Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 5 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 239 (sequence 47)
- Language
- German
- Belongs to
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— 239 — Die Redaktion d. Bl., die nicht gewohnt ist, nach einem flüchtigen Blick zu urtheilen, wird den ״Leitfaden" erst besprechen, wenn er vollständig vorliegen wird. Vielleicht wird sich was zu tadeln sinden: das wird jedoch in einer Sprache geschehen, wie sie dem Verfasser gegenüber würdig ist. Wünscht der Herr Rezensent Aufklärung über Jrrthümer, die er sich in seiner Rezension zu Schulden kommen ließ, so wolle er sich gefällichst brieflich an mich wenden. Der Raum dieser Blätter gestattet keine weitläustige Kritiken und Antikritiken. & Horowitz. Neuestes aus Synagoge, Schule und Literatur. WeßpvLm, 21. April. Heute hielt die hiesige Gemeinde eine Plenar- und Schlußsitzung in Betreff der Rabbinerwahl ab, bei welcher der Hier allgemein geachtete Herr Oberstuhlrichter v. Madarüß präfidirte. Von 27 Konkurrenten wurden 3 vorgeschlagen, und rrnter diesen Herr Rabbiner Hochmuth in Kula mit großer Stimmenmehrheit gewählt. Die Wahl wurde auch allenthalben ׳Mit großer Freude begrüßt. Ign. Goldstein. — Der erste ״brüderliche KrankenpßMMMLMenbestattungs-Verein in Bukarest" hat seinen ersten Jahresbericht -Kassier und Schriftführer, berichtet den Mitgliedern unter Anderm: Ein Einblick in die Ihnen vorgelegte Biltanz unserer Vereinsmittel, begehrt Sie, daß unser Baarvermögen am heutigen Tage P. 6507 12 beträgt. Wir haben ferner bei mehreren mit der pflichtmäßigen Wochenzahlung zurückgebliebenen Mitgliedern P. 1444 30 zu fordern, welche binnen O Monaten . zurückgezahlt werden, und wenn wir den Minimalwerth unseres Erbten Theil- Hauses nur mit P. 4800 — anschlagen, so beläuft sich unser Vereinsfond mach einjährigem Bestand auf P. 12752 2. S** Wir haben im Laufe dieses Jahres P. 1952 3 für Medikame^Mverausgabt, woran sich 901 Rezepte, von 74 Mitgliedern bezogen, betheiWn — und mögen Sie daraus ersehen, daß unsere Vereinsbegünstigungen ihren Zweck erfüllen, zumal in der gegenwärtigen erwerbslosen Epoche, wo ähnliche Ausgaben dem Einzelnen sehr schwer fallen. Die verabreichtenUnterstützungsbeiträge betragen P. 160 — beide Ziffern verdanken wir ebenso dem erfreulichen Gesundheitsstande unserer Mitglieder, als der thätigen und umsichtigen Hülfe nnseres Herrn Vereins-Arztes. Ferner: Ich nenne die Herren Schulz und Ragendorfer, die sich durch Gründung dieses Vereins unsere allgemeine Anerkennung verdient haben und die mühevollen schwierigen Pflichten des übernommenen Amtes als Vorsteher auf die liebevollste Weise erfüllten. Die aufopfernde Thätigkeit, welche Herr D1\ Hirsch jedfm seine Hülfe und ärztlichen Beistand beanspruchenden Vereinsmitgliede widmete, anerkennen wir mit dem innigsten Danke, und müssen wir gleichzeitig unser Bedanern