Mannheim
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  1. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 3

    … Amtsantritt am 18 ר״ה. September 1830 gehalten, ist ein Denkmal, das jedenfalls von großem historischen Interesse ist. Jesaja erklärt von sich: ״ .וישם פי לחרב חדהDer Herr machte meinen Mund einem scharfen Schwerte gleich, er bestimmte mich zum …

  2. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 4

    … Werken: der Natur und den Worten der Schrift, hervorleuchtet. Die Kraft der Rede, die Gott ihm verliehen, glich um mit Jesaja zu sprechen, dem scharfgeschliffenen Schwert, das den Gegner in der Nähe erlegt, zugleich aber auch חץ ברור. dem geflüg…

  3. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 5

    73 S. II. Hirschs erste Predigt. Der Redner leitet seine Predigt mit einem Rückblick auf seine eigene Vergangenheit ein ״von dem Tage, an dem zuerst mir der große Sinn des Lebens aufging, bis heute, wo der Herr mich hervorrief, neues Leben …

  4. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 6

    7 4 S. K. Hirschs erste Predigt. loren — und vor uns noch die verhüllte Zukunft, von der uns keine Kunde geworden, was sie birgt, ob sie uns ersetzt, was wir verloren, ob sie uns nimmt, was wir erlangt, ob Freude sie bringt oder Leid, darum…

  5. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 7

    S. R. Hirschs erste Predigt. schlagen als mir, wenn ich heute an einem so schönen Abschnitte meines Lebens die ganze Vergangenheit durchdenke, die dahin mich führte, von dem Tage an, an welchem zuerst mir das Leben mit seinem großen Sinne k…

  6. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 8

    ;6 S. R. Kirschs erste Predigt. Gebeten der מלביות זברונות ושופרות ein dreifacher Ruf, der wohl Beherzigung verdient: Gott allein ist Herr! so lautet der erste, drum trotze, drum verzage nicht! und der zweite Gott gedenkt! drum sei nicht zü…

  7. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 9

    S. R. Kirschs erste Predigt. 77 seiner Fertigkeit fragte sich Handwerker und Künstler. Nach seinen Geistesschätzen der Mann des Geistes, der Gelehrte; — und in übermütigem Selbstgefühl, oder in verzweifelndem Kleinmut, könnten sie trotzen o…

  8. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 10

    78 S. R. Hirschs erste Predigt. nichtung. Ein Wort, und des Speichers Fülle, und des Hauses Glanz gehet auf in der Flammen loderndem Spiel. — Ein Wort, und gewandte Hand ist gelähmt, die reiche Quelle des Gemüts versiegt, und der Mann des G…

  9. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 11

    S. R. Hirsclts erste Predigt. 79 Herz reden: ״Nur in der Natur waltet Gott, in den Elementen, er leitet dort den Wechsel des Lebens, aber wenn die Güter der Natur erst Eigentum des Menschen geworden, dann ist der Mensch ihr Gott und kein Au…

  10. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 12

    80 S. R. Hirschs erste Predigt. entziehen Euch könntet seinem rügenden Blick: ״Wo wollt ihr hin vor seinem Geist, wohin vor seinem Antlitz fliehen, flieget ihr gen Himmel, dort findet ihr Ihn, bettet ins Grab euch, auch dort ist ja Er!“ — V…

  11. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 13

    S. B. Hirschs erste Predigt. 81 wo erschien da die Gottheit im wilden Treiben des Wechsellebens, auf daß wir sie verehrten, wo erkannten wir seinen Willen, daß wir wissen, was Recht sei und, was zu meiden, was zu erstreben? und da könnten w…

  12. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 14

    …lichen und Gemeinen, wenn wir sie nicht hinausfahren in Gottes freie Natur, ihnen dort den Sinn aufzuschließen fürs große Leben, das gelebet wird, sie im eigenen Leben, im großen Schauplatz der Menschengeschichte, den Gott nicht lehren, wenn wir g…

  13. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 15

    …nseitige Parteibestrebungen propagierenden Werke ״Der jüdische Gottesdienst in seiner geschichtlichen Entwickelung“ von Ismar Elbogen (Leipzig 1913) werden in dem Kapitel ״Thoravorlesung“ die Beweise zusammengestellt, aus denen gefolgert wird, daß in de…

  14. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 16

    84 Zur Frage des dreijärigen Zyklus. Der Verfasser folgt den von ihm in den ״Anmerkungen“ angegebenen Quellen, aus denen die Hypothese in gleicher Weise als vermeintliches gesichertes Ergebnis auch in andere Werke übergegangen ist. z. B. in…

  15. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 17

    Zur Frage des dreijährigen Zyklus. 85 außerpentateuchisehen biblischen Büchern findet, die nicht zur vorgeschriebenen gottesdienstlichen Vorlesung dienten, woraus hervorgehen dürfte, daß bei der Einteilung in Sedarim andere Prinzipien als d…

  16. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 18

    86 Versuch einer Exegese von Levit. XI 20 und 23. Versuch einer Exegese von Levit. {(120 und 25. Von Professor Dr. Elias Fink. Frankfurt a. M. Die in der Überschrift bezeichnete Pentateuchstelle hat — man darf es ungescheut aussprechen — no…

  17. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 19

    Versuch einer Exegese von Eevit. XI 20 und 23. §7 eines Analogons. Wahrscheinlich hat er hierbei an die deutsche Redensart vom ״Gehen auf allen Vieren״ gedacht, dem hebräischen Sprachgeiste ist aber diese Wendung durchaus fremd. Was einer e…

  18. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 20

    8S Versuch einer Exegese von Levit. XI 20 und 23. Fischer 1890): .;Als vorderstes echtes Gliedmaßenpaar ist die Antennenanlage zu betrachten, welche dem primären Kopfabschnitte angehört und nahe dem hinteren Rande der Kopflappen, an der Ste…

  19. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 21

    Die Natur ein Buch Gottes. 89 hätte gedeutet werden können, und רגלים kounte aus dem bereits oben angegebenen Grunde auch nicht gesagt werden. Hiermit dürfte wohl eine richtige Auffassung unserer Bibelstelle geboten sein, die ohne eine Ände…

  20. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · page 22

    9o Die Natur ein Buch Gottes. und Erstarrte die unverlierbare Jugendfrische und Innerlichkeit der nach unverkümmerter Entfaltung lechzenden MenschennaUir, gegen das Äußerliche und Geradlinige einseitiger Verstandesbildung die drängende Spra…