Mannheim
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188719121937
  1. 1892-01-01 · Heft 3 · p. Seite 317 · Aus Straßburger Judenakten

    …ommen trafen, das unter dem Namen des Frankfurter AnstandeS bekannt ist. Auf diesem Frankfurter Tage nun fand sich auch Josel von Rosheim ein, und wie vor neun Jahren in Augsburg, so gelang es ihm auch hier durchzusetzen, daß neben den großen Fragen der Zei…

  2. 1892-01-01 · Heft 3 · p. Seite 318 · Aus Straßburger Judenakten

    …was wir erfahren haben, wird man als gewiß annehmen dürfen, daß dieser Jude, der Bucer zu widerlegen versucht hat, eben Josel von Rosheim war, und daß der Borgang selbst sich auf dem Frankfurter Tage von 1539 zugetragen hat. Die Broschüre K) Vgl. z. B. de W…

  3. 1892-01-01 · Heft 3 · p. Seite 321 · Aus Straßburger Judenakten

    …ertreten: sehen wir mit welchem Erfolge. Am 28. Mai 1543 wurde im Straßburger Rath eine umfangreiche Supplik Josels von Rosheim vorgetragen. Sie erinnert an die Vorgänge des Jahres 1537 und an die Empfehlungen, die damals der Rath und Capito dem B…

  4. 1892-01-01 · Heft 3 · p. Seite 368 · Aus Inschriften des alten Prager Judenfriedhofes

    …sen war, so ist die Hinfälligkeit dieser Annahme jetzt offenbar. Die Meiselshnagoge wurde 1590—1592 durch den berühmten Mordechai Meisel mit einem Kostenaufwand von mehr als 10,000 Thaler erbaut»). Die Pinkasshnagoge ist ein einfaches Rundgewölbe. Die Meis…

  5. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · p. Seite 21 · Die Geschichte der deutschen Juden in der historischen Forschung der letzten 35 Jahre

    …mählich auch in die übrigen Zweige der Wirtschaft zu gelangen vermochten. Der jüdische Hofbankier des 18. Jahrhunderts (Hofjude, Hoffaktor) ist der Schrittmacher für die Gleichstellung der Juden, nicht nur in wirtschaftlicher Beziehung geworden. E…

  6. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · p. Seite 22 · Die Geschichte der deutschen Juden in der historischen Forschung der letzten 35 Jahre

    Adolf Kober. Die Geschichte der Juden in der historischen Forschung der letzten 35 Jahre. über Joseph Süß Oppenheimer erscheinen. In diesem Zusammenhang ist auch die aufschlußreiche Arbeit Freudenthal's über „die jüdischen Besucher der L…

  7. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · p. Seite 84 · Die Juden in Deutschland [Nachricht]

    …Sem er au, Alfred, u. Paul Gerhard Zeidler: Die großen Diebe. Wittenberg: Ziemsen (1927). S. 177—212. Elwenspcek, Curt: Jud Süß Oppenheimer. Der große Finanzier und galante Abenteurer des 18. Jahrhunderts. Erste Darstellung auf Grund sämtl. Akten…

  8. 1929-07-01 · Heft 2 (Juli 1929) · p. Seite 168 · [Rezension]

    …euchlin war zwar geborener Badener, hatte aber mit den badischen Juden nichts zu tun, und nicht viel mehr Joselmann von Rosheim, dem man ebenfalls unerwartet in diesen Zusammenhängen begegnet). Mit dieser Behandlungsweise scheinen nun doch die sac…

  9. 1930-01-01 · Heft 4 · p. Seite 338 · Die Juden in Deutschland [Nachricht]

    …—Gießen, E(rnst) v.: Julius Goldstein. 138 in: Das Jüdische Magazin. Jg. 1, 1929. Nr. 2, S. 37—44. Marcus, Jacob Rader: Israel Jacobson. 1928. Aus: Yearbook, Central Conference of American rabbis. 1928. 139 Ziege, Felix: Leopold J essner und das Zeit-Thea…

  10. 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 142 · Die Niederlassung der Juden in Berlin im Jahre 1671

    …räbst. 107) und seine Frau Jitel 7»>, Tochter des Jockel aus Glogau, gest. in Berlin 20. Adar II 1696 (Grbst. 106). Der Hofjude heiratete ihre Tochter Ester Schulhof, die nach seinem Tode Gattin des Hofjuweliers Jost Liebmann wurde und nach dem To…

  11. 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 143 · Die Niederlassung der Juden in Berlin im Jahre 1671

