Mannheim
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  1. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 233

    — 233 — Wenn auch der Verf. unter dem ע״א nicht Anbeter von Götzensondern Anhänger eines andern Gottesdienstes NN12P, was doch andern Völkern nicht abgesprochen werden kann, verstehen will, so muß doch nach Obigem jede Nachahmung ihrer Gebr…

  2. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 234

    …nig stichhaltig ist die von den Tosafoth Kiduschin 52, b zur Stelle לכי vorgebrachte Beweisstelle, denn der dortige von Raschi angeführte Anssprach befindet sich wirklich Ln der^ תוספתא ©״ב דעירכין und lautet^ כלעולם לא נראית אשה בעורה , wo von T…

  3. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 235

    235 — Zahlensymbolik ein und weiset nach, wie die Zahl 4 die gefährlichste und schädlichste, hingegen die Zahl 3 die alterheiligste sei, daher jeder srommgläubige Jude bei Leibe keine viereckige, sondern eine runde oder dreieckige Mütze tra…

  4. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 236

    — 236 — Allem ich will der Oeffentlichkeit gegenüber hier zeigen, wie wenig der Hr. Hauptschullehrer B. über meine Arbeit nachdachte und altes tadelt. Zuvörderst erlaube ich mir die Gegenbemerkung, daß die religiös-gemüthliche Ausbildung de…

  5. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 237

    — 237 — Biblische Geschichte zum Gebrauche für den israel. Reltgtons- Unterricht an Gymnasien und Realschulen, von Moritz Stößel, Lehrer. der israel. Religion an den k. k. Lehranstalten zu Brünn. II. Heft für die zweite Klasse des Unter-Gym…

  6. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 238

    238 dagegen die Motivirnng Bileams bei dem Ortswechsel S. 62. Leider glaubt auch heute noch Mancher an das משנה מקום; und nimmt es ganz wörtlich. Wir hätten gewünscht, Hr. St. wäre nicht ohne Bemerkung an dieser Materie vorübergegangen, und…

  7. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 239

    — 239 — Die Redaktion d. Bl., die nicht gewohnt ist, nach einem flüchtigen Blick zu urtheilen, wird den ״Leitfaden" erst besprechen, wenn er vollständig vorliegen wird. Vielleicht wird sich was zu tadeln sinden: das wird jedoch in einer Spr…

  8. 1859-01-01 · 5 (1859) · p. Seite 240

    …Vereinsmitgliede zur Last fielen. Wollen wir ferner das. Andenken unseres verstorbenen Wohlthäters Ignaz Frisch aus Großwardein in Ungarn in Erinnerung bringen, welcher unsere Vereinsmittel durch die Hinterlassung seines Hauses so bedeutend vermeh…

  9. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 241

    …en. I. Sehördliche Anfrage. K. k. Statthalterei-Abtheilnng in Ofen. 28,083. An Seine Ehrwürd en des Herrn OberrabbinöWU Leopold Löw in Szegedin. Anläßlich eines vorgekommenen Falles ist hierorts die Frage zur Sprache gekommen, ob bei einem und demselb…

  10. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 242

    — 242 — II. Gnta ch t e n. 1. Begrenzung der Frage. Die Frage, ob Brüder bei einem und demselben Rabbinats- Kollegio gleichzeitig fungiren dürfen, muß — wie dies auch in den der hohen Statthalterei-Abtheilung vorliegenden rabbinischen Aeuße…

  11. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 243

    — 24S — Diese Bestimmung fließt ans dem von allen jüdischen Rechtslehrern anerkannten Grundsätze, daß Mitglieder eines gemeinschaftlich fungirenden Rtchter-Kollegit, deren Zusammenwirken gesetzlich geboten ist, nicht in den eben bezeichnete…

  12. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 244

    — 244 — .4. Die Ehetrennnngspraris. Es darf indeß nicht unerwähnt bleiben, daß die Ehetrennungspraris sich in den lezten Jahrhunderten in verschiedenen Ländern auf verschiedene Weise gestaltet hat. In den jüdischen Gemeinden des Orients, Po…

  13. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 245

    … von einzelnen Gliedern seiner Gemeinde anzunehmen? Gine zeitgemäße Frage, beantwortet von D. L. Straßer, Bez.-Rabb. in Szarvas. ״Welch' eine Frage von einem Rabbiner!" wird vielleicht so mancher Laie rufen. Mancher, der dieselbe schon längst im

  14. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 246

    246 — negativen Sinne praktisch beantwortet hat, wird hier Parteilichkeit fürchten, und diesen Artikel mit Mißtrauen lesen; und doch soll dieselbe Frage hier eine unparteiische Behandlung finden. B.-Chananja soll ja nach allen Seiten hin se…

  15. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 247

    — 247 — erklären unsere Weisen: ״So wie ich von Gott umsonst gelernt, so lernet ihr auch von mir unentgeltlich und so sollet auch ihr ohne Lohn lehren 5). — ״Wer den Vorsatz faßt", spricht Maimuni 6), ״sich init dem Gesetzesstudium einzig u…

  16. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 248

    - 248 — es Pflicht und gebürlich sei, die Weisen und ihre Jünger, deren ausschließliche Beschäftigung das Gesetzesstudium ist, zu unterstützen. Das ist aber ein Jrrthum. Es findet sich weder in der Bibel noch in den Worten unserer Weisen ei…

  17. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 249

    — 249 — Menschen. Karna, der Richter in Jerusalem war "), ernährte sich durch Wafserschöpfen, und wenn streitende Parteien vor ihn kamen, um ihre Rechtssache zu schlichten, sprach er: Gebet mir Jemanden, der an meiner Stelle Wasser schöpfe,…

  18. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 250

    — 250 sich freuend, daß Gott ihm Gesundheit und Genügsamkeit verlieh. Ich hörte aber, daß die Wahnwitzigen, welche für ihre Meinung durchaus Beweise herbeischleppen wollen, sich auf jene Stelle berufen '6)״ יWer da von den Leuten genießen w…

  19. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 251

    … unwürdigen Gebrauch machet, wird der Welt entrissen 18)". — Ferner: In einer Hungersnoth öffnete unser heil. Lehrer R. Jehuda Hanasi seine Schätze, mit der Bestimmung, jeden Bedürftigen zu unterstützen, doch müsse der zu Unterstützende ein Gelehrter se…

  20. 1859-01-01 · 6 (1859) · p. Seite 252

    — 252 wenn es ihm nur möglich wird, Nichts durch das Verdienst der Gelehrsamkeit genießen will, und selbst einen Kunstgriff nicht scheut. Man forschte der Sache nach und fand, daß es so war 19). Diese zwei Begebenheiten müssen Jeden, der de…