Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1846)
- Date
- 1846-02-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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tMlm auch keine Gewißheit der Gnade Gottes Wd der Vergebuyg der Sünden. Es fehlt dem gegenwärtigen Gottesdienste M Westntliche, der ejgentliche Lern, aus den Fs ankommt Md das arme Volk muß sich an eitlen Eeremomeen, an dem Acheine begnügen lassen, wobei es aber nimmermehr zur rechten Muhe und zum innern Frieden gelangen kaum Möchte Israel doch dies anerkennen und in der Schrift, dem Gesetze und den Propheten, nach der Ursache davon fragen, es würde dann gewiß zu der Ueberzeugung gelangen/ daß diese keine andere sei, als die Verwerfung des Messias, der in Zesu von Nazareth erschienen ist, und in welchem die Opfer ihr Ende und die Vorbilder ihre Erfüllung erreicht haben. M i s c e I t t tt* Wie berichtet wird, ist der Reformgenoffenschaft durch ein Ministerial-Rcscript die Erlaubniß ertheilt worden, an jedem beliebigen Orte Werlins für die Ausübung ihres Gottesdienstes einen Tempel zu erbauen. Fü?s Erste hat sie ein Local in dem Gropiuy'schen Etablissement auf fünf Jahr gemiethet, das von dem Besitzer mit einer Gallerie und den übrigen, zu einem Gottesdienste gehörigen Einrichtungen versehen werden soll, wofür sie jährlich 1400 Thaler Miethe zahlt. Zu Ostern soll das Bethaus eingeweiht und dann jeden Sonnabend und Sonntag Gottesdienst darin gehalten werden. Nach einem Berichte über die Vorlesung des Dr. Stern über Festtage und den Sabbath, sind diejenigen, welche an Werktagen nicht arbeiten wollen, nicht berechtigt, diejenigen aber, die aus irgend einem Grunde außer Stande sind, , sich für diese Tage so viel zu erwerben, daß sie an denselben ruhen können, zwar sehr zu bedauern, aber dessenungeachtet unfähig, diese Tage zu feiern. Gleicherweise müssen Kinder von der Sabbathfeier ausgeschlossen werden, babte hohe Bedeutung derselben nicht zu fassen vermögen, da sie weder der Selbsterkenntniß poch der Gotteserkenntniß obliegen können-. Dies Blatt erscheint monatlich tu einem Boqett und kostet der Jahrgang 15 Sgr. Bestellungen nehmen, außer dem Herausgeber selbst, alle ", V ' Buchhandlungen an. ' Gedruckt und iw Commission dei Trowitzfch uud Gvhn in.Frankfurt a. d. .