Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Journal
- Illustrirte Monatshefte für die gesammten Interessen des Judenthums
- Volume
- II. Band (1865-1866)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1865)
- Date
- 1865-12-01
- Page
- Seite 186 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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186 Jllustr. Monatsh. für die ges. Interessen des Judenthums. Mit 20 Jahren sing er an, die israelitischen Gebete deutschen Ritus zu übersetzen, und diese Arbeit erblickte das Licht der Oeffentlickkeit zu Wien in den Jahren 1821, 1822 und 1829. Um die geistliche Approbation zu erhalten, die damals zur Drucklegung erforderlich war(!), stellte er sich dem Bischof von Triest vor, welcher würdige Prälat nicht nur seine Uebersetzung lobte, sondern ihn auch ermunterte, noch andere israelitische Bücher zu übersetzen, um der Menge deren Verständniß zu erleichtern. Im Jahre 1821 begann Luzzatto, um sich zu erhalten, Privatlectionen zu geben, womit er fortfuhr, bis er nach Padua kam. Im Jahre 1820 und danach erschienen von ihm Artikel in den ----- (Wien). In demselben Jahre in Wien fein v-r: eine hebräische Gedichtsammlung verschiedenen Inhalts (auch den „Lillkuro Imittim" beigegeben). Im September 1826 heirathete er.*) Im Jahre 1829 erfolgte seine Ernennung zum Professor des im November desselben Jahres eröffneten rabbinischen Collegiums in Padua. Ins Jahr 1829 fällt auch seine italienische Uebersetzung der Gebete nach dem italienischen Ritus (Wien 1829, Livorno 1867, Mantua 1865). Im Jahre 1830 erschien in Wien sein -5 , eine kritische Untersuchung über das Onkelos-Targum, mit Auffindung von 32 Grundsätzen der Uebersetzung und mit 450 wichtigen Varianten nebst einem Anhang über das Syrische, namentlich in den Targumim, und 132 Lesarten von dein Targum zu den Psalmen wie auch einer Erklärung von 125 targuinischen Wörtern. Im Jahre 1833 und danach erschienen von ihm Artikel in dem bekannten „Uerom elwnwck" (Wien, Prag, Berlins. Im Jahre 1835 erschienen seine Noten zum Jesaias in französischerSprache, in der Ausgabe der „8<4wlia in llssaiao vatieinia in eoinpeuckium rsäseta" von Rosenmüllcr mitabgemiörs toi«", schrieb mir der Verblichene mit Rücksicht auf dieses Soimett. Mit ihm hat er sich gewissermaßen als Schriftsteller eingeführt. *) Zum zweitenmale heirathete er 1842. druckt (Leipzig); 1836 die „krolegonwni ack una ArÄNNnkltiea ragionata ckellu lintzua odraiea" (Padua); 1839 sein "Mo, die Ordnung der MischnaundTalmudlehrer (Prag); 1839—1841 Artikel in den „Israelitischen Annalen" von Jost (Frankfurt a. M.); 1840—41 Hebräische Artikel im „Zion" (ebendaselbst); 1840 sein Nil"-- 7^2 eine Liedersammlung aus dem Diwan des Jehnda Ha-Lewi aus Castilien mit Einleitung und Anmerkungen (Prag); 1841 die Denksteine oder 76 Epitaphien, welche aus den Grabsteinen ausgezeichneter Israeliten in Toledo vor 600 und 500 Jahren gestanden, aus einer Handschrift der turiner Bibliothek, welche sie 1809 von einem gewissen Thomas Valpurgo-Calusio erhalten (Prag); 1844 Artikel in den „Rabbinischen Gutachten über die Beschneidnng" (Frankfurt am Main); 1845 seine Bemerkungen im dritten Bande der „Geschichte der Hebräer" von A. Bianchi — Giovini (Mailand)-; 1846 erschienen von ihm Artikel in den ll-p rii-Sm (Amsterdam); 1847 erschien sein und später die Exegese von einigen Haphtarot in den (Wien); 1846 —47 Artikel in der „Itivistn israolitiea" (Parma); 1846—51 in Fürst's „Orient" (Leipzig); 1846—65 in den „Koelibe.Iwolmll" (Wien); 1847 sein (Lemberg). Im Jahre 1847 wurde er zum correspondirenden Mitglied des Iiwtitutn Vorwto ernannt. Der Professor der Philosophie in Padua hatte ihm gegen sein Wissen diese Auszeichnung verschafft. Bei einer Gelehrtenversammlung zu Venedig im Jahre 1847 (September) entzifferte er eine nach seiner Ansicht hebräische Aufschrift auf einer Metallplatte, die in Sicilien gefunden worden war. Einige Gelehrte sahen darin griechische Charaktere, andere Keilschrift. Im Jahre 1848 erschien der „(liuckaismo illustrato I." (Padua); 1849 der „Oalanckario odraieo per 20 seeoli" (Padua); 1851 ein Schreiben über die Samaritaner in den (Frankfurt am Main); 1851 eine Exegese in dem (Amsterdam); 1852 die „vialoZues