-
75 Judentums zweifelnd, aus seiner Geneigtheit zum Übertritt in die christliche Kirche keinen Hehl machte. Dieser Streit rief einen lang andauernden Zwiespalt zwischen den beiden Verwandten hervor. Wiewohl aber G. als hitziger Gegner seines…
-
76 genugsam bekannt, alle möglichen Mittel anwenden, um den „Abtrünnigen" an seinem Vorhaben zu hindern. In Warschau angekommen, wandte sich G. an den damaligen Leiter der dortigen Mission, Prediger F. w. Becker, mit der Erklärung, er begeh…
-
…chte er seine Lehrzeit als Buchbinder in Berlin zu und kam dann zu einem frommen christlichen Meister, welcher nahe bei Elberfeld' wohnte. Hier lernte er das lebendige Christentum kennen. Das gelebte Evangelium war wieder einmal mächtiger als das ge…
-
78 meiner Jugend wurde ich sorgfältig unterwiesen, den Namen Jesu zu. verfluchen und jedes Neue Testament oder christliche Buch, welches ich in die Hände bekommen konnte, zu verbrennen. Jetzt liegen die Sachen ganz anders, denn viele Juden …
-
…uden Schwedens leben beinahe *200 in Stockholm. — In Palästina wohnen 35000 Juden, und zwar 20000 in Jerusalem, 6000 in Safed, 3000 in Liberias, 2000 in Jaffa, je *000 in Hebron, Chaifa und Sidon, *50 in Akko, je *20 in Sichern und Gaza. — Die Z…
-
…I. Rabinowitsch, Rede, gehalten am Karfreitag *889 im Bethause Bethlehem" der Israeliten des Neuen Bundes in Kischinew. Breslau: C. Dülfer. *889. 19 S. Die Übersetzung dieser inhaltsreichen, bisher nur in hebräischer Sprache verbreiteten Karfreita…
-
(MM Eilt Monntvblntt für Israeliten und Freunde Israels. V Sr. N j_ 45. Jahrgang. — 1889. Inhalt: Der 81. Jahresbericht. — fcnbe mich, ich bin bereit! — Aus der jüdischen Presse. — Zur Kenntnis des jüdischen Schrifttums. — Zur Statistik. — …
-
82 Man erlaubte ihm, die Bergpredigt vorzulesen. Diese machte nun einen so günstigen Eindruck auf die Zuhörer, daß sie dem Kolporteur nicht nur einige Bücher abkauften, sondern ihm auch Erfrischungen anboten und einen Gegenbesuch versprache…
-
83 vorher war das älteste Rind gestorben, und zwei andere lagen am Scharlach darnieder. Um die Traurigen zu trösten, führte der Besucher Matth. 28 an. „Wer hat das gesagt?" fragte die arme Mutter und bat, das Wort zu wiederholen. Jener that…
-
84 glauben sie nicht an ihn. Möge Gott Israel diese große Sünde vergeben!" — Lin anderer Jude in Marokko bekannte: „Ich fange an, dem Neuen Testament Geschmack abzugewinnen. Ich bewundere die Demut, Geduld und Heiligkeit Jesu, desgleichen d…
-
…ef. Der Missionsarzt Iliewitz verteilte bei nahezu 6000 Krankenbesuchen in Häusern Neue Testamente und 688 Traktate. In Safed zählte man 7000 Patienten. — Von den ^38 Missionsarbeitern waren 8^ geborene Juden. Lin pensionierter Missionar starb, …
-
86 von welchem Christus selbst sagte, er sei gekommen, nicht um es auszulösen, sondern um es zu erfüllen." „Wie können Sie glauben", fragte der Jude weiter, „daß der Sohn eines Weibes der Sohn Gottes ist?" Der Missionar wies nun darauf hin,…
-
87 Aus dev jüdischen Presse. Der Herausgeber der „populär-wissenschaftlichen Monatsblätter zur Belehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfessionen", Dr. Adolf Brüll in Frankfurt a. M., wünscht am Schluß einer am 28. Januar ds. Is. …
-
…, so daß von 1000 Frankfurtern 100,7 Israeliten sind, während die letzteren unter je 1000 Einwohnern in Posen mit 93,3, Breslau mit 58.9, Berlin mit 49,0, Kassel mit 29,2, Königsberg i. Pr. mit 27,5, Hannover mit 25.9, Stettin mit 25,1, Danzig mit…
-
Inhalt: Pfalm \22. — Aus dem Leben des Missionars Goldinger. (Schluß). — Rede bei einer proselytenkaufe. — Kirchliche Fürbitten für Israel — Briefe an einen Israeliten. I. — Linefünffache Laufe. — Gerettet. — Preisermäßigung. — Bitte. fe Wn…
-
Einmal geschah es, daß in Suwatki von der Regierung eine großartige ^Untersuchung,, gegen die jüdische Bevölkerung eingeleitet wurde. Dieselbe stand in einem schweren Verdacht. G. wurde aufgefordert, ihre Schriften und Papiere durchzusehen.…
-
9\ Mitarbeiter, einen treuen, stets hilfbereiten Freund. In Breslau wirkte er im Laufe der Zeit auch zusammen mit den Missionaren Zuckertortz Behrens, Lange u. a. Im Jahre j(87i( wurde G. von einem Schlaganfall betroffen, welcher zwar seine…
-
9 2 „U)en da dürstet, der komme zu mir!" hiermit spricht der HLrr es unumwunden aus, daß ein tiefes, inneres verlangen es sein müsse, was uns zu ihm leiten soll. Und der Mensch, der sich nur einigermaßen recht erkennt und klar durchschaut, …
-
93 Er liegt in dem Schoße göttlichen Erbarmens, in der Menschwerdung, in der Eingabe und in der Verherrlichung des Sohnes Gottes. Da bedarf er eines Gefäßes, das er in diese Tiefen hinabläßt, um aus dem Lebensquell zu schöpfen und diesen fr…
-
0 Geistl.: Dev HLrr ist König, des freue sich das Erdreiche halleluja! — Gem.: Und seien fröhlich die Inseln, so viel ihrer sind, halleluja! — Geistl.: L)Err Jesu Thriste, du bist König und herrlich geschmückt und hast ein Reich angefangen,…