Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1846)
- Date
- 1846-02-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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25 lind Wunder bekräftigte und Tausende hinzuthat, die da selig würden, zu der Gemeinde — daß dieser Jesus von Nazareth es ist, an den die Völker gläubig geworden find und durch dessen Wort die Welt voll geworden ist der Erkenntniß des Herrn,— daß gerade durch den Glauben an den, der Herrn Ph. und seinen Gleichgesinnten noch heute ein Stein des Anstoßes ist, auch die rohesten und wildesten Völker umgewandelt und innerlich wie äußerlich wiedergeboren sind, davon weiß unser Schriftgelehrte nichts; er und seines Gleichen sind es, die die Völker misfioniren und zur Erkenntniß des einigen Gottes bringen. Wir wissen wohl, daß Israel auch in der Zerstremlbg viel hat beitragen müssen zur Ausbreitung des Evangeliums unter den Heiden, aber eben gegen seinen Willen, als lebendiges Zeugniß für die Drohungen des göttlichen Worts und als warnendes Beispiel dafür, wie es den Verächtern Ehristi und seines Evangeliums ergeht. Wie wenig Ernst es übrigens Herrn Ph. mit seiner Resignation auf Land und Besitz ist, wie wenig Ernst es ihm damit ist, wenn er uns versichert: „wir Israeliten lebten stets nur um Gedanken willen und von Gedanken" (@. 40^, zeigen uns die zahlreichen, emancipationssüchtigen Stellen seiner Schrift, und zeigt uns die Frechheit, womit er seinen Communismus in die Schriften des A. Testamentes hineinträgt. So lesen wir in erster Beziehung: „Ist nicht die Gleichstellung der Juden als das Symbol der Gewissensfreiheit anerkannt worden/ als die Parole dcß, daß das angeborene Recht des Menschen nicht mehr durch das religiöse Bekenntniß geschmälert und beeinträchtigt werde? Heißt der nicht freisinnig, der für uns und unsere Freiheit stimmt?" (S. 23.) „Wer immer noch so rüstig das Schwerdt schwingt, wie wir) ist der alt? wer so eben mit neuer Eroberung beschäftigt ist, der bürgerlichen Freiheit, ist der verlebt?" (S. 37.) In letzterer Beziehung werden wir belehrt: „Israel war das Volk, wo kein Adel der Geburt bestand, kein Vorrecht den Priester beschützte, sondern allein dem Verdienste ward der Siegerkranz — und jetzt erst strebt die Menschheit danach, dies zu verwirk-