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…ie obenerwähnte Druckerei in Warschau ziemlich gut und ihr Besitzer. (Nossonowitz) assoziierte sich mit Abigdor b. Joel Lebensohn. Nachdem dieser ausgeschieden war (1821) und selbst eine Druckerei begründet hatte, nahm Nossonowitz seinen Sohn als Te…
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Zur Geschichte des Buchdruckes und der Zensur hei den Juden in Polen 279 sich auch weiter an das Ausland1. Bis zum Jahre 1818 wurden aus Österreich und Preußen nach den Schätzungen Tugendholds jährlich Bücher im Werte von 100 000 Zloty eing…
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280 -, ־; •־ B. Weinryb aus Italien kommende Pater Ludwik Chiarini1, Professor der Kirchengeschichte in Warschau, zum Zensurinspektor für hebräische Bücher ernannt. Ein Jahr später wurde er auch zum Vorsitzenden des neugegründeten Zensur-Ko…
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Zur Geschichte des Buchdruckes •und der Zensur hei den Juden in Polen 281großes Interesse dafür. In Breslau, wohin er1 einige Jahre nach seiner Verheiratung geflohen war, um profane Wissenschaften zu erlernen, war T. ganz dem E…
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282 B. Weinryb hebräischen Bücher mit einem Verzeichnis dem Zensor vorzulegen, der für seine Tätigkeit 1 Groschen für den Oktavband und 2 Grosehen für den Quart- und Folioband zu bekommen hätte. Für den Besitz ungestempelter Bücher wurde au…
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…nichtung dieser Werke vor4 * *. Denselben Vorschlag macht auch 2 Jahre später der bekannte jüdische Aufklärer Isaak Ber Lebensohn, der weiterhin anregt, alle jüdischen Druckereien in den Orten, in denen keine Zensur da sei, zu schließen; die anderen…
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284 Bi Weinryb jüdischen Druckereien in Rußland (außer Kongreßpolen) bis auf zwei (Wilna und Kiev) und die Abstempelung aller jüdischen Bücher anbefahl1. Die Zensoren selbst waren der Meinung, man müsse, in P…
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Zur Geschichte des Buchdruckes und der Zensur bei den Juden in Polen 285 Betriebe nicht auf eine gewisse Höhe bringen konnten. Die Druckerei in Jözefow brachte jährlich 1—2 Bücher heraus; nur im Jahre 1837■konnten 5 Bücher herausgegeben wer…
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286 B. Weiriryb laübnis der Regierung bemühte, spielten auch beim illegalen Handel mit ausländischer Ware, an dem die Juden zu jener Zeit einen großen Anteil hatten, jüdische Bücher eine gewisse Rolle. So erfahren wir aus einer Urkunde Anfa…
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Zur Geschichte des Buchdruckes und der Zensur bei den Juden in Polen 287 durch ein polnisches Gericht ein solcher jüdischer Angeber auf jüdische Zeugnisaussagen hin zu Gefängnisstrafe verurteilt- Er wandte sich daraufhin mit einem Schreiben…
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…jüdische Zensur unterstand, dem jüdischen Zensurkomitee übertragen. Der Vertrag zwischen diesem Komitee und dem Drucker Lebensohn in Warschau über die Ch. M. Ausgabe wurde, im Jahre 1842 abgeschlossen1. Man scheute somit keine Kosten, um einen revid…
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Zur Geschichte des Buchdruckes und der Zensur bei den Juden in Polen 289 darauf wurde der Täufling Czersker zum Mitglied des Komitees ernannt. Neben seinen antijüdischen Neigungen war Czeisker noch durch das Bestreben bestimmt, Tugendhold, …
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290 B. Weinryb zu entlassen, ihn vor Gericht zu stellen und sein Vermögen zu konfiszieren, um damit den Schaden, den der Drucker durch die vernichtete Auflage erleiden würde, zu ersetzen. Nur weil der Statthalter sich für die Angelegenheit …
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…entar zur Mischnah (תפארת ישראל) eine Einfubrerlaubnis nach Polen verschaffen könne (Tugendhold-Akten Bd. 5), und M. L. Malbim aus Kempen wandte sich 1847 an T. mit der Bitte, er möge ihm mitteilen, auf welche Art er eine Erlaubnis der Zensur zum…
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292 B. Weinryb ließ es aber nicht an Bemühungen fehlen und es gelang ihr Ende der 40 er Jahre eine Genehmigung füi eine neue Auflage des ״Netibot Olam“, bei Weglassung mehrerer Stellen, bei der Regierung zu erlangen1. 4. Die Ereignisse des …
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…der sogar noch spätere Einschaltungen der Juden, die durch die Verfolgungen erbittert waren, ähnlich wie man solches im Maimonides in der Amsterdamer Ausgabe, die gegen Ende des vorigen Jahrhunderts erschienen ist, findet. 2. Worin liegt der Sinn der…
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294 B. Weinryb gestalten wollten1. Interessant ist ein Bericht dieser Zensoren, aus dem man sich ein Bild von den damaligen Zensurverhältnissen in Kongreßpolen machen kann. ״Die hebräisclie Literatur“, heißt es dort, ״hat im Zensurkomitee a…
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… den russischen konkurrieren/ Die Besitzer der letzteren Druckereien, die Brüder Schapiro aus Zitomir und Rubin Rom aus Wilna ersuchten darum die Regierung, sie möge die polnischen Drucker.eien schließen, bis man dort dieselben Verhältnisse wie …
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…ausmachen. Jährlich werden etwa 3000 Ries Papier bedruckt. Im Gegensatz zu seinem Bruder Wolf Tugendhold, dem Zensor in Wilna, der vor 20 Jahren die Einführung des Monopols für jüdische Druckereien vorgeschlagen hatte, kämpfte jetzt der Warschau…
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Zur Geschichte des Buchdruckes und der Zensur bei den Juden in Polen 297 eingeführt. Die polnischen Druckereibesitzer seien unvermögend, manche sogar arm und könnten überhaupt keine größeren Werke herausgeben; dagegen führten die reichen ru…