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19041906
  1. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 290 · Abriss der Geologie Syriens

    — 290 — westlich von dieser Linie treffen wir schon die am weitesten gegen die syrisch-afrikanische Tafelmasse vorgeschobenen Aussenfalten des Taurussystems an. Gebirgszüge, Täler (Nahr el-Kebir, 'Afrin, Unterlauf des Orontes bei Antiochia)…

  2. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 291 · Abriss der Geologie Syriens

    — 291 — jordanland, das Ghor oder Tote Meer und Jordantal, das ostjordanische Plateau mit dem Haurän, den Libanon, die Bekaea, das Antilibanusgebiet, das Nosairiergebirge, das mittlere Orontestal, endlich die nordsyrische Steppe zwischen Ha…

  3. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 292 · Abriss der Geologie Syriens

    — 292 — (karbonische)1) Wüstensandsteine bezeichnete, ansah. Die Tuff- und Sandsteinformation wird oben gekrönt von einer zuweilen recht mächtigen Lage von Kalkstein oder Dolomit, welcher am Wadi Nasb am Sinai oberkarbonischey am Wadi Schel…

  4. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 293 · Abriss der Geologie Syriens

    — 293 — ♦esch-Schems die Juraschichten einen von Querbrüchen in mehrere Fetzen zerrissenen Streifen einnehmen. Die dort sich reichlich vorfindenden Petrefakten, besonders niedliche Ammoniten, Rhynchonellen und die sogenannten Judensteine (l…

  5. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 294 · Abriss der Geologie Syriens

    — 294 — hervor, dass die Zwischenzeit vom Kimmeridge bis zum Cenoman für Syrien eine ruhige Kontinentalperiode ohne Bewegungen der Erdrinde war, während welcher sich eine grössere Festlandsmasse von hier über Arabien und ganz Nordafrika, ja…

  6. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 295 · Abriss der Geologie Syriens

    — 295 — bedeckt. Es erscheint hier am Platze, die Kolonisten von Zammarin darauf aufmerksam zu machen, dass diese so leicht in der dortigen Gegend zu grabenden lockeren vulkanischen Erdarten bei ihrem Gehalt an Alkalien und wegen anderer Vo…

  7. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 296 · Abriss der Geologie Syriens

    — 296 — fossiles Harz, das in beträchtlichen Stücken der Pechkohle eingesprengt ist. Es sieht genau wie Bernstein aus, hat aber eine etwas andere chemische Zusammensetzung und ist leider viel spröder und zerbrechlicher, daher wenig als Mate…

  8. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 297 · Abriss der Geologie Syriens

    — 297 — syriacum des Libanon, die sich petrographisch von der tieferen der Trigonien nur durch völliges Fehlen von Sandstein unterscheidet. Als Leitfossil dient in Palästina an Stelle des hier fehlenden Buchiceras ein anderer, aus Vorderind…

  9. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 298 · Abriss der Geologie Syriens

    — 298 — mächtige Etage des Senon. An ihrer Basis findet man an einigen Orten Palästinas, besonders am Oelberg bei Jerusalem, ca. 10 m weisse, rotgestreifte, weiche Kalksteine, deren gebrochene Platten beim Anschlagen Idingen. Es ist der (hä…

  10. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 299 · Abriss der Geologie Syriens

    — 299 — Asphaltkalke. Einige Steinbrüche bei Nebi Müsä, wo dieses Gestein eine grosse Bodenfläche einnimmt, werden von den Betlehemiter Drechslern ausgebeutet. Das im Bruch graue Gestein wird mit Olivenöl getränkt, wodurch es eine gleichmäs…

  11. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 300 · Abriss der Geologie Syriens

    …usserste Nordwest-Spitze des Karmel am Kloster, dann der grösste Teil der Gebirge des mittleren Galiläa^ um Nazaret und Safed, die beiden Ras en-Näkura und Abjad. Nur im Libanon und Antilibanon ist seine Verbreitung gering. Hier fallen ihm beson…

  12. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 301 · Abriss der Geologie Syriens

    …leocän mit Nammulites Gizehensis und curvispira im Nordwesten vom Berge Ebal, als Nummulitenkalk im Norden des Sees von Tiberias zwischen Teil Hüm und Chan Djubb Jüsef, bei Dschedeide am Merdsch Ajün, bei Medjdel Belhis im Dahar el - Litäni, bei Sa…

  13. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 302 · Die Wanderheuschrecke und deren Vernichtung

    — 302 — schenkein umgewandelt ist, und zwei Flügelpaare. Das vordere Paar ist lederartig, ziemlich schmal und mehr als körperlang, das hintere sehr viel breiter, häutig und wird in der Ruhe, um seine Längsachse fächerförmig gefaltet, unter …

  14. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 303 · Die Wanderheuschrecke und deren Vernichtung

    — 303 — Männchen ist die Färbung lebhafter als bei den Weibchen; bei den letzteren kann man die eingetretene Geschlechtsreife daran erkennen, dass sich nun ihr Hinterleib auf das Doppelte seiner Länge ausziehen lässt, ohne zu zerreissen (Vo…

  15. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 304 · Die Wanderheuschrecke und deren Vernichtung

    — 304 — Frisch geackerter oder umgegrabener Boden wird nicht gern gewählt. Man kann solche Brutgründe an den zahlreich herumliegenden toten Heuschrecken erkennen, da stets eine grosse Anzahl Männchen und Weibchen nach vollzogenem Brutgeschä…

  16. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 305 · Die Wanderheuschrecke und deren Vernichtung

    — 305 — sstehen sie natürlich sehr hinter den reifen Stücken zurück, denn diese beträgt hier nur 7—9 mm. Um die endgültige Grösse zu erreichen, machen diese jungen Larven — Hupfer, wie ich sie genannt habe — fünf Häutungen durch, d. h. sie …

  17. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 306 · Die Wanderheuschrecke und deren Vernichtung

    — 306 — allen Lebensaltern der Geselligkeitstrieb; in den ersten Stadien, bis etwa zur zweiten Häutung, schliessen sich in der Regel nur die aus einem und demselben oder einigen wenigen nahe bei einander abgelegten Eipäckchen ausgeschlüpfte…

  18. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 307 · Die Wanderheuschrecke und deren Vernichtung

    — 307 — licher und beginnen zu „wandern". Ihre beträchtliche Körpergrosse gibt ihnen die Fähigkeit und ihre rege Beweglichkeit den Hunger, alles was grün ist, zu ihrer Nahrung zu verwerten. Doch auch jetzt noch sammeln sie sich des Nachts u…

  19. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 308 · Die Wanderheuschrecke und deren Vernichtung

    — 308 — inne. Die Schwärme der jungen, frisch geflügelten Heuschrecken im Hochsommer und Herbstanfang, sowie die gelegentlichen Flüge innerhalb der Winterherbergen sind regellos und nur durch die Suche nach Futter bestimmt, ich habe sie dah…

  20. 1904-10-01 · Heft 10 (Oktober 1904) · p. Seite 309 · Haifa. Handelsbericht für das Jahr 1903

    …at Winterware in das neue Jahr herübergenommen werden musste. Dies verdankt der Kaufmann hauptsächlich dem Eisenbahnbau Haifa — Damaskus, durch welchen Haifa einen fühlbaren Zuwachs an Menschen bekam, die grösstenteils auf der Bahnstrecke Beschä…