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Dibre Emeth oder Stimmen -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von I. C. Hartmann, fortgesetzt von dc le Roi. Nr. I u. 2. 1882. 38. Jahrgang. Gs mird gehrten, das Klatt rechtxeitkg ne« f« he stellen. Uiiheres stehe hinten…
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2 erzählen. Aber freilich wird das Bild, welches nun gezeichnet werden soll, der Vollständigkeit ermangeln; denn man wird in dem Vordergrund desselben zumeist die Person des Herausgebers dieses Blattes erblicken, und das bittet derselbe nic…
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3 sei. Da betet er aber, daß der Gott, welcher der Schöpfer aller Menschen ist, mit ihm, dem Sünder, noch einmal eine Schöpfung vornehme» und ihm ein neues Herz schaffen möge. Wird er das in sich tragen, dann wird auch das Band zwischen Got…
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…s festhaltcn. Doch da wurden ihm nun jüdische Wortführer unsrer Tage wie Rabbiner Felsenthal in Chicago nnd der Dichter Berthold Auerbach angeführt, übcrdcm aber ihm die Thatsachc vvrgehalten, daß die Synagoge gegenwärtig kein Glaubensbekcnntniß mehr besitz…
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…in alter Jude jedoch begleitete uns weiter. Derselbe sagte uns, er könne unsere Religion nicht annehmen, sondern stimme Moses Mendelssohn bei, welcher die Aufforderung, ein Christ zu werden, mit dem Bemerken abwies, er wolle nicht den Umweg vom Sohne zum Va…
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6 ob es wahr sei, was in ihrer Stadt und der ganzen Nachbarschaft verbreitet werde, daß wir aus England gekommen seien, nm Juden zum Uebertritt zu bewegen, wofür jeder einzelne, der dies thun würde, 4000 Mark erhalten solle. Sie empfingen n…
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7 und Wechseln getrieben wird, werden Tausende ruinirt, durch Verführung zu übermäßigem Branntweingenuß große Schaaren an Leib und Seele ruinirt, immer mehr der ihnen verschuldeten Bauern von Haus und Hof vertrieben. Die Lüsternheit reicher…
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8 auch Schweinefleisch koscher sein. Da wußte denn mein Gegner nichts weiter aus A. und N. Testament zu antworten. Er half sich nun jedoch damit, daß „glauben" nur so viel bedeute als „eine Ansicht haben", und es daher nichts ausmachc, wenn…
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9 dem bloßen Existiren zu einem Leben kommen, welches ihnen selbst wahre Befriedigung gewähren, der Welt aber zum Segen gereichen würde. Der junge Mann hatte nicht den Muth, dieses Bckenntniß abznwcisen; möge es ihm der Geist Gottes wieder …
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10 zeit gepredigt habe, sei darüber wiederholt dahin gelangt, die Beglückung der Menschheit durch Mord und Brand hcrbeiführen zu wollen. Mit dem sogen. Fortschritt sei cs also doch wohl eine bedenkliche Sache! Mein Gegner suchte jetzt daher…
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11 Weg, der uns die Hilfe und Rettung aus der Berdammniß zeigt. Juden sind es gewesen, die uns Christen zuerst mit demselben bekannt gemacht haben, darum wollten wir Christen nun auch die Juden auf denselben Hinweisen, zumal die Synagoge di…
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12 Im Gefühl seines nahen Triumphes hatte er auch die Andern rechtzeitig herbeizuziehen gewußt. Unser Gegner war ein talmudisch gebildeter Mann. Einer der von Flad ausgetheilten Traktate war in seine Hand gekommen, und derselbe enthielt auc…
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13 und bedürfen alle Menschen. Weil unter Ihnen, den Inden, aber vor Allem die Religion in eine Verstandcssache nmgewandclt worden ist, darum ist unter Ihnen auch ein gutes Gedächtniß zur Gerechtigkeit gemacht worden, und darum haben Sie si…
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14 Wort hat mich ebensowohl wie große Schaaren von Inden bekehrt." „Nun ja, möglich ist cs, daß sich Einige hier und dort bekehren," gestand der Mann jetzt zu, „aber es wird lange dauern, ehe es mit Allen geschieht." Darauf ermahnte ich ihn…
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15 der Stimme des Moses und der Propheten gerade um des Gewissens willen Gehör zu schenken haben. Sagen Sie selbst, ist es nicht wahr, daß stets zwischen Juden und Nichtjnden ein großer Zwiespalt geherrscht hat?" „Ja." „Erklären Sie mir doc…
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16 hat das Jndentyum davon nichts gewußt, sondern nur den einen Gott gekannt/' Da wurde ihm denn gezeigt, wie bereits das erste Kapitel des ersten Buches Moses zwischen Gott und bem Geiste Gottes unterscheidet, und mein jüdischer Freund wuß…
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17 lieber Freund, nur auf die Stimme Ihres Gewissens, und auch Sie werden dann unfehlbar zu-Christo kommen/" Eine Antwort erfolgte nicht. 14. Es ist meine Bestimmung, Jude zu bleiben. Dem letzten Gespräch hatten katholische Gymnasiallehrer …
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18 Geduld auf. Uud dieser Gott wird auch sein Ziel erreichen; für alle Welt ist es bereits von Gottes eigenem Munde ausgesprochen; den» so, uud ich bitte Sie herzlich, bedenken Sie cs auch für sich selbst, redet er alle Welt an: „Mir sollen…
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19 Wirklichkeit geworden, und nun predigt das Evangelium, daß Gott Christum aller Welt schenkt, damit wir durch ihn die Erlösung von der angeborenen Selbstsucht und die Gerechtigkeit, welche dem wahren Ideal entspricht, erlangen. Kommt zu J…
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20 wegte sich denn auch unsere Unterhaltung mit den Juden. Da gab cs seltsame Geständnisse. „Alles bei uns ist gottlos, nur einer noch so ungefähr dem alten Glauben zugethan, alle übrigen legen sich die Religion nach eigenem Belieben zurech…