Mannheim
Compact Memory
13,036 pages · page 35Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 250

    ten Abgaben allzu sehr zu begünstigen." Andererseits erscheint ihm die Klassenteilung Lazanskys mit den gegen früher niedrigen Ansätzen auf den untersten Stufen angemessen durch die Rücksicht auf den ärmsten Juden, „der oft kaum so viel des…

  2. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 251

    einer Anregung Kollowrats folgend, ein Gutachten der Finanzhofstelle über die Antwortnote.69 Die Note Lazanskys wurde befehlsgemäß dem Finanzminister übersendet und die Bemerkungen des Anonymus im Auszuge beigelegt. Graf Saurau70 aber glaub…

  3. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 252

    geringfügige — Änderungen am Entwürfe dem Kaiser zur Genehmigung vorgelegt worden wären.77 Die einzelnen Aktenstücke zu analysieren, verbietet die Rücksicht auf den Raum und auf die Geduld des Lesers, weil in den umfangreichen Schriftstücke…

  4. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 253

    und Reischach, Zinzendorf will höchstens 180.000 fl. eingehoben wissen. Die Finanz- und Kommerzhof stelle dagegen sieht in einer Zeit, da die Staatskassen weniger denn je einen Zuschuß entbehren können, keine Ursache, eine Klasse, welche im…

  5. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 254

    Arten der Steuer. Neben den von Lazansky vorgeschlagenen Steuern: Vermögenssteuer und Kopfsteuer als Verzehrungssteuerreluition — taucht der Gedanke an andere auf: an eine Lichterzündsteuer, wie sie in Galizien eingehoben wird, an eine Kosc…

  6. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 255

    könnten sich der Kopfsteuer entziehen, wenn diese höher sei als die Vermögenssteuer; sie solle daher von allen Erträgen des Gewerbes, nicht aber von den Kapitalsrenten bezahlt werden. Bei der Vermögenssteuer waren, wie wir wissen, zwei Frag…

  7. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 256

    glücklich bezeichnet werden. Sie läßt es als zweifelhaft erscheinen, ob nur die Juden, welche weniger als 150 fl. besitzen, zur Entrichtung des Schutzgeldes verpflichtet sind oder alle. Die Fassung des § 6 spricht für die letztere Auffassun…

  8. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 257

    vorhanden seien. So werde ein großer Teil des Rückstandes abgetragen und der Staat erspare 5% Zinsen. Eine exekutive Eintreibung der Rückstände wäre ungerecht und nicht möglich. Der Kaiser genehmigte „aus Gnade" diesen Antrag Geißlers. Aber…

  9. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 258

    …e jüdische Waise... 1794, März, 57: Joachim Janowsky... April, 31: Moses Kopp, Heirat seiner Tochter... 43: Rubin Heil, Jungbunzlau, Ehekonsens, abgewiesen... usf., usf. 3 A. d. M. d. I., IV T 1, Böhmen. 4 A. d. M. d. I., Ind. u. Prot. d. H. K., Böhme…

  10. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 259

    Das Gubernium meint daher, daß die Bittsteller, aus welchen bloß Brotneid spreche, obwohl sie selbst Brot, Auskommen und Absatz genug hätten, mit ihrem Gesuche abgewiesen werden sollten. Im Anschlüsse an dieses Gutachten schlug Freiherr von…

  11. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 260

    sam und unvermerkt befördert werden, denn das Sprichwort: Natura non agit per saltum ist eine ewige Wahrheit, welche hier ihre Anwendung vollkommen findet." 30 Über ihn außer Wurzbach, Biogr. Lexikon unter Homberg: Balaban, Prof. Dr. Majer,…

  12. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 261

    lasse, und um die Art der Eintheilung dieser Beiträge, welche blos von dem Gutdünken eines Jeden abhangen würde, sich keineswegs bekümmern, als wenn sie die jüdischen Religionsbedürfnisse zum politischen Gemeindebedürmiss zu bilden, die Art…

  13. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 262

    47 Adler\ Judenpatent, Jb. V, S. 218. 48 Ebendort, S. 221 ff. 49 Judensteuerpatent vom 24. Oktober 1798, P. 10. 50 Gleich in den Anfang der Regierung Franz II. fällt ein Vortrag der B. Oe. Kanzlei (St. A., St. R., 2374 a. 1792) vom 20. IV. …

  14. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 263

    60 Summarische Übersicht. Zahlen jährlich. Ungarn fl. kr Galizien fl. kr Böhmen fl. kr Mähren fl. kr fl. kr Familiensteuer 50.000 — 187.500 — 43.000 — 27.000 — 307.500 — Fleischkreuzer 86.666 40 195.000 — 74.533 20 46.800 — 403.000 — Flügel…

  15. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 264

    Am 25. August 1794 beriet nämlich eine ministeriale Konferenz (Protokoll: Hofkammerarchiv, Nr. 216) unter dem Vorsitze des obersten Hofmeisters und Konferenzministers Grf. Starhemberg über die Auffindung der Finanzmittel zu Bedeckung der Kr…

  16. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 265

    derjenigen die sich durch Entrichtung des gewöhnlichen Abfahrtsgeldes losgekauft haben, der neuen Ordnung und Kontributionsleistung unterworfen. IV. Die bisherige Haftung in solidum wird bey dem eintretenden neuen System aufgehoben. In Aufh…

  17. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 266

    Eilftens: Wenn nach Absterben eines jüdischen Contribuenten bey der Inventur dessen Verlassenschaft ein größeres Vermögen als fatirt worden, vorkommt, so unterliegt das entdeckte größere Vermögen gleichfalls der Confiscation. Es wäre denn, …

  18. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 268

    Zu den Anfängen der Militärpflichtigkeit der Juden in Böhmen. Von Dr. Wenzel 2dcek. Deutsch von Oberfinanzrat i. R. Dr. jur. et phil. Friedrich Karl Pick. Die Regierungszeit Josefs II. bedeutet eine einschneidende Wendung in der historische…

  19. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 269

    genden böhmischen Judenschaft lastete, die sich ständig in Steuerrückstandsnöten befand. An der Neige der Regierungszeit Josefs II. trat zu dieser Verpflichtung dann noch eine andere hinzu, nämlich die gleiche und verbindliche Beteiligung d…

  20. 1935-01-01 · 7 (1935) · page 270

    Die Unterhaltung und Ergänzung des Militärs in der theresianischen und josefinischen Zeit hatte ihren Ursprung und ihre Grundlage in dem Steuerrezeß Maria Theresias aus dem Jahre 1748, wo der Staat zum ersten Male die Sorge um die Rekrutens…