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Dibre Emeth · 1846-02-01 · Heft 2 (Februar 1846) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
2 (1846)
Issue
Heft 2 (Februar 1846)
Date
1846-02-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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23 1. Mos. 17, 8: „Und ich will dir und deinem Samen nach dir geben das Land, da du ein Fremdling innen bist, nämlich das ganze Land Canaan, zu ewiger Besitzung, und will ihr Gott sein." 5. Mos. 30, 20: „Das ist dein Leben und dein langes Alter, daß du im Lande wohnest, daß der Herr deinen Vätern Abraham, Zsaac und Jacob geschworen hat, ihnen zu geben." 5. Mos. 28, 1. 11: „Wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen wirst, daß du haltest und thust alle seine Geboteso wird der Herr machen, daß du Ueberfluß an Gütern haben wirst in dem Lande, daß der Herr deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben." 5. Mos. 30, 17. 18: „Wendest du aber dein Herz, und gehorchest nicht, sondern läffest dich verführen, daß du andere Götter anbetest und ihnen dienst: so verkündige ich euch heute, daß ihr umkommen werdet, und nicht lange in dem Lande bleiben, da du hineinziehrst über den Jordan, dasselbe einzunehmen." —? Was kann nun den Mann dazu bewegen, das Wort Gottes so mit Füßen zu treten und die bornirte Behauptung aufzustellen, daß Israel als Religionsvolk ohne Besitz sein mußte? Es kommt ihm Alles darauf an, seine andächtigen Zuhörer glauben zu machen, daß sie noch das auserwählte Volk Gottes sind und ganz im Besitz der Herrlichkeit, welche Gott dem Samen Abrahams verhieß und unter Moses gab. Da lesen wir: „Also hat Israel feine Religion bewahrt, trotz der Anfechtungen der Völker, und ob es geplündert und verstoßen ward, es gab sich hin ihrem Dienste, ihrer Erhaltung." (S. 12.) „Israel blieb treu seiner Bestimmung ob es gejagt wurde nach allen vier Ecken der Erde, und Jerusalem in Trümmern sank." (S. 12.) „Ihr (die Magdeburger Juden) bleibet und seid und bestehet als der Stamm, durch den der Herr seine Erkenntniß und seine Lehre offenbaret in der Mitte der Menschheit." (S. 13.) „Ihr fühlet wohl mit mir das ganze, volle Leben, was noch durch die Adern Israels fließt, was noch in unseren Herzen pocht, was noch unsere Sehnen stählet, und womit wir alle Schöpfungen der Zeit immer wieder überdauern." (S.36.) Wenn nun Rabbi Philippson sein Tischah Beab mit seinen Zuhörern feiert, das Echah des Propheten liest, und die Trauerr

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