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  1. 1872-01-01 · Heft 6 · p. Seite 283 · Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch

    Dü zweifache Aussprache des hebräischen Resch. 283 wenn es nicht neben den acht Consonanten steht: וסימן ריש הרך במקרא אשר אינו נצב לשמונה אותיות ז׳ ר׳ ט' ם׳ צ׳ ח, נ׳ לי. Daraus folgt, wenn es neben diesen acht Consonanten steht, so wird er…

  2. 1872-01-01 · Heft 6 · p. Seite 284 · Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch

    284 Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch. ואו תרצה ודומיהם. ושתי אוזלות אחיות והם ה ל מ ר ו ה ז ו ן בהתעמתם לריש מאחריה מאין מלך מפסיק ביניהם יהא הריש רגש, כגון בשר ערלתו ברננה ודומיהם, ווה ביאור מה שהבטחנו לבארו מידיעת ה ר י ש הר…

  3. 1872-01-01 · Heft 6 · p. Seite 285 · Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch

    285 Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch. Ml Grund sehen, so wird diese Emendation noch mehr gerechtfertigt erscheinen. Stellen wir vor Allem die Regeln kurz ans, wie sie sich aus beiden Notizen bei Saadia und Jehuda Ben-Ali ergeb…

  4. 1872-01-01 · Heft 6 · p. Seite 286 · Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch

    286 Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch. das semitische ר ursprünglich eben so gelautet, dann wäre es klangverwandt mit 1 (£), und dann wäre es auch erklärlich, warum die Tiberienser das 1 vor S- und T-Lauten hart ausgesprochen h…

  5. 1872-01-01 · Heft 6 · p. Seite 287 · Die zweifache Aussprache des hebräischen Resch

    …otiz. Das von vr. Neubauer im Aprilheft Seite 181 aus einer Handschrift der Bodlejana im Anszuge mitgetheilte Responsum Raschi's findet sich in Pardes ed. Const. Seite 33 d abgedruckt, allerdings, wie der größte Theil des Buches, mehrfach cormmpi…

  6. 1872-01-01 · Heft 6 · p. Seite 288 · Notiz. Berliner, Abraham

    …תי gelesen werden muß. Letzteres hat bereis Zunz, zur Geschichte S. 567 richtig vermnthet. Hie rnach muß es heißen, daß Raschi seinem Tochtersohne, wahrscheinlich Naschbam, nicht aber seiner Tochter (s. dort S. 172 und ebenso bei Carmoly, 10 holi…

  7. 1872-01-01 · Heft 7 · p. [Seite] · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    MhaMullM. Ueöer die Urjprünge des M-ilonischen Logos?) Wohl eine der seltsamsten Abarten der philosophischen Speknlation ist jener überspannte Spiritualisruus, welchen die Vereinigung von Jndenthuni nnd Hellenismus in der Theosophie Philons…

  8. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 290 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    290 Ueber die Ursprünge des Philonischen Logos. dagegen gesträubt und sie wo hl gar als heidnischen Auswuchs weit von sich gewiesen; es ist oft fatal, daß wer A gesagt hat, auch B sagen muß, und es ist nicht selten, daß selbst begabte Denke…

  9. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 291 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    Ueber die Ursprünge des Philonischen Logos. 291 und sein Korrelat, die Strafe, aus dem Logos. Wie ein Herrscher wohl, wenn er seinen Unterthanen Gutes erweisen will, selbst erscheint, dagegen Uebles durch seine Diener vollstrecken läßt, so …

  10. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 292 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    292 lieber die Ursprünge des Philomschen Logos. Woher in aller Welt jedoch ist dieses seltsame Gedankenbild, dieser ״Schatten Gottes" zu Philo gekommen? Die Irrungen unserer Vernunft haben viel häufiger ihren Ursprung außer uns, als die kla…

  11. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 293 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    …e über den Logos klingen uns mehr wie geistvolle Aphorismen, denn wie innig mit seinem System verwachsene Gedanken. Und Aristoteles muß wvl ungefähr ähnlich gedacht haben, da er den heraklitischen Logos nur einmal erwähnt, wo er hinzuftigt, daß H.'s S…

  12. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 294 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    294 Ueber die Ursprünge des Philonischen Logos. gängern mit der Materie identischen Logos zu einem rein geistigen Weltprincip ansgestaltet. Ist nun der Logos bei Herallit schon eine selbstbewußt schaffende Kraft oder ist er ihm nur die der …

  13. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 295 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    lieber die Ursprünge des Philonischen Logos. 295 gesprochen hätten?" Der Vers, übersieht hier offenbar, daß eine immanente Wettvernunft von dem rovc des Anaxagoras grundverschieden ist. Der rovc, der den Stoff gestaltet, der ihn nach Zwekke…

  14. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 296 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    …Werke neqt <pv<rmg die fundamentale Bedeutung wohl!licht beilegte, welche dem Geiste in der spätem Speculation zukömmt. Aristoteles ist allerdings dem Heraklit nicht hold; aber dafür giebt er seinen guten Grund, wenn er sagt: Einige vertrauen ihren Mi…

  15. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 297 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    Lieber die Ursprünge des Philonischen Logos. 297 die äräyxrj herrscht, um so tiefer wird die Kluft, welche die Ethik von der Physik trennt; und wenn wir schon bei Heraklit fragen konnten, warum er denn griesgrämig in die Welt schaut, da doc…

  16. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 298 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    298 lieber die Ursprünge des Philonischen Logos. herbeiführeir sollen, die von Gott nicht unnüttelbar ausgehen." Da hätten mir zwar noch nicht den Logos, aber doch die Disposition dazu, denn wozu Mittelstufen auch für das Gute, wenn nicht, …

  17. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 299 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    Ueber die Ursprünge des Philonischen Logos. 299 Oviog cf eg aya'&olo xaxov Avryvolai SZScuao xal nrjÄcfiov xovotvxa xcä aXysa SuxQio&vxa. Dieser sendet aus Güte den sterblichen Menschen das Böse And den blutigen Krieg uud thränenbringende S…

  18. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 300 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    300 Ueber die Ursprünge des Philonischen Logos. ziemlich verschleiert, die Gottheit bekömmt ein ziemlich unwirsches Gefolge, und sollte gesagt werden: das Uebel kömmt nicht aus Gott, so kann es kaum schwerfälliger als mit deu Wörter: gesche…

  19. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 301 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    …t behältlich," wie es genannt worden ist, sondern auch ״gut gehaltlich." Der Philonisnms ist eine, durch die Kritik des Aristoteles, durch den dpnamischen Pantheismus der Stoa und durch die Gottheitslehre des Judenthums bedingte Modifikation der plato…

  20. 1872-01-01 · Heft 7 · p. Seite 302 · Über die Ursprünge des Philonischen Logos

    302 ttefceidie Ursprünge des Philonischen Logos. einzig Wes enheit zukömmt, Aber den platonischen Ideen hatte schon Aristoteles vorgehalten, daß ihnen keine xtv^aig, kein Princip der Bewegung inne wohnt; diesen Einwurf mußte ein Schüler Plato's, d…