Altneuland
- Journal
- Altneuland
- Volume
- 1 (1904)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1904)
- Article
- Abriss der Geologie Syriens
- Date
- 1904-10-01
- Page
- Seite 300 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Mentioned entities
- Beirut 1× ep/1047833
- Safed 1× ep/1046078
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— 300 — und Sebastije und die östlichen Vorsprünge zum Jordan (Karm Sartabe), am Karmel der südöstliche Teil zwischen Schufeia und Tell-el-Mutesellim und die äusserste Nordwest-Spitze des Karmel am Kloster, dann der grösste Teil der Gebirge des mittleren Galiläa^ um Nazaret und Safed, die beiden Ras en-Näkura und Abjad. Nur im Libanon und Antilibanon ist seine Verbreitung gering. Hier fallen ihm besonders der oben erwähnte Dschebel ed-Dahr westlich Hasbeja, dann der Küstenstreifen im Norden von Saida und das Ras Beirut mit den Taubeninseln zu. In Nordsyrien sind senone Ablagerungen namentlich in der Wüste zwischen. Palmyra und Hamä, im Nosairiergebirge, sowie im Norden am 'Afrinthal und von Killis in weiter Ausdehnung nach Osten bis zum Euphrat bei Biredjik entwickelt. Das Ende der Kreidezeit scheint durch eine, wenn aucb schwache Erhebung Syriens charakterisiert zu sein. Eine Vertretung der jüngsten Etage der Kreide, des Danien,1) ist aus Syrien; noch nicht mit Sicherheit bekannt. Die nächstfolgenden Schichten des Untern Tertiärs oder Eocäns2) liegen in einzelnen Fällen schwach diskordant aut der Senonkreide auf. Vor allem aber ist der Gesteinswechsel nicht ein allmählicher, sondern ein plötzlicher.. Das Eocän setzt sich meist nur aus einförmigen weissen Kalken, zusammen, die höchstens dem Missih helu nahe stehen, aber von den Senongesteinen abweichen. Sie zeichnen sich gewöhnlichdurch reiche Führung makroskopischer Foraminiferen aus, besonders von Alveolinen und Nummuliten. In Palästina (bei Nablus) kann man danach schon unterscheiden zwischen untereocänem* Alveolinenkalk und unter- bis mitteleocänem Nummulitenkalk. Das Eocänmeer hat nicht alle Teile Syriens bedeckt wie einst das Kreidemeer. Sicher ragte daraus die Hauptmasse des¬ Libanon hervor, der sich teilweise am. Rande von Küstenbildungen, des Eocänmeeres umsäumt zeigt. Bekannt ist das Auftreten des Eocäns an folgenden Punkten:; als feuersteinführender Nummulitenkalk im Wadi Gharandel, östlich von der Schwelle zwischen dem Wadi 'Akaba und 'Araba,. einzelne Gerölle von Nummulitenkalk am Westfuss des Judäischen Gebirges im Südosten von Gaza, als Haube aus (unten) Alveolinenkalk und (oben) Nummulitenkalk auf den Dschebel Garizim und Ebal und den damit verbundenen Bergen bei Nablus, als- J) Kreide von Dänemark...... ' 2) Morgenröte der Neuzeit von sw^ jmd.xaeyös. .== neu, ältestes der vieF Tertiärsysteme Eocän, Oligocän, Miocän und Püocän..