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Dibre Emeth · 1898-01-01 · 3 (1898) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
54 (1898)
Issue
3 (1898)
Date
1898-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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a 'Kleidern des Heils und mit dem Rock seiner Gerechtigkeit. „Gr hat mich Armen reich und selig gemacht. Gr hat mir das Ärgernis seiner Niedrigkeit, seines Kreuzes und seines Kreuzesreiches aus dcnr Herzen weggenommen. Ich habe seine Herrlichkeit erkannt. Ich erkenne ihn als den Schönsten unter den Menschenkindern, als meinen Herrn und Meister, als ineinen Mittler und Bürgen, als meinen Propheten, König und Hohenpriester." Diese Wunder am innern Menschen will der HGrr an uns allen thun, so wir von Herzen an ihn glauben. Wer dem Reiche und der Sache des HGrrn auf anderem Wege helfen will, der wird zu Schanden. Ohne die innerste Heilung durch den Glauben an das Evangelium, das für die Armen und nicht für die Selbstgerechten da ist, kommt cs zu keinenr äußern Heil, zu keiner Umwandlung und Heilung heilloser Zustände. Selig ist, der sich nicht an den: HGrrn ärgert, oder der seinetwegen nicht fällt. „Such', wer da will, Nothelfer viel, Die uns doch nichts erworben. Hier ist der Mann, der helfen kann, Bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zu teil. Uns inacht gerecht der treue Unecht, Der für uns ist gestorben." ,,Ach, sucht doch den, laßt alles steh'n, Die ihr das Heil begehret! Ls ist der HLrr und keiner mehr, Der uns das %il gewähret. Sucht Ihn all' Stund' von Herzensgrund! Sucht Ihn allein, denn wohl wird sein Dem, der Ihn herzlich ehret!" G. M. Aus Ronstaniinofiel. Der Missionsarbeiter Auerub sprach einmal auf einem der Dampfschiffe, die das Goldene Horn befahren, mit jüdischen Mitreisenden über das Gine Notwendige. Da hielten diese die Behauptung entgegen, daß die Religion nur für ungebildete Leute sei, für Inder, Afrikaner u. s. w. „Unser Messias," sagten sie, „ist Rothschild." Aber der Ghrist bezeugte ihnen, daß das wahre Heil für Israel weder bei Rothschild, noch bei der Zivilisation, sondern bei IGsu zu finden ist. „Gr, den Ihr so lange verachtet habt, ist Guer bester Freund und Guer HGiland für Seele und Leib." — Unter den Besuchern des Missionshauses in Galata war ein junger Israelit aus Saloniki, dem Theffalonich des Altertums. Das Lesen der heil. Schrift, machte ihn zu einem ernsten Forscher. Gndlich wünschte er, sich öffentlich zu IGsu als dem Messias zu bekennen. Aber seine reichen und strenggläubigen Gltcrn zwangen ihn, den christlichen Umgang aufzugeben und Konstantinopel zu verlassen. Beim Abschiede erbat und erhielt er von Q. christliche Schriften. Auch Lmpfehlungen an Christen in Marseilles, seinem jetzigen Wohnort, wurden ihm eingehändigt. — vier verheiratete Männer wollen gerne mit ihren Familien zum Ghristentiim übertreten. Sie bekennen, daß sie sich bisher nicht auf dem rechten Wege befanden. „Wir Juden sind ein Volk ohne Haupt, Schafe ohne Hirten. Wir leben gedankenlos. Die wirkliche Wahrheit besitzt der von unfern Vätern verworfene IGsus." Doch erscheinen ihnen Verwandtschaft und Geschäft als 2 starke Hindernisse. Gin anderer, der sich auch von der Synagoge innerlich losgesagt hat, pfiegt das N. C.

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