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156 unter muhamedanischem, auch unter griechisch-orthodoxem und katholischem Fanatismus zu leiden. Am wenigsten plagten ihn die Türken, am meisten die Griechen; es schien fast, als wollten sich letztere für die ihnen türkischerseits zugefüg…
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157 über 20,000 Söhne Israels, und das alte Klagelied: „An den Wassern Babels saßen wir und weinten" ist dort nicht mehr zutreffend, denn der Bagdadcr Jude erfreut sich, im Schatten der reichen und einflußreichen Gemeinde, so mancher von se…
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158 der persischen Moslimen, die größere Anarchie, vor Allem größere Habsucht sind die Ursachen dieser traurigen Erscheinung. Selbst in den zahlreicheren Gemeinden, z. B. in Hamadan, Schiraz und Teheran, sind die Juden der tiefsten Verachtu…
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159 in gebückter Stellung hinein- und herauskriechen, um sich gegen Ueberfälle leichter schützen zu können, und wo sie — grausame Ironie — bei solch trauriger Existenz auf das Metier der öffentlichen Tänzer und Sänger angewiesen - sind. Ein…
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…ts. — Das jüdische Gebet Olenu und Friedrich I. — Ein Sterbebett. — Die Juden im Morgcnlande.— Aus der Literatur. — Aus Breslau. M. P. in F. 3 Mk. Aus Gnadenfrei 24 Mk. 55 Pf. Herzliche» Dank. Preis des Jahrgangs 1 Mark. Briefe und Liebesgabe» für…
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Dibre Emeth oder Stimmen -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von I. C. HarLmann, fortgesetzt von B de re Roi. Nr. 11 u. 12. 1876. 32. Jahrgang. Eeila Äda. Cs ist eine alte Geschichte, die hier wieder einmal in die Erinn…
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162 Ernste vertiefte sie sich schon als Kind in den Glauben ihrer Väter und schon damals hatte sie Stunden, wo der heilige Geist mächtig an ihr junges Herz klopfte. Am liebsten war sie für sich allein und betete viel. Aus ihren hinterlassen…
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163 messianischen Weissagungen des Alten Testaments so sehr vernachlässigt habe. Es war dies etwa um's Jahr 1846. Um diese Zeit schrieb Leila eine Reihe von Entschlüssen nieder, nach denen sie sich bestreben wollte, ihr Betragen zu regeln. …
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164 buch sagt uns, mit welcher Begeisterung und Sehnsucht sie den Bergen entgegeneilte, die um Jerusalem her sind, wie der HErr um sein Volk her ist (Ps. 125, 2). Sie klagt dabei beständig über ihre Unwürdigkeit und schreiten dem HErrn: Ach…
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165 hatte. Ihr Herz war verwundet, aber von einer Wunde, die Leib und Seele heil macht. In Konstantinvpel besuchte Leila die türkischen Gräber, denn sie suchte immer, was frommt, und verschmähte den Schaum flüchtiger Lust. Sie wurde dort du…
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166 Schuld anzuerkennen wir uns hartnäckig geweigert haben. Ich habe die Geschichte unseres Volks gelesen und finde nur eine That, welcher unsere ganze Nation jederzeit ihre einstimmige und beharrliche Zustimmung gegeben hat: Es ist die Kre…
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167 er ihr die Hüfte verrenkte. Sie wunderte sich, wie sie je auf den Gedanken kommen konnte, der Christen „gottloses Buch" zu lesen, ja es war ihr, als hätten die Rabbinen Recht gehabt mit ihrer Warnung vor dem leisesten Nahen und dem Anrü…
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168 Predigt und erbauliche Belehrung. Die Predigt des Evangclii träufle ihr von Segen, kommt doch der Glaube aus der Predigt, wie geschrieben stehet. Aber von-Neuem auch wurde die erweckte Seele von den feurigen Pfeilen des Böscwichks umsch…
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169 Diesen Brief legte sie unter Thränen und Gebet auf den Nachttisch ihres Vaters. Die ganze Nacht aber brachte sie im Gebete vor Gott zu. Da bricht der Morgen an. Es schlägt acht Uhr, die Stunde, wo sie mit ihrem Vater zum Frühstück zusam…
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170 ihr nur jüdische Erbauungsbücher zu gestatten und ihr den Besuch einer christlichen Kirche unmöglich zu machen. In der That fing er sein Werk sogleich an. Er suchte sie mit eigenen Gründen zu überzeugen, mit Gelehrsamkeit, Witz und Spot…
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171 wurde von ihren Hausgenossen, sobald sie sich blicken ließ, auf das Gröblichste verspottet, geschimpft und selbst von den Dienstboten auf's Aergste mitgenommen. Eines Abends trat sie in ein Zimmer, in welchem zwei Mägde arbeiteten. „Eud…
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172 armen Verachteten eine rechte Freude. Unter Freudenthränen las sie in ihrer Bibel, konnte sich aber die Ursache der Einladung nicht erklären. Da hörte sie eine Magd sagen: „Die werthen Herren Rabbiner sind soeben angekommcn!" Endlich wi…
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173 fragte sie der andere Rabbiner, ob sie noch immer an Jesum von Nazareth als an ihren Messias glauben wolle? „Ja, ich will, ich will immer, und ich hoffe bald bei ihm im Himmel zu sein!" bekannte Leila. „Ha", grinste ein Aeltester, und s…
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174 ihn zum HErrn hinzuleitcn. Sie betete nicht blos still für ihn, womit so viele Christenkinder genug zu thun glauben, sondern sie führte den blinden Vater mit kindlicher Zärtlichkeit zu dem Arzte, der ihn allein heilen konnte. Sie bat ih…
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175 Verwandten, zu jeder schrieb sie einen Brief. Dann bat sie ihre Umgebung, sie möchten den Verwandten sagen, daß sie bis zum letzten Athemzuge bekannt habe, Christus sei köstlich, daß sie Tod und Grab überwunden habe und der ewigen Selig…