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  1. 1832-05-25 · Heft 5 (25.5.1832) · p. Seite 40

    40 wo man den Glauben an diese beiden Vorstellungen in eine Kategorie setzen wird. Wie ist es aber zu erklären, daß Manche, Ln deren Gemüthern der Fanatismus, der die Anerkennung menschlicher Würde und reiner Sittlichkeit bei den Bekennern …

  2. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 41

    Der Jude. Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abcheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesser. Freitag, m&i den 1 Juni 1832. ELgenthum des Herausgebers. In Commission Lei I. F. Hammerich Ln Altona. Betrachtun…

  3. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 42

    …tarrigkeit des bösen Geistes, weil man ihre Gottesverehrung für Gotteslästerung hielt, umgab man ihre Eidesleistung mit allerhand seltsamen spukhaften Formen, weniger wie eine Anrufung des höchsten Wesens, als wie eine Teufels-Beschwörung gestaltet.…

  4. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 43

    43 und Geringschätzung vor, als sie selbst gegen die letzteren empfinden! Ich weiß nicht, ob es mehr zum Spotte reizen oder eine tiefe Wehmuth erregen sollte, wenn auf ein langes Register von Schmähungen, wie sie nur der giftigste Haß einge…

  5. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 44

    44 ' zur Ausübung des vorenthaltenen Rechts erforderlich sei; jeder Versuch, sie anderweitig zu begründen, ist der Geschichte, der Wahrheit, der Vernunft, der Redlichkeit zuwider. Wenn es gelänge, die Wahrheit dieses Satzes auf eine für All…

  6. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 45

    45 Verhaltniß seiner Ansichten 'zu seiner Abstimmung. Nachdem er nämlich auseinandergesetzt, wie nur Christen in einem christlichen Staate voller politischen Rechte theilhaftig werden könnten, votirt er — für die Anträge der Majorität der K…

  7. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 46

    46 allen Punkten, wo es nur die Erfüllung von Pflichten gegen den Staat ohne irgend eine Beziehung auf die Ertheilung eines Rechts galt, angewandt worden, und diese Anwendung hat nirgends Ln der religiösen Ansicht der Juden die mindeste Sch…

  8. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 47

    47 gemeinsame Reform der religiösen Ansicht der Juden/ ein gemeinsayres Ablassen selbst von dem allergeringfügigsten Gebrauch, da wo dieser nicht wirklich mit einer für Alle gültigen Vorschrift kollidirt, zur Bedingung der Errheilung allen …

  9. 1832-06-01 · Heft 6 (1.6.1832) · p. Seite 48

    48 gesetze nicht beobachten, denen der Sabbath kein Hinderniß bei ihren bürgerlichen Beschäftigungen ist, die ihre Kinder nicht beschneiden lassen würden, wenn sie durch diese Unterlassung nicht mehr verhindert würden, sie Ln den Grundsätze…

  10. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 49

    Der A«Äe. Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesfer. den 8. Juni 1832. Eigenthum des Herausgebers. In Commission bei I. F. Hammerich in Mona. Freitag, GWkWM Gesänge O…

  11. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 50

    ihm als ein guter Bürger geachtet. Gerade -er ume gekehrte Fall findet bei religiösen Vorschriften Statt. Hier ist das Gewissen des Einzelnen seine erste und letzte, seine einzige Instanz;' hier ist die Thal ohne Ueberzeugung nichts; hier k…

  12. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 51

    51 lung aus Abgeordneten, mn beit Juden gewählt, be> stehen ließe. Ich habe keinen Begriff von einem Mandat, vermöge dessen ich Jemanden beauftrage, über meine religiösen Meinungen und den daraus folgenden Pflichten seine Stimme abzugeben, …

  13. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 52

    …s den Abgeordneten Schomburg (Bürgermeister zu Cassel, Vicepräsident der Ständeversammlung), Eberhard (Bürgermeister zu Hanau), Duysing (Bürgermeister zu Marburg), D e do lp h (Obergerichtsrath zu Cassel), Werthmüller (Obergerichtsrath zu Rintel…

  14. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 53

    …se der jüdischen Glaubensgenossen als Staatsbürger betreffend" — wovon jedoch das Großherzogthum Fulda, das Fürstenthum Hanau und die Grafschaft Schaumburg ausgenommen wurden, ertheilt den Staatsangehörigen israelitischen Glaubens, unter den dar…

  15. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 54

    54 werben bürgerlicher Rechte und Betriebe'bürgerlicher und weltlicher Geschäfte zu entscheiden, sich nur durch einen Machtspmch erlauben, eine Befugniß dazu nur auf das Faktum der Uebermacht und Gewalt gründen könne." Nicht des Glaubens we…

  16. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 55

    55 die Möglichkeit gewährt, durch Selbstthätigkeit und die strengste Erfüllung ihrer Bürgerpflichten volle Rechtsgleichheit zu erlangen^ Durch dergleichen, Alle ohne Ausnahme treffenden, Beschränkungen wird der Hauptzweck, die Israeliten du…

  17. 1832-06-08 · Heft 7 (8.6.1832) · p. Seite 56

    56 Bestimmungen sind nur transitorisch, da die gegenwärtigen Nothhändler diesen Erwerbszweig aufgeben, und künftig neue nicht entstehen können. Der Ausschuß tragt auf Genehmigung dieses §. an." Wir können die formell e Einwendung, die wir g…

  18. 1832-06-22 · Heft 8 (22.6.1832) · p. Seite 57

    Jude. Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Rieffer. Freitag, v . Mden 222uni 183L Eigenthum des Herausgebers. In Commission bei I. F. Hammerich in Altona. Kurhessen. kom…

  19. 1832-06-22 · Heft 8 (22.6.1832) · p. Seite 58

    … 2) die Fähigkeit zur Anstellung in „christlichen Kirchenämtern und als Lehrer der christ- „lichen Religion." — Herr v. Eschwege trug darauf an, der Nr. 2 noch die Worte hinzuzusetzen: „so wie im Richteramte." Es werde dieser Antrag gerechtfertigt …

  20. 1832-06-22 · Heft 8 (22.6.1832) · p. Seite 59

    … ihr in der Emanzipation der Israeliten vorausgegangen.- sollte indeß wider Erwarten der Antrag des Herrn Deputieren v. Eschwege angenommen werden, so behalte k sich wenigstens ein Unter-Amendement vor, wonach jem Ausschließung sich nur auf die Ste…