Mannheim
Compact Memory
982 pages · page 35Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
736
18651866
  1. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 185

    Luzzatto. 185 in der Mittagszeit. Der Vater Chiskia belohnte den Mann, der ihn brachte; seinem Sohn aber gab er einen milden Verweis. Nachmittags ging der junge Luzzatto wieder in die Schule. Die Mutter hatte ihm ein röthliches Kleid angele…

  2. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 186

    186 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Mit 20 Jahren sing er an, die israelitischen Gebete deutschen Ritus zu übersetzen, und diese Arbeit erblickte das Licht der Oeffentlickkeit zu Wien in den Jahren 1821, 1822 und 1…

  3. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 187

    …rstoni cki ILulogia ckoMiatiea" (Triest); 1864 „Der Divan des Juda Ha-Lewi" (Lyck); 1864 der Katalog der Bibliothek des Almanzi (Padua); 1865 ein Schreiben im niL« 72-2"?: (Wien); 1865 ein Schreiben iin 7-2277 277777 (Amsterdam). Sein neuestes Opu…

  4. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 188

    …und beleuchten sie das Schriftwort mit einer reinen, tiefen, aber einfachen Erkenntniß. Das Symbol dieser Lehrweise ist Rabbi Akiba. Seine Methode ist fast eine Exegese des Schriftworts zu nennen, aus welchen: er oft mit ursprünglicher Unmittelbarkeit…

  5. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 189

    …auch wenn der Charakter des Weibes anrüchig ist, denn die Schrift sagt: „er findet an ihr eine Schande, eine Kränkung." Rabbi Akiba hingegen meint: selbst wenn er der Frau seine Liebe nicht zuweuden kann; denn es heißt an der bczeichncten Stelle der S…

  6. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 190

    …nur drei entnommen. Rabbi Simon den Eleasar gibt an: Da der Schuldner einen Theil zugesteht, so muß er den Eid leisten; Rabbi Akiba hingegen erklärt: Der Schuldner braucht nicht zu schwören, denn er hatte die bessere Einrede **), zu sagen, daß er nur …

  7. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 191

    …fertigen Resultaten h> zu eurem festen Codex zusammenzufassen. Dieser Codex, in welchen auch die frühen: Sammlungen des Rabbi Akiba und Rabbi Mnr theilweise Aufnahme gefunden haben-), ist unter dem Namen „Mischna" bekannt und hat sich theils durch das…

  8. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 192

    …wem Menschen Wohlgefallen finden, an dem hat auch Gott Wohlgefallen; wen Menschen nicht mögen, den mag auch Gott nicht. Rabbi Akiba stellt den Satz****) auf: Das Wesen des Menschen besteht darin, daß er in: Ebenbild Gottes geschaffen ist; seine besond…

  9. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 193

    …ust 1865. Vor einigen Tagen machte ich von hier einen Abstecher nach Zebdanh (Zebdenh, spr. Zedanh), auf der Straße von Baalbek nach Damaskus, welche durch das Thal des Barada führt, dessen Scenerien an Schönheit wol kaum von einem andern übertrof…

  10. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 194

    194 Jllustr. Monatsh. für die ges Vorn Dorf Bludan führt eine breite angenehme Straße durch das Thal, welche von hohen Brombeersträuchern und Silberpappeln, die von Weinreben durchschlungen sind, eingefaßt ist. Die Straße führt durch jene S…

  11. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 195

    Die Umgebungen von Damaskus. 195 Einzelne schöne Pappelgruppen waren ein lustiges nnd harmloses Leben fühvon Schlingpflanzen dicht durchzogen, reu, dem Auge eine unterhaltende Ab- An verschiedenen Stellen sah ich zwei Wechselung gewähre», w…

  12. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 196

    196 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. den, wieder bedeutend ein. Die schilfigen Sumpfwiesen wimmeln von wilden Schweinen, Gänsen und Enten. Die Merdsch ist der Versammlungsort der Störche auf ihrer Wanderung aus Aegy…

  13. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 197

    Die Umgebungen von Damaskus. 197 sortcn man zugleich die ausgedehntesten Banmschnlen vorfindet. Die Bäume sind theils in Reihen, theils in Gruppen auf Terrassen angelegt. Die untern Terrassen und Beete enthalten Obstnnd Waldbäuine dllrchein…

  14. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 198

    198 Jllustr. Monatsh. für die ges. des Paradiespsauen, das Halsband der Schönheit u. a. ni. (Ausland.) Dn „MtlM" in der Stadtbibliothek zu Nürnberg. Von H. C. ö. Sriegleb, kötiigl. baicrscher Custos. „Machsor" nennt man bekanntlich jene Sam…

  15. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 199

    Der „Machsor" in der LLadtbibliothek zu Nürnberg. 199 sor", besonders aber im „Perusch" enthaltenen Verwünschungen Christi und der Christen mit nichts weniger als strengem oder gar erzürntem Auge von seiten der Christen angesehen werden dür…

  16. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 200

    …e nach Pfingsten. I>3F. 187. Ool. 5. Fastengebete wegen Eroberung der Stadt Jerusalem.?3§. 189. Ool. 5. Die Klagelieder Jeremiä nebst andern Klageliedern für die Festnacht, welche auch zur Erinnerung an die Zerstörung Jerusalems gesprochen werden.…

  17. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 201

    201 Der „Machsor" in der Stadtbibliothek zu Nürnberg. Judith. Nach dem Gemälde des Horaz Verriet. DE M« was auf deutsch heißt; „Seid getrost und guten Muthes! dem Schreiber geschehe kein Leides, weder jetzt noch künftig, noch überhaupt eher…

  18. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 202

    202 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. das Buch überlassen wolle — jedes einzelne Blatt, deren, wie oben erwähnt, 528 sind, mit einem Dukaten zu bezahlen; aber auch sie wurden ab ge wiesen, denn der die Stadtbibliothe…

  19. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 203

    Israel Jakob. 203 brachte ihnen nnr eine tüchtige Tracht Prügel ein, womit sie der Baller regalirte, als sie das von ihm angeboteile Stück Metall als Tomback erkannten. Es war ein heißer Sommertag, nnd ermattet von dem zurückgelegten Wege,,…

  20. 1865-12-01 · Heft 3 (Dezember 1865) · p. Seite 204

    204 Jllustr. Monatsh. für die gcs. Interessen des Judenthums. liefern. . Des vorgenannten Graban's Geschäfte waren durch mancherlei Unglücksfälle ins Stocken gerathen, sodaß seine Zahlungsunfähigkeit fast allen seinen Geschäftsfreunden zur …