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146 Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX. Jahrh. weiterhin, solle man »Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel« geben; im Schweiße ihres Angesichtes, wie es in der Bibel geboten sei, sollten sie sich ihr Brod verdien…
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…en vom XV. bis XIX. Jahrh. 147 deutschen Juristen des 16. Jahrhunderts auf die einschneidendste Weise geschehen dürfen. Ulrich Zasius nämlich, Professor an der Universität Freiburg im Breisgau, erklärte: die jüdischen kleinen Kinder könnten ihren Eltern…
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…. Der Erbsünde wegen müßten solche Kinder so schnell als möglich getauft werden. (BL H [2] — H ij [2].) — R. Stintzing: Ulrich Zasius. Ein Beitrag zur Geschichte der Rechtswissenschaft im Zeitalter der Reformation, . . . Basel 1857. S. 113 ff: Zasius Sc…
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Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX. Jahrh. 149 in Holland geboren; in seiner Geburtsstadt Gouda soll er Ganonicus gewesen sein, die Religionskämpfe trieben ihn aber von dannen. In den Jahren 1582 bis 1590 lebte er als …
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150 Zur Geschichte uud Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX, Jahrh, der bedeutende Kirchenlehrer, menschlich begründet hatte1). Wir finden in derselben Schrift aber auch eine Verurteilung des wütenden Vorganges, den König Emanuel von Portu…
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Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX. Jahrh. 151 portugiesischen Kollegen das ganze Verhalten des Königs, das durch die Worte : Sklaverei oder Taufe im wesentlichen charakterisiert wird, brandmarken läßt: er habe gegen d…
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…he — spanisch* 1). Denn die spanischen und die portugiesischen Juden ließen sich auch in ihren neuen Heimatländern, wie Leopold Zunz in seinem Werk über die »Gottesdienstlichen Vorträge der Juden«2) angiebt, nur in ihrer Muttersprache predigen; nur die…
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…werde, vertrat der fromme Mann seinen jüdisch-traditionellen Standpunkt selbst in dieser scheinbaren Äußerlichkeit. Als Moses Mendelssohn im Jahre 1782 die Vorrede zu des Arztes und Philosophen Marcus Herz Übersetzung2) der Verteidigungs- 1J In seinem präch…
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154 Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX.Jahrb. Schrift des Manasseh ben Israel schrieb, da begann er sie mit den Worten: :*Dank sei es der allgütigen Vorsehung, daß sie mich am Ende meiner Tage noch diesen glücklichen Z…
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Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX. Jahrh. 155 Lessing,— der Verfasser des Lustspiels »Die Juden«, mit den Endurtheilen: »Zu aller Vergeltung bitte ich nichts, als daß Sie künftig von meinem Volke etwas gelinder und we…
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…s XIX• ahrh. Rousseaus aufgestellt wurden und auf der dritten ein Jude seinen Sabbat feierte1).« Und wie hoch ward doch Moses Mendelssohn gestellt: »Herr Moses«, wie er traulich zuweilen in Briefwechseln Anderer genannt wird. Wie sinnig hat seiner Matthias …
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Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX. Jab?11. 157 Auch habe ich nicht die geringste Furcht. . . . Bellois [sein Diener] betet; mein Friseur hat Messen für mich lesen lassen; meine Magd geht täglich dreimal zur Kirche; ei…
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158 Zur Geschichte und Beurteilung der Juden vom XV. bis XIX. jahrh. komme; »das soll seyn der Wille, und wir sagen Amen.« Doch im Schlußgebete ertönte die Bitte: »Schenke allen Herrn und Rathen nebst Ihren Familien, die uns Gerechtigkeit w…
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Von Leopold TreiteL (Fortsetzung.) Ich wende mich zu agadischer Auslegung im Einzel־ nen, der Reihenfolge nach zuerst zur Geschichte Abrahams, wie sie bei Philo gegeben ist, mit Übergehung desjenigen, was bereits davon bei C. Siegfried, S. …
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160 Agada bei Philo. ham und Sara trotz anfänglich versagten Kindersegens bestehen bleibe, und dem im Äußeren verbleibenden, ohnehin nur aufgenötigten Verkehr mit der Hagar hervorgehoben und recht ins Licht gesetzt werde. Hagar bleibe die F…
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…nkt der Exegese herausfordern mußte. In den palästinensischen, zu denen man auch die mittelalterlichen Exegeten, wie R. Samuel ben Meir, wird rechnen dürfen, hilft man sich mit Heranziehung des halachischen דרך כלל ופרם, wonach mit Nennung des Gottesnamen…
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162 Agada bei Philo. 18, 21) gleichsam an den Tatort der verübten Schuld, der Sünden zu Sodom und Gomorrha, sich begibt, erklärt Philo agadisch nach dem bekannten, bei palästinensischen Lehrern geläufigen Grundsatz למדה תורה דרך אוץ, es sei…
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Agada bei Philo. 163 ET7) ßlCD«KVTO)V 6 -pxp öcXY)9־'St(Z ,jrpscrßuTEpoi; OÜX. SV [/.'fast ^povcuv aXX’ ev ETiaivsTCi) x.al tteXeiw p![w •frsopETTai. Zum ersten Mal sprechen die heiligen Urkunden bei Abraham von Greisenalter, da doch die Me…
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164 Agada bei Philo, Gen. 25, 25 ff. Von den Söhnen Isaaks repräsentiert unserem Philo ganz wie im palästinensischen Midrasch Esau den Typus der Roheit, der Schlechtigkeit im Menschen, soweit sie aus Ungeschlachtheit entspringt (Quaest. in …
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Agada bei Philo. 165 Auslegung des fünften Gebotes, deren Grundgedanke ganz derselbe ist wie im babyl. Talmud (Kidd. 39 b) wo es bekanntlieh heißt למען יטב לך לעולם שבלו טוב ולמען יאריכון ימיך לעולם שבלו ארוך. So auch Philo: »Unde patet, (e…