Mannheim
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  1. 1894-01-01 · 12.1894 · page 1

    …thums in Berlin. erstattet vom Curatorium. Mit einer -wissenschaftlichen Beigabe von Dr. S. Maybaxim: Aus dem Leben von Leopold Zunz. Berlin 1894. Druck von Rosenthal & Co., Johannisstr. 20.

  2. 1894-01-01 · 12.1894 · page 2

    Aus dem Leben Leopold Zunz'. Ludwig Geiger sagt am Schlüsse seiner interessanten Mitteilungen „Aus L. Zunz' Nachlass" (Zeitschrift f. d. Geschicht…

  3. 1894-01-01 · 12.1894 · page 3

    …sicht ich «der Familie des letzteren verdanke, wie auf der sorgfältigen Vergleichung der Vereinsstatuten und dreier von Eduard Gans über die Thätigkeit des Vereins 1821, 1822 und 1823 abgestatteten Berichte, deren Benutzung mir Herr Dr. Zunz auf mein …

  4. 1894-01-01 · 12.1894 · page 4

    ebenso klar wie die Bewerbung in Hamburg, für die mir Herr Dr. Caesar Seligmann alles Fehlende aus dem Archive der Tempelgemeinde in dankenswerter "Weise zur Verfügung gestellt hat. Mit guten Empfehl…

  5. 1894-01-01 · 12.1894 · page 5

    …ine Concurrenz zu der dortigen Predigerstelle betrifft, so trete ich freiwillig davon zurück aus Freundschaft für Herrn Büschenthal.3) Wie ich erfahre, so hat dieser Mann sich noch nicht unmittelbar angetragen, — dass er die Stelle wünscht, weiss ich:…

  6. 1894-01-01 · 12.1894 · page 6

    Dass ich nun meine Reise nach Hamburg aufgeben muss und meine wackeren Freunde dort, auch Sie, hochgeehrtester Herr! fürs erste nicht wiedersehen werde, ist ein Opfer, das die Treue an Grundsätzen bei jeder solchen Handlung zu heischen pfle…

  7. 1894-01-01 · 12.1894 · page 7

    Also ist die Religion für die erste Kinderzeit keine Lektion, sondern die Erziehung selber, und erst mit dem wachsenden Alter des Kindes geht der gesonderte Unterricht an; nach und nach tritt die Geschichte und mit ihr die äussere Religions…

  8. 1894-01-01 · 12.1894 · page 8

    — 7 — Dies zur Entschuldigung, dass ich, ein Unbekannter, mir die Freiheit nehme, Sie mit meinen Briefen zu behelligen. Erlauben Sie mir daher Einiges über einen solchen Lehrer überhaupt vorauszuschicken. Ein Religionslehrer hat zuvörderst …

  9. 1894-01-01 · 12.1894 · page 9

    …ass von der Bestimmung der Königlichen Kabinetsordre vom 19. Mai 1817, wonach „es bei der der israelitischen Gemeine zu Breslau bereits im Jahre 1790 bewilligten Erlaubniss, eine allgemeine Synagoge zu erbauen, lediglich sein Bewenden behalten müs…

  10. 1894-01-01 · 12.1894 · page 10

    Die Verwaltung der Gemeinde scheint indessen mit der Anstellung Z\ gezögert zu haben, was aus der Thatsache hervorgeht, dass er an eine Anstellung bei der Tempelgemeinde in Hamburg dachte. Z. erkrankte nämlich Anfangs August und reiste gege…

  11. 1894-01-01 · 12.1894 · page 11

    — 10 — suchten ikn in seinem Ehrgefühle zu kränken'). Hauptsächlich aber war es der wenig erfreuliche Zustand der Synagoge selbst, der ihn entmutigte. Mannheimer nannte die „berliner Anstalt" ein „Unding" und Z. selbst sagt von ihr (Predigt…

  12. 1894-01-01 · 12.1894 · page 12

    — 11 — 1 Religiosität. 1817, Sept. Pred. 12,1.') 31 Die Bösen, Werkzeuge 1821, 14/7. 4. B. Mos 23, 2 Barmherzigkeit. 1820, 20./5. Habac 3, 2 zur Beförderung des 12. 3 Begeisterung. — 3./6. 4. B. Mos. 11, Guten. 29. 32 Die Seinen nicht zu ve…

  13. 1894-01-01 · 12.1894 · page 13

    - 12 - Jetzt begann für Z. eine Zeit der drückendsten Existenzsorgen, in der er nur in seinen ■wissenschaftlichen Arbeiten Freude und Erhebung fand.1) Von einer Reise nach Hamburg kehrte er mit „getäuschten" Erwartungen zurück (Siehe oben S…

  14. 1894-01-01 · 12.1894 · page 14

    …und da die von verschiedenen Seiten eingeforderten Schulpläne ihm nicht zu genügen schienen, so betraute er am 12. Dec. David Friedländer und Zunz mit der Ausarbeitung eines Schulplanes. Schon am 10. Februar 1825 schickte Z. dem Gemeindevorstande seinen Sch…

  15. 1894-01-01 · 12.1894 · page 15

    — 14 — schulen zu äussern hatten, verneinten zwar die Bedürfnisfrage, klagten aber über die geringe Teilnahme der Verwaltung für die Gemeindeschule, die keinen einzigen festangestellten Lehrer habe, und die nach zweijährigem Bestände noch n…

  16. 1894-01-01 · 12.1894 · page 16

    …Sie widersetzten sich den Beschlüssen des Curatorii und fanden an dem scheinbar harmlosen, in Wahrheit überaus schlauen Baruch Auerbach, bisherigem Lehrer an beiden Anstalten, ein willfähriges Werkzeug, um die Verschmelzimg beider Anstalten vorläufig zu v…

  17. 1894-01-01 · 12.1894 · page 17

    — 16 — Und schon am 21. Oktober verhandelte hierüber das Curatorium in Gegenwart des Kommissars des Gemeinde-Vorstandes, Herrn A. Muhr und beschloss wie folgt: „In Erwägung, dass Herr Dr. Zunz, seiner Erklärung zufolge, die ihm von den Aelt…

  18. 1894-01-01 · 12.1894 · page 18

    - 17 — schwindet die Aussicht zu der Stelle in Berlin. Ich sehe mich um eine Buchhalterstelle um." Aber auch die Buchhalterstelle wollte sich nicht finden lassen. Am 3. Januar 1833 brachte er Dr. Gr ans eine Anzeige für das schwarze Brett, …

  19. 1894-01-01 · 12.1894 · page 19

    - 18 — Noch am 26. August schrieb er an Steinheim: „Ich denke nicht mehr an Anstellungen und Beschäftigung. Man vertröstet mich auf einen Ruf, aber ich bin von Reichen und Freunden verlassen." Da erhielt er am 12. Sept. von Johlson in Frank…

  20. 1894-01-01 · 12.1894 · page 20

    — 19 — dass ich Ihren Brief meinem Gönner, dem Herrn Ministerialrat v. Kuder zur Einsicht mittheilen kann. Sie könnten darin auch — wenn Sie meine Ansicht theilen — von der Uniwechslung jenes ominösen Titels sprechen. — Sapienti sat. — Es h…