Mannheim
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19301938
  1. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 95

    Kleine Beiträge zur Geschichte der Juden in der Steiermark. Von D. Herzog, Graz. I. H. v. Srbik hat aus Anlaß seiner sehr wertvollen Besprechung von Artur Rosenbergs „Beiträge zur Geschichte der Juden in Steiermark",1 die Meinung geäußert, …

  2. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 96

    die uns vielfach ein wertvolles Material für das Innenleben der Juden bieten, ebenfalls ausgeschöpft sind.8 Viele Einzelfragen, die geradezu zu Problemen geworden sind, werden vorerst einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden müssen.…

  3. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 97

    Ibi ergo consedentes fecerunt prandium. Units cuttern ex eis habebat quemdam sacculum cum aliquibus rebus. Et facto prandio,dum recederent, reliquit per obliuionem sacculum predictum in eodem loco apud fontem, et sie discessit cum soeiis. Q…

  4. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 98

    Als sie nun fortgingen, vergaß er den genannten Sack an jenem Orte bei der Quelle und entfernte sich so mit seinen Genossen. Nachdem sie sich schon lange von dem Orte entfernt hatten, kamen Christen zur genannten Quelle und ruhten ebenfalls…

  5. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 99

    doch irgendwo ein Hinweis für einen Ort finden ließe, auf den man im^Laufe der Zeit diese Hostienschändung lokalisiert hatte. Ilwof glaubte nun einen solchen Hinweis in einer Mitteilung des Anonymus Leobiensis gefunden zu haben, all wo folg…

  6. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 100

    dolpho, filio Albertis regis Romanomm." Was kann man nun von der Zuverlässigkeit des Berichtes eines Mannes halten, der, und mag er noch so abgeschieden gelebt haben, sich nicht im Klaren darüber war, welcher Herzog 5 Jahre vor der Niedersc…

  7. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 101

    richtet wird, noch unter Bischof Wernhard als grober Betrug. „Ein Kleriker in Neuburg hatte (nach dem Auffinden der Hostienpartikel bei dem Hause des Juden Zaerklin) eine nicht konsekrierte Hostie in Blut getaucht und im Gotteshause niederg…

  8. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 102

    sich der Anonymus arg vergriffen. Denn mit Ausnahme einer einzigen Urkunde, die aber erst aus dem Jahre 1342 (24. November) stammt, und in der uns ein in Fürstenfeld wohnhafter „Muschlein" genannt wird, ist uns bislang keine weitere Urkunde…

  9. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 103

    …t, daß zu dieser Zeit bedeutende jüdische Siedlungen in der Steiermark und Kärnten, man denke nur in letzterem Lande an Villach und Wolfsberg, bestanden haben,33 so stillschweigend in den Geschichtsbüchern und Chroniken übergangen worden wäre. Ja …

  10. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 104

    eodem hoc tempore Judenburgi seu Hebraeopoli, excidium Judaeorum contigit, cum enim perfidi Judaei Christianorum internecionem nocte S. Navitatis Dominicae, in hac urbe meditarentur, eosque omnes, \dum divinis de nocte 'Interessent, interfi…

  11. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 105

    gemacht.39 Auch darf man nicht außerachtlassen, daß gerade um diese Zeit die von dem blutrünstigen und raublustigen fränkischen Edelmanne Rindfleisch, der sich anmaßte vom Himmel berufen worden zu sein, um die angeblich in seiner Vaterstadt…

  12. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 106

    …des Joseph b. Mosen, Ed. J. Freimann, Berlin I. Teil 1903, II. Teil 1904, der uns wertvolle Kollektaneen seines Lehrers Israel Isserlein mitteilt, noch auch die Schriften des Jakob ben Moseh Mölln ha-Levi; Israel Bruna Juda Menz u. Joseph Kolon. Doch ist m…

  13. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 107

    juxta eum stabat. Et sie soluto gressu suo, ineepit vaeuus abire, cum timore tarnen. Interim de pixide predicta et de vase ineepit quasi vagitus pueri audiri, et ineeperunt homines et christiani maxime accurre, reseipientes vnde clamor puer…

  14. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 108

    nahm die Pixis heraus und sie ergreifend, warf er sie in das neben ihm stehende Weingefäß. Mit lässigen Schritten, ging er leer fort (oder: so ward sein Schritt wieder frei und er begann leer fortzugehen), doch nicht ohne Angst. Mittlerweil…

  15. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 109

    Styriae, Graz, 1773, II. 411 f, wo es einleitend zu diesen Mitteilungen heißt: „haud ita constat, forte ortae ab Judaeos eorumque excessus turbae causam hninc itineri dederint ita enim de his anonymus Leobiensis ad hunc annum refert usw." V…

  16. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 110

    … Bamberg die Bamberger Herrschaften in Kärnten an König Heinrich, Herzog von Kärnten verpfändet, wird über die Juden in Villach und Wolfsberg folgendes bestimmt: „Und sullen auch von den juden, dy nu da (in Villach) sint, von sant Georgentag über …

  17. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 111

    …hstiftes Bamberg ohne Bewilligung des Schutzherrn nicht wegziehen dürfen (vgl. Scherer, a. a. O. 507 f.). Wenn nun auch Villach und Wolfsberg zur Enklave Bamberg gehörten und man die Juden dortselbst nicht missen wollte, denn nur das kann doch der…

  18. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 112

    denburg wohnenden Juden wurden totgeschlagen." Diesem Berichte werden dann noch andere Berichte angegliedert, aus welchen man sich natürlich Wirkung auf die Gegenwart verspricht. Wie sich der Forscher zu derartigen Berichten zu stellen hat,…

  19. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 113

    Zur Geschichte der Familie Wehle in Prag. Von Professor Dr. Majer Balaban, Warszawa. Im „Jüdischen Archiv", welches seiner Zeit von Leopold Moses, Wien, herausgegeben wurde (Jg II, 1929), finde…

  20. 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 114

    Frankisten aus aller Welt nach Offenbach zu locken, um ihnen hier ihr Geld abzunehmen. In verschiedenen Städten Österreichs und Polens lebten ganze Gruppen dieser Gläubigen, die mit Offenbach in enger Verbindung standen, in Prag waren eben …