Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 45 (1889)
- Issue
- 11 (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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84 glauben sie nicht an ihn. Möge Gott Israel diese große Sünde vergeben!" — Lin anderer Jude in Marokko bekannte: „Ich fange an, dem Neuen Testament Geschmack abzugewinnen. Ich bewundere die Demut, Geduld und Heiligkeit Jesu, desgleichen den Glaubensmut Pauli." Die Zahl der von Londoner Missionare?: im Jahre (888 vollzogenen Taufen belief sich auf (23/ Hiervon entfalle?? 29 auf Berlin (Professor Tassel), 2( auf London, (3 auf Jerusalem, 7 auf Warschau, je 6 auf Konstantinopel und Breslau u. s. w. Unter den Mitteln,?nit denen die Mission betrieben wurde, stand obenan () die inündliche verkü??digu??g in Kirchen, Synagogen (diese wurde?? Missionar Norollah sowohl in persie?? wie früher i?? Marokko für predigte?? gewährt), Däuser??, auf Straße?? und Plätzen. Prediger Barraclough in Londo?? hielt 525 predigten und Ansprachen und zwar?neiste??s vor Versa?n???lungen, die a??s Thriste?? und Juden besta??de??. Dazu kan? 2) das schriftliche Wort als Brief und Drucksache^ Auch Neue Testa???e??te und Traktate ko????te?? hi?? und wieder in Synagogen verteilt werden. Als Missionar Friedmann von Safed i?? der Synagoge von Schefomar solche Schriften a??bot, griff???a??cher eifrig darnach. Lin ju??ger Nabbi??er aus der Bukowina inachte während sei??es Aufenthalts i?? Krakau die Beka????tschaft vo?? Missio??ar pick. Lr las die ihm mitgegebenen Schrifte?? u??d bat brieflich um andere. Lr schrieb: „Ich wende?nich an Sie, rveil ich Ihre Freundschaft wü??sche." I?n Bezirk der Bukarester Mission wurden 9<9 Neue Testa?ne??te oder.Teile des Neue?? Testaments an Juden verkauft. In Kischinew, wo innerhalb des letzte?? Iahrzeh??ts (0(4 Juden i????ähere Berührung mit der Mission gebracht u??d vo?? diesen 77 geta??ft wurden, gelangten in derselbe?? Zeit 5( 742 christliche Schriften in verschiedene?? Sprache?? zur Verbreitung. Lin ju??ger Jude i?? Marokko, den? Iesaia 55 gegebe?? worden war, rief a??s: „Möge Gott das Lebe?? derer erhalten, welche u??s diese Bücher se??de??! Sie geben Belehrungen, die wir brauche??. Wir selbst habe?? nichts, auch gebe??????s????sere Nabbir?er keine ge??üge??de Erklärung der Bibel." 3) Auchdie Missio??sschulei? halse?? wieder zur Verbreitu??g der Wahrheit. Diejenige in Bukarest zählte 2(0 jüdische Kinder. I?? Ko??sta??tii?opel hatte man <9? Zöglinge. Der Ohei??? ei??er Schülerin der dortigen Industrielehrerin sprach der letzteren feinen Dank für die auf das Kind verwandte Sorgfalt und feine Freude darüber aus, daß es gelernt habe, vor jeder Mahlzeit und vor der?? Schlafengehen zu bete??. „Ich habe nichts dagegei? ei??zuwe??de??", sagte er. „Besser, das Mädche?? ift eine Thristin, als religionslos." An der Weihnachtsfeier der Schule in Damaskus nahinen 30 Jüdinnen teil. Bei??? Besuch einer jüdischen Familie i?? Wazan, der heilige?? Stadt Marokkos, hörte der Bücherbote vo?? Mogador, wie die Kinder des Dauses, welche früher in die dortige Missio??sschule gega??ge?? wäre??, inehrere christliche Lieder sa??gen und das Gebet des Herr??, das Apostolische Glaube??sbeke????t??is und viele???essia??ische Weissagungen aufsagten. Man kon??te meinen, daß inan sich in einer christliche?? Familie befi??de. I?? Tu??is???uß in der Missio??sschule, die von viele?? geschätzt rvird, seit kurze?n