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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1933-02-01 · 2 (Februar 1933) · p. Seite 110

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Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
3 (1932-1933)
Issue
2 (Februar 1933)
Date
1933-02-01
Page
Seite 110 (sequence 46)
Language
German
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Ehrenberg, Micrococcus prodigiosus Cohn) handelt, darüber vgl. Scherer a. a. O., S. 349 f. u. Strack, Das Blut in: Schriften des institutum Judaicum in Berlin, Nr. 14, München 19088, S. 35 f. — 28 Vgl. Scherer, a. a. O., S. 353. 24 Zumal wenn man bedenkt, daß er sich selber nicht ganz klar über das Datum ist, was aus dem Wortlaute des Satzes hervorgeht: Consimile factum contigit ante duos annos vel citra in Styria, Karajan S. 9. — 28 Vgl. oben S. 28 Hwof, dem nur die Ausg. von Petz, nicht aber auch die von Zahn vorgelegen hat, ist dadurch zu diesem Irrtume verleitet worden. Nach Zahn reichen die Angaben des Anonymus sogar bis in das Jahr 1380. — 27 Vgl. Anhang, Urkunde Nr. 2. Der Einwand etwa, der Anonymus müsse durchaus nicht an Juden aus Fürstenfeld, sondern an wandernde, bei Fürstenfeld ertappte jüdische Hausierer gedacht haben, ist darum unzulässig, weil meiner Meinung nach mit der Präposition ,yprope" aller Wahrscheinlichkeit nach an das an der genannten Stadt angegliederte Judenviertel, das Ghetto, gedacht war. Er wird also bestimmt an Juden aus Fürstenfeld gedacht haben. Aber auch der Einwand, der Mangel an vorhandenen Urkunden sei noch kein Beweis dafür, daß in Fürstenfeld keine Juden gewohnt haben, namentlich wenn man bedenkt, daß doch immerhin eine wenn auch aus späterer Zeit stammende Urkunde, in der das Wohnen eines Juden mitgeteilt wird, vorhanden ist, wäre nichtig, weil uns .auch sonst von einer jüdischen Siedlung in Fürstenfeld bisher nichts bekannt geworden ist. Weder Urbare, noch Stadtbücher und jüdische Quellen nennen uns in Fürstenfeld angesiedelte Juden. Im Übrigen scheinen mir auch die Worte in dem Berichte des Ambrosius: volebant de predicta ciuitate pro quacunque necessitate sua progredere ad locum quemdam alium (vgl. oben S. 4) darauf hinzuweisen, daß der Ort aus dem sie bloß mit Säcken wegzogen, nicht ihr ständiger Aufenthaltsort gewesen sein dürfte. — 28 A. a. O., S. 16 u. 27. f. — 29 Annales etc., Graz 1773, II 315 f. 80 A. a. 0., S. 15, Anm. (wo übrigens bei Zitierung der Annales von Cäsar, also zitiert wird: J. C. Aquil.) zum Familiennamen und (Cäsar zum S. Nov. 1723b (13. Januar 1309), 1735 (25. Januar 1310), 1756d (9. Dezember 1311) u. 1775 (<6. Februar 1313). — 81 Vgl. oben S. — 32 Steierm, Landesarchiv, Urk.: 88 In einem Vertragsinstrumente vom 22. März 1311, laut welchem Wülfing v. Stubenberg, Bischof von Bamberg die Bamberger Herrschaften in Kärnten an König Heinrich, Herzog von Kärnten verpfändet, wird über die Juden in Villach und Wolfsberg folgendes bestimmt: „Und sullen auch von den juden, dy nu da (in Villach) sint, von sant Georgentag über vier jar nicht nemen danne ire zudem (in jedem Jahre) jar 52 mark aglayer und sullen auch dy juden in Wolfsperch lazzen beleiben, als ir handfest habent von dem vorgenant bisehof" und in einem Schiedssprüche Albrecht H. von Österreich zwischen dem Bamberger Bischof Wentho v. Reineck, den Grafen v. Ortenburg und den Brüdern Friedrich und Konrad von Aufen- 110

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