wurden, das sie als das höchste Geschenk von …

  18. 1846-03-01 · Heft 3 (März 1846) · page 4

    40 Fleiß lobt, habe ich im Allgemeinen grade das Gegentheil von der Liberalität, womit man an meiner vorigen Stelle mich behandelte, wahrnehmen müssen. Besonders aber ist mir das sehr betrübend, daß ein großer Theil der Gemeinde, ohne daß b…

  19. 1846-03-01 · Heft 3 (März 1846) · page 5

    41 gefunden, daß ich wirklich glaubte, er habe die Vollkommenheit, von der er mir sagte, erreicht und mit Hochachtung an ihm heraufblickend, seine Worte sehr zu Herzen nahm. Eines Tags, als ich durch die Klage über meine bei den Unarten der…

  20. 1846-03-01 · Heft 3 (März 1846) · page 6

    42 entschließen eine Anleihe zu machen. Zch dachte also gleich an den erwähnten Freund, in dessen Hause ich täglich weilte. Nicht zweifelnd, daß er mir gern von seinem guten Vorrathe das Fehlende leihen werde, that ich ihm mein Anliegen kun…