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Dibre Emeth · 1876-01-01 · 11-12 (1876) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
32 (1876)
Issue
11-12 (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Dibre Emeth oder Stimmen -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von I. C. HarLmann, fortgesetzt von B de re Roi. Nr. 11 u. 12. 1876. 32. Jahrgang. Eeila Äda. Cs ist eine alte Geschichte, die hier wieder einmal in die Erinnerung zurückgernfen wird. Vielleicht haben sie Manche bereits früher irgendwo gelesen oder vernommen, aber es wird ihnen auch in diesem Falle meistens ähnlich wie dem Berichterstatter gegangen sein, daß sie dem Gedächtnisse fast entschwunden ist. Derselbe dankt es deshalb einem lieben Missionsfreunde, Pastor Gramsch in Groß-Nosen, daß er ihn auf dieselbe wieder hingewiesen, und theilt sie nun hier so mit, wie sie im Jahrgange 1857 des Missions- Freundes Nr. 8 erzählt wird. Dort Heißt es: In einem wunderschönen Thale in Cornwallis in England wohnte ein reicher Jude. Der war Leila Adas Vater, und Leila war sein einziges Kind. Beide aber liebten sich von ganzem Herzen. Schon als zweijähriges Kind hatte Leila ihre Mutter verloren, und darum liebte sie der Vater nun noch mehr; denn von Jahr zu Jahr sah er in dem schönen Kinde das Bild seiner verstorbenen Frau lieblicher erblühen. Darum scheute er auch keine Opfer, um der geliebten Tochter eine so feine Bildung als nur möglich zu geben. Als sie achtzehn Jahr alt war, verstand sie Englisch, Lateinisch, Französisch, Italienisch, Griechisch und Hebräisch, und das alles nicht schlecht. Noch viel besser aber verstand sie schon frühe das Alte Testament und den Talmud der Juden, d. i. die Ueberlieferungen der Jüdischen Gelehrten, sie wußte Vieles daraus auswendig; denn ihr Vater war ein strenger Jude, der unverbrüchlich an dem Gesetze seiner Väter hielt. Zu seiner Freude hatte denn auch die junge Leila ihre Lust am Gesetz. Mit großem

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