Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 5 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 236 (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
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— 236 — Allem ich will der Oeffentlichkeit gegenüber hier zeigen, wie wenig der Hr. Hauptschullehrer B. über meine Arbeit nachdachte und altes tadelt. Zuvörderst erlaube ich mir die Gegenbemerkung, daß die religiös-gemüthliche Ausbildung des Kindes bei den ersten Anfängen einer fremden — wenn auch heiligen Sprache — durchaus nicht anwendbar sei. Dann muß ich dem geehrten Hrn. B. hinzufügen, daß die Lautir-Methode nicht allenthalben und bei jedem Kinde mit Erfolg zu gebrauchen sei. Und endlich, daß bei meiner hebr. Fibel beide Methoden: das Lantiren, so wie das Bnchstabiren, nach Einsicht dem Lehrer überlassen bleibt, wie er schneller zum Ziele gelangt. Die Ordnung des Alfabets, so wie die öftere Wiederholung desselben, ist zur Uebung des Kindes unumgänglich nothwendig, und je länger der Lehrer dabei verweilet, desto schneller gehen die folgenden. Das mechanische, fertige Lesen ist nun hier die Hauptsache, daher haudelt es sich auch darum, das Kind mit allerlei Sylben zum richtigen AussprechM bekannt zu machen, und alles Ueberflüssige thnnlichst zu vermeiden. — Daher habe ich gleich in Nro. 7 ganze Wörter zur Uebung aufgestÄss um מחים, die bei einsylbigen W. nicht auszuweichen gewesen wären, wegzulassen, diese , aber durch Auseinandersetzung im Drucke als einfache Sylben dem Kinde hingegeben, und hie und da einen absichtlich verschwiegen. Da aber schon in den ersten Uebungen das N und F, ב und ב rc. blos als harte und schlaffe Aussprache, nicht aber als דגשקל erscheint, so konnte ich solche Sylben mit in Nro. 7 füglich in Anwendung bringen. Später in Nro. 14 ist erst die Rede vom ד׳הזק• In Nro. 9 wird d. K. auf נרא׳ j und נהנסתר aufmerksam gemacht; wenngleich der Dagesch forte manchmal wegblieb, so ist das Ziel bei dem Kinde doch erreicht. Daß ich durchaus systematisch verfuhr, beweist jeder §. insbesondere. So findet man in Nro. 10 Uebungen über Schwa נה und נע; in Nro. 9 י, n,א ,ר ais נה נסתר geordnet. Es sollte demnach Hrn. B. nicht auffallend sein, wenn ich in Nro. 12, wo von den Endbuchstaben mit einem Vokal versehen, die Rede ist, zugleich bei ף das ך berühre. In 17 §. habe ich alle Leseregeln des Hebräischen gefügt, und bin überzeugt, daß jene Herren Lehrer, die davon praktischen Gebrauch machen werden, ein günstigeres Urtheil fällen über den Verfasser der neuen hebr. Fibel X Srandcks.