Mannheim
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  1. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 1

    T > &CTÜ 4 \m/ rnelh. Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Mr. 1. — 54. Jahrgang. — 1888. Inhalt: Lin Wort von Matthias Claudius zunr Ncujcihrstage. — Israels Vorzug. — Die Hugenotten und die Evangelisation Israels. — Herzogi…

  2. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 2

    2 Gericht für immer dem Verderben überläßt, in welches sie sich selber durch ihren Unglauben gestürzt haben. Das ist wirkliche Religion, und zwar eine Religion, wie sie vor Thristo kein Volk besaß mit Ausnahme des Volkes Israel, aus welchem…

  3. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 3

    welche zuerst gewürdigt wurden, es weiter zu tragen. In den Worten des Neuen Testaments, welche Männer aus Israel geschrieben haben, bringen diese das Heil noch immer allen Völkern. Juden sind so noch immer die Lehrer der christlichen Airch…

  4. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 4

    4 nahm man unter die Bestimmungen der Kirchenordnung die folgende auf: „Es soll kein Heide oder Jude, in was für einem Alter er fein möge, eher getauft werden, als bis er in den Grundstücken der christlichen Religion zuvor unterwiesen ist u…

  5. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 5

    5 Nachdem die evangelische Rirche in Frankreich ihre äußere Wiedergeburt erlebt hatte ((789), konnte sich auch hier die Liebe zu Israel wieder in der früheren Weise bethätigen. Der erste Missionar der 5(822 gestifteten Pariser Missionsgesel…

  6. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 6

    6 Herzogin Agnes von Zachsen-Altenburg ist eine der fürstlichen Personen, deren die Geschichte der Iudenmission gedenkt. Sie wurde am 2\. Juni s82H zu Dessau geboren. Ihr Vater war der s87s gestorbene Herzog Leopold von Anhalt. Ihr s83s geb…

  7. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 7

    7 Wie mit Donnerstimme dringen diese Gebetsworte in die Seele der halbverhungerten, todmüden Frau. Die Erinnerung an ihre fromme Mutter und an ihren Seelsorger wacht in ihr auf. Sie erkennt, daß sie an einem Abgrund steht, und seufzt zum He…

  8. 1898-01-01 · 1 (1898) · page 8

    8 Auffassung,, vom Gesetz und von den Propheten an den Tag gelegt als mancher Christ. — Über die jüdische Kolonie Sa marin schreibt der frühere deutsch-evangelische Pfarrer von Haifa. VO. Deckert: „Thatsache ist, daß große Flächen von Ödlän…

  9. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 1

    Ein MonatMatt für Israeliten und Freunde Israels. iövk Wmeth - Ur. 2. — 54. Jahrgang. — 1898. L/S__/V InhatL: Die Liebe und die Wahrheit. — Ein Besuch in Marokko. — Lin christlicher Philosoph über den Zionismus. — Zu I. Könige 19, Uf. — Zu …

  10. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 2

    \0 (£r antwortete: „Ich bin von Gott berufen und von englischen Lhristen, freunden Israels, hierher gesandt worden, um Luch die Liebe ILsu, des Erlösers, zu zeigen und Luch zur Buße aufzufordern." hierbei führte er Apg. 5, 5{ an. Manche hör…

  11. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 3

    u thäter der Menschheit. Freudig durchwandern seine Jünger Stadt und Dorf und breiten die Erkenntnis des Messias aus." Ein andermal bewies er einem Juden die von diesem in Frage gestellte Göttlichkeit des Neuen Testaments folgendermaßen.- E…

  12. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 4

    warum ihr nirgends zu Haufe und ohne König, Tempel und Opfer seid." Einem andern Rabbiner erklärte der Missionar: „Gerne verkündige ich im Namen des Messias den Gefangenen Befreiung. Aber ich benütze auch gerne die Gelegenheit, die zum Lich…

  13. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 5

    nicht auch der Messias gesagt: Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe?" Die Zahl der während der ganzen Missionsreise verkauften und verschenkten Schriften war recht bedeutend. Neben 85 Alten und \\2 Neuen Testamenten wurde…

  14. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 6

    Vk Freisinnigkeit des Zionismus zu, daß sie das richtige Verhältnis zwischen beiden Religionen herausfinden und praktisch durchführen werde. Bei aller Anerkennung der vielen ernsten, für israelitische Leser zum Teil bitteren Wahrheiten, wel…

  15. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 7

    \o Empfehlung des Zionismus wird aufrecht halten können. Jedenfalls scheint es uns nötig, bei der Beurteilung seiner jetzt vorliegenden Arbeit die angegebenen Gesichtspunkte anzuwenden. Wir können der von ihm beliebten Scheidung des 5ozial-…

  16. 1898-01-01 · 2 (1898) · page 8

    *6 fragen, was das für eine Wurzel fei, aus der solche Früchte Hervorkommen. Wenn man denen, die vom Evangelium nichts wissen wollen, nur die Überzeugung beibringen kann, daß dasselbe die Anweisung und die Kraft ist, ein rechter Mensch zu w…

  17. 1898-01-01 · 3 (1898) · page 1

    §11 ibre Wmeth. Ein Monatsblatt für Israeliten und Freunde Israels. Ar. 3. — 54. Jahrgang. — 1898. Inhatl: Brüderliche Worte an Israel. — Uns Ronstanlinopel. — Der Hamburger Arzt Dp. Bauschenplat als Reliqionspbilosopb. — Zeugnisse des Dich…

  18. 1898-01-01 · 3 (1898) · page 2

    18 Daß ein Teil Israels im Suchen begriffen ist, sehen wir an den Bestrebungen der Zionisten. Lin Teil fühlt seine Vereinsamung, seine Zurücksetzung trotz aller Machtstellung durch den Besitz, durch die Presse und durch die Intelligenz. Lin…

  19. 1898-01-01 · 3 (1898) · page 3

    a 'Kleidern des Heils und mit dem Rock seiner Gerechtigkeit. „Gr hat mich Armen reich und selig gemacht. Gr hat mir das Ärgernis seiner Niedrigkeit, seines Kreuzes und seines Kreuzesreiches aus dcnr Herzen weggenommen. Ich habe seine Herrli…

  20. 1898-01-01 · 3 (1898) · page 4

    20 mitzunehmen, lucmi man ihn dazu nötigt, dem indischen Gottesdienst beizuwohnen. Bei solchem Anlaß hat er schon oft seinen Stammesgenossen das Evangelium gepredigt. Er forderte einen Bekannten in Stambul auf, ein Lesezimmer zum Zweck grün…