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Dibre Emeth oder Stimmen der Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von Z. C. Hartmann, fortgesetzt von & de U Roi. Nr. 7 u. 8. 1878. 34. Jahrgang. M-er aus der Mission. „Ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem …
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102 daß es gut ist, in seinem Namen auszuziehen; denn er löst auf diesen Wegen seine Verheißungen ein, daß die Summa solcher Tage Staunen und Anbeten, Loben und Danken, Rühmen und Preisen ist. Oesterreichisch - Schlesien und Ungarn sollten …
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103 sirt anziehn. Religion wollte man allerdings behalten, Gottesdienst und Gebete nicht aufgeben, aber davon freilich nur ja keine Unbequemlichkeiten haben. Es trägt eben zur Selbstberuhigung und Selbstzufriedenheit dieser Art Freigeister …
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104 Verdienst und mit denen paradirte er, von denen wußte er so herzbeweglich und begeistert zu reden, die anderen machten ihm keine Noth! Lieber Leser, halt einmal stille und schaue in diesen Spiegel — siehst du etwa dein eigenes Bild? Jen…
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105 Meister Israels machen wollen, dann hätte er ihn mit den glühendsten Farben gemalt. Statt dessen sehen wir, wie die 5 Bücher Moses auf Schritt und Tritt Verkehrtheiten, Schwachheiten und Sünden dieses Mannes auszeigen. Der Gesetzgeber e…
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106 5. Uor einem 'Irophetengraöe. Wir lsehen den Maurern zu, welche eine neue Synagoge erbauen. Dieselbe wird gar prächtig werden, denn in der Stadt sind die Propheten von den Juden begraben, und nun soll über ihrem Leichname ein monumental…
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107 Tagen werden ihm , entgegengehalten: aus jeder Seite kann man es da lesen, wie es die Juden fortwährend haben erleben müssen, daß man sich in ihre Seelenangelegenheiten mischte, wie ihre ganze Vergangenheit nichts Anderes bedeute, als d…
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108 6. Line betende Jüdin. Um die Abendzeit saß eine starke Jüdin neben uns an der Wirthstafel. Ihr Mann und mehrere seiner Glaubensgenossen führten ein lebhaftes Gespräch mit einander. Die Frau, welche offenbar zu den Frommen ihres Volks g…
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109 diese Ewigkeit, nach welcher Alles in uns schreit, diese Ewigkeit, welche auch den Tod und das Grab überwindet, haben die jüdischen Apostel der Welt in Christo Jesu dargeboten. Darum haben wir ihr Wort angenommen und unfern eigenen Glau…
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110 ihre Wunden zu verbinden. Ich sprach mit einem älteren Juden über das alles, was ich gesehn hatte. „O", antwortete der Mann, „ich bewundere jene Brüder, aber ich selbst kann keine Kranken sehn, denn ich werde dadurch zu sehr an den Tod …
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111 „Du bist verflucht!" herüber. Unser Freund wußte nicht weiter; so legte ich ihm jetzt Jeremias 23 vor, da Gott verheißt, er wolle einen Davidssohn senden, welcher Gerechtigkeit schaffen werde, denn er selbst werde den Sündern „Jehovah, …
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112 tigen allgemeinen unfehlbaren Weltpapst. Die Juden lachten; er selbst wurde stiller; schließlich gestand er mir, daß ich mit meinem Glauben ein glücklicher Mensch sein müßte, und daß er sich glücklich fühlen würde, wenn er auch so glaub…
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113 erster Stelle eine nationale sei; die verschiedene Nationalität rufe beständige Konflikte hervor, und da sich auch die moderne Kultur dieselben zu beseitigen unfähig bewiesen habe, so sei nicht abzusehn, wie die Lösung auf friedlichem W…
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…ehrer gefallen lassen. Statt der Apostel und Propheten wurden daher lauter Kulturheroen als Zeugen angerufen: Rousseau, Voltaire, Friedrich der Große, Göthe u. s. w.; und was dieselben entweder durch ihre Selbstbekenntnisse oder durch schreiende Th…
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115 ganz schüchtern wurden und den gefährlichen Kampf ausgaben. Die Prediger des Evangeliums blieben so die Letzten auf dem Plan, und der Erfolg war, daß wir von ihnen selbst darum angegangen .wurden, ihnen doch Schriften zurückzulassen, di…
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116 wie wir geworden sind!" — und hierbei wurden ihm unsre Schriften überreicht, daß er aus dem Kelche derselben den süßen Wein trinken möchte, welcher unser Herz fröhlich gemacht hat. 16. Line Uatljanaelsseele. Das Gerücht, es sind Mission…
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117 erst aus dem alltäglichen Leben mit seinen tausend Aufgaben können Menschen hierüber ein klares Bild gewinnen. Israel sollte also die Gelegenheit haben, sich selbst davon zu überzeugen, wie übel es mit unserem Gehorsam und unserer Liebe…
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118 Leben, von dem Verkehr der Seele mit Gott im Gebet, das kein bloßes Lippenwerk ist, von dem Heilande, welcher alle unsere Schmerzen und Krankheit auf sich geladen, von dem Frieden und der Freude, die derselbe dem Menschen für Zeit und E…
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11» die Tage der Lust und des Jubilirens dahin. Er fühlte auch den Druck und hätte wohl gern einen Trost, wie ihn die Welt giebt, gehört. Aber den wollten wir ihm am Wenigsten bieten. Ich deckte ihm den ganzen Ernst seiner Lage auf, aber ic…
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120 einschließlich des Bahnhofsinspektors, hatte der Kampf allmählig neugierig gemacht, mit wirklicher Freude sahen sie den Ausgang desselben an, und unter herzlichen Händedrücken nahmen sie dann von mir Abschied. 21. Unter Studenten. Stude…