    …r hatte, sofort von der den vertriebenen österreichischen Juden zuteil gewordenen Gnade des Kurfürsten erfahren und als Hofjude die weitere Ausführung gewissermaßen offiziös in die Hand genommen. Er verschaffte sich einige Druckexemplare des Edikt…

  12. 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 144 · Die Niederlassung der Juden in Berlin im Jahre 1671

    …tzgelder besser eingehen. Der Kurfürst hatte bei Verordnung des Edikts an vermögende Juden gedacht. Nun setzte ihm sein Hofjude auseinander, daß diese Voraussetzung nicht für alle Juden, die sich von Berlin aus gemeldet hatten, zutreffe. Er gab da…

  13. 1930-01-01 · Heft 2 · p. Seite 149 · Die Niederlassung der Juden in Berlin im Jahre 1671

    …aß Israel Aron durch seine Auskunfterteilung die Niederlassung weiterer jüdischer Einwohner erschwerte. Doch konnte der Hofjude die Entwicklung auf die Dauer nicht aufhalten. Im Jahre 1672 fanden am 11. Juni Moses Leif (Moyses Levin) Lipschütz aus…

  14. 1930-04-01 · Heft 1 (April 1930) · p. Seite 9 · Das Judenproblem im Wandel der Staatsformen

    …ls den Hauptgläubiger der Krone und ihren wichtigsten finanziellen Berater. Der Tod des großen Wiener Kriegslieferanten Samuel Oppenheimer, der mit seinen Millionen die österreichische Hofkammer beherrschte, dessen Transaktionen und Kreditgeschäfte die öster…

  15. 1930-04-01 · Heft 1 (April 1930) · p. Seite 81 · Der "Judenbefehlshaber" im Münsterland

    …t des Befehlshabers gehörte natürlich auch das Eintreiben und Abliefern der jährlichen Judensteuer. Er war insofern ein Hofjude des Bischofs, der ihn dadurch auszeichnete, daß er ihn von der Zahlung des Schutzgeldes „befreite", ein Entgegenkommen,…

  16. 1930-10-01 · Heft 3 (Oktober 1930) · p. Seite 176 · Die Juden im Berliner Wirtschaftsleben zur Zeit des Merkantilismus

    …Rachel. Die Juden im Berliner Wirtschaftsleben zur Zeit des Merkantilismus licher Aufwendungen bedarf, taucht auch der „Hofjude" als Darlehnsvermittler, Agent und Lieferant auf. Juden und Alchemisten waren die Zuflucht der von ständigen Finanznöte…

  17. 1930-10-01 · Heft 3 (Oktober 1930) · p. Seite 177 · Die Juden im Berliner Wirtschaftsleben zur Zeit des Merkantilismus

    …s vermuten konnte. Man dachte eine begrenzte Anzahl betriebsamer und zudem bemittelter neuer Einwohner zu gewinnen. Der Hofjude Israel, der offenbar die Einwanderung der Glaubensgenossen gar nicht gern sah, hat schon sogleich eine Verordnung erwir…

  18. 1930-10-01 · Heft 3 (Oktober 1930) · p. Seite 178 · Die Juden im Berliner Wirtschaftsleben zur Zeit des Merkantilismus

    … im großen und im einzelnen, in offenen Läden und auf Jahr- und Wochenmärkten gestattet. Eine Einschränkung hat nur der Hofjude Israel seinen Glaubensgenossen aufzuerlegen gewußt: daß sie ihm nämlich in seinem Handel keinen Eintrag tun sollten. Da…

  19. 1930-10-01 · Heft 3 (Oktober 1930) · p. Seite 183 · Die Juden im Berliner Wirtschaftsleben zur Zeit des Merkantilismus

    …und Wollwaren, 2 mit Leinen, 3 mit Leder, 6 mit Juwelen, Silber und Uhren. Außerdem gab es 2 Kommissionäre, 1 Makler, 1 Hoffaktor (Moses Levi Gumpertz). Gewerblich tätig waren 5 Sticker, 1 Samtfabrikant (David Hirsch), 1 Buchdrucker. 32 Juden waren …

  20. 1930-10-01 · Heft 3 (Oktober 1930) · p. Seite 184 · Die Juden im Berliner Wirtschaftsleben zur Zeit des Merkantilismus

    …4; II, S. 108 A. **) Prov.-Arch. Brandenburg, Rep. 2, Berlin 1, Fach 40, Nr. 81. Schon 1713 hat der bekannte Dessausche Hofjude Elias Moses Wulff Vorschläge zur Anrichtung einer großen Tuchmanufaktur hier eingereicht (Rep. 9 JJ 1 II). *6) Vgl. Gei…