Mannheim
Compact Memory
15,211 pages · page 20Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 27

    — 27 — Altjüdisches Gemeindeleben. Von Dr. Max Grunwald. (Vgl. das 3. Heft des Jahrganges 1912.) (XOO.) Barmizwa-Rede. (Orig. hebr.) (Am Schluss der Rede findet sich die Bemer…

  2. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 28

    - 28 - und im K1 e i a q a r. Eine andere ansprechende Erklärung will ich hier bieten. Die Tora wird bekanntlich „Wasser" genannt, wie der Vers gedeutet wird: Wer dürstet, gehet alle nach Wasser. Eine glückliche Ehe wird aber durch die Tora…

  3. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 29

    …t; — denn der rechte Ehebund kommt ja durch die Tora zustande. So verstehen wir auch, weshalb Elieser der Rebecka (vgl. Raschi und Kle jaqar einen Nasen ring und kein anderes Kleinod überreicht hat. Für die Armbänder gibt Raschi einen zureichende…

  4. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 30

    — 30 ~ Beschäftigung mit der Tora zuteil werden soll. Der Frauen Aufgabe soll nicht das Studium, sondern die Hauswirtschaft sein. Deshalb ist ihnen auch nur eine geringe Zahl von religiösen Pflichten auferlegt. In den Sprüchen Sal. wird dar…

  5. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 31

    — JI — ihre Frauen bei einem ruhigen, samten Wasser beschieden. Der Ewige wollte ihnen hierdurch ein treffendes Bild einer guten Frau geben, die einem geräuschlosen, sanften Wasser ebenso gleicht, als ein zänkisches Weib einem reissenden St…

  6. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 32

    — 32 — Ebenso zeichnet sich durch wissenschaftlichen Geist und zugleich volkstümliche Darstellung die Schrift von Leszynsky aus. Qoodmans Angaben z. B. über die Chalucka lassen Belege erwünscht erscheinen. Wichtige Quellen hat er unbenützt …

  7. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 33

    …chichte der Ethik als Sonderabdruck herauszugeben, war ein glücklicher Einfall. Dass u. a. auch Lassalle, Steinthal und Hermann Cohen gebührend gewürdigt werden, berührt angenehm. L. Im Lande der Väter. Aus dem „Jüdischen Verlag", Berlin: Schalem Asch. …

  8. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 34

    …er erkennen. Am nächsten stehen uns, wie begreiflich, die Behandlungen der jüngsten Zeit. Besonders Flaubert, Wilde und Richard Strauss haben den Stoff ungemein volkstümlich gemacht. Das Buch wird überall Freunde finden. In demselben Verlag erschienen ist…

  9. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 35

    …swahl gediegener Lesestücke zu bieten, reiht sich würdig die vorliegende Fortsetzung an. Neben jüdischen Verfassern wie Jehuda Halevi, Auerbach, Lehmann, Rodenberg, Löwenberg u. a., sind auch Qerok, Platen, Björnson und andere Nichtjuden bei dieser Blüt…

  10. 1913-01-01 · 2 (1913) · p. Seite 36

    …stinas herangezogen wird, ganz vortrefflich. Manche Nudität werden selbst gar nicht Spröde für überflüssig erklären. R. Arthur Schnitzler, Professor Bernhardi. S. Fischer, Berlin. M. 3. Unbedingt Schnitzlers reifstes Werk und eine der besten literarischen E…

  11. 1913-01-01 · 3 (1913) · page 1

    Mitteilungen zur Jüdischen Volkskunde Herausgegeben von Dr. M. GRUNWALD Rabbiner der isr. Kultusgemeinde in Wien. 16. Jahrgang, 3. Heft. (Der ganzen Reihe 47. Heft.) Diese Mitteilungen erscheinen zugleich als Organ der Gesellschaft för jüdi…

  12. 1913-01-01 · 3 (1913) · page 2

    Inhalt N. M. Gelber, Berl Broder. Löwenstein, Bemerkungen zur „Fürther Megilla". örunwald, Zur jüdischen Kulturgeschichte im österreichischen Vormärz. Bücherschau. Alle Sendungen werden erbeten an die Adresse des Herausgebers Wien XV, Maria…

  13. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 1

    Berl Broder Ein Beitrag zur Geschichte der jüdischen Volkssänger. Von N. M, Gelber (Berlin). ■ L Der jüdische Volksgesang findet seine ersten Wurzeln im jüdischen Ghetto, und seine Hauptrepräsentanten bis ins 19. Jahrhundert sind der jüdisc…

  14. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 2

    Brody, die reiche Handelsstadt, zählte in ihrer Mitte vornehme jüdische Patrizierfamilien, die gern zu ihren Bauten bei Margulies Lehm und Ziegel kauften. ' Seinen jüngsten Sohn Berl, den er besonders liebte, schickte er ins Cheder, wo der …

  15. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 3

    zur Unterhaltung vorzusingen, doch schrieb er keines nieder, er sang sie aus dem Stegreif. In seinem vierzigsten Lebensjahre verliess er für längere Zeit Brody, um abermals als Einkäufer einer grossen Firma nach Russland, der Quelle des dam…

  16. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 4

    Als Berl in Brody auftrat, lebte dort ein jüdischer Badchen Naftuli, „der Gramensuger". Eines Tages träfen beide auf einem jüdischen Familienfeste zusammen. Naftuli, der in diesem „apikoirisdigen Badchen" seinen Konkurrenten sah, höhnte Ber…

  17. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 5

    der Welt; 19. Fyn ein Melamed; 20. Schadehen; 21. Lid wie ein Raiber hot. gestochen Hausner; 22. Ein Baldarschen; 23. Schyster mit ein Schneider; 24. Wochyn-Qelder; 25. Lid fyn goldynym Morgen; 26. Lid fym Wanderer; 27. Belfer; 28. Lid fym …

  18. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 6

    — 6 — hier Berl auch dessen Schattenseiten. Seine sozialen jüdischen Lieder beginnt Berl mit der Darstellung der untersten Volksschichten. Der „Ur im mann", der von der Fremden Almosen lebt, eröffnet den Reigen. In diesem Liede schildert un…

  19. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 7

    maligen jüdischen Gesellschaft. Die Brodyer Pekelmachers waren sehr geschickt in ihrem Gewerbe und schmuggelten eine Menge zollpflichtiger Ware über die Grenze. Im Volke lebt noch heute eine Anzahl Geschichten von ihren „Heldentaten" fort. …

  20. 1913-01-01 · 3 (1913) · p. Seite 8

    Fyn dem gressteh- Aschirys1), Fyn der-gemulter Styb, Fyn die ausgemebelte Dirys Aher yn dem finsteren Gryb. Mensch, bitter ist dein Geschick, denn fort musst du vom Leben, das du tändelnd verbracht hast, ins finstere Grab, das das Ärgste au…