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82 Heinz Wolff Leuten einen Ruf zu erwerben. Vielmehr habe ich mich, Gott weiß es, in erster Hinsicht um meiner selbst willen! damit abgemüht, um! mich des ständigen Suchen« und! Forschens;zu entheben, das ich sonst ■nötig־ hätte. Im1 forts…
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Brief des R. Moses ben Maimon 83 Schriften der Propheten. Aber selbst diesen Büchern folgen nur die einen, während andere sie verwerfen, auch unter uns Juden!. Wer nun nicht fähig ist, mein Werk zu schätzen, ist darum doch nicht unfähiger a…
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84 Heinz Wolff Übel. Ich für mich brauche keinen־ Triumph, denn Ehre und Charakter heißen für mich: Abkehr von den Unwissenden, nicht aber Triumph über sie mit der Zunge. ״Und die Ehre eines Toragelehrten fordert der Heilige, gebenedeiet se…
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…Du ihm viel geschadet hast, ihn um seinen Ruhm gebracht und seines Ansehens beraubt hast. Ohne Dein Eingreifen wäre der Exilarch in seinen Händen wie ein Küchlein in den Krallen eines Habichts gewesen. Wenn er!aber in der Sache des Get und anderem …
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86 Heinz Wolff Sünden. Die Läuterung des Charakters aber, meinen sie, gehöre nicht zu den Pflichten der Religiosität, und auch in der Wahl ihrer Worte sind sie nicht so behutsam wie die vollkommenen Gottesfürchtigen. Bei den meisten Machtha…
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Brief dies R. Moses Ben Maimon 87 diktion beim Anblick jüdischer Grabstätten zu erbringen8,, so wäre es immer noch besser um ihn best eit gewesen;, als wenn er über das Wesen der Seele und die Ansichten der Philosophen redet. Ich vergleiche…
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…ist schon sehr großes Leid daraus entstanden. In der letzten Zeit habe ich alle Werke des Ibn Roschd zu den Büchern des Aristoteles außer De sensu et sensato bekommen^ und ich stellte fest, daß sein Urteil ein sehr zutreffendes ist, habe aber bis jetz…
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…Wunsche und1 dem Wunsche des Briefschreibers Mosche ben Maimon, Anfang Marcheschwan, 1503 der Verträge (= Herbst 1191). Maimonides als Erzieher. Von J. Bergmann. 1. Der ״Führer der Unschlüssigen", Maimonides' philosophisches Hauptwerk, das sich in de…
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…chwingt und so Unsterblichkeit erringt. Die Philosophen,, die sich mit dem Göttlichen und Übernatürlichen befassen, hat Maimonides höher gestellt, als die Frommen, die sich mit der Lehre und den Geboten beschäftigen und ״in das Haus des Königs eintre…
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Maimonides als Erzieher 91 nicht vom Übermaß der Leiden entmutigen. Sie dienen nur als Prüfung, damit ihr eure Treue und Liebe in …
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…ischen Bemerkungen beginnt, um dann den Leser zu den höchsten Problemen der Theologie hinüberzuleiten, zeugt davon, daß Maimonides ein Erzieher von hohen Graden war, ausgezeichnet durch ein hingebungsvolles Verständnis für fremde Überzeugung und getr…
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Maimonides als Erzieher 93 Jahre nach dem Heimgange des Maimonides konnte Jedaja Pe״ nini13 erklären, unter seinen jüdischen Zeitg…
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94 J. Bergmann Wo die Weisen des Talmud von einem ״bösen Geist" sprachen, dort dachten sie, wie Maimonides erklärte, an eine Art von Me״ lancholie oder an ein Übel, das nicht von Menschen ausging18. Den Glauben, daß man mit Hi…
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Maimonides als Erzieher 95 ein Überrest des überwundenen Götterglaubens, in dem die Sterne als Götter walten. Das hat auch Maimoni…
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96 J. Bergmann hause spotteten, führte Maimonides gegen die Vorschrift des Talmud ein, die Tefilla solle nur einmal und zwar vom Vorbeter laut gebetet und gleichzeitig v…
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Maimonides als Erzieher 97 in diesem Heiligtum beten, zum Himmel emporgerichtet29. So ist Maimonides seinem Volke ein Erzieher zum…
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…erdrückt wird32. Liebevoll wie sein Urteil über die Proselyten, die zum Judentum gekommen sind, war auch das Urteil von Maimonides über die Abtrünnigen, die vom Judentum fortgegangen waren und, dem Zwang gehorchend, in der Zeit der Glaubens- Verfolgu…
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Maimonides als Erzieher 99 ״Obgleich es rechtlich gestattet ist, den nichtjüdischen Sklaven mit Strenge zur Arbeit anzuhalten, so …
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…t in ein Haus eingetreten zu sein, das von Licht erfüllt ist. Licht und Klarheit gingen auch von der Persönlichkeit des Maimonides aus. Logik und Vernunft waren in ihm stärker als Phantasie und Sinn für Poesie. Groß war seine Selbstbeherrschung. Alle…
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Maimonides als Erzieher 101 So gewissenhaft war Maimonides als Arzt, daß er den Kranken niemals ein Heilmittel verschrieb, dessen …