Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 21 (1872)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Über die Ursprünge des Philonischen Logos
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 299 (sequence 11)
- Language
- German
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Ueber die Ursprünge des Philonischen Logos. 299 Oviog cf eg aya'&olo xaxov Avryvolai SZScuao xal nrjÄcfiov xovotvxa xcä aXysa SuxQio&vxa. Dieser sendet aus Güte den sterblichen Menschen das Böse And den blutigen Krieg uud thränenbringende Schnierzen. Anders Aristobul bei Eusebius: Avrög cf e'g äyaOmv tivrjxoig xuxdv ovx imxiXXec ^AvOQ(i)7101g. avc<7> Je y&Qig xal;xlaog önrjStZ Kal 716?.6jA0g xal X01!10g IS' älyea SuxQvoevxa. Ob ihrer Güte sendet die Gottheit nimmer das Böse Auf die Menschen herab, doch sind in ihren: Geleite Gnade uub Haß uud Krieg und Hunger und thräuende Schmerzeil. Eiil flüchtiger Vergleich der Varianten lehrt, daß Aristobul nicht gerade geschickt den Text geändert hat. Aber bietet der Text bei Eusebius wenigstens die Varianten des Aristobul und!licht die unwillkürlichen irgend eines unwissendeil Abschreibers? Heinze folgert aus dem yagig im zweiten Verse, daß auch das Gute ,licht unmittelbar von Gott könnnt. Jndeß scheint uns der Zusammenhang fast jede Möglichkeit auszuschließen, daß Aristobul selbst auch die yaqig in den bösen Bund des X0t!10c 7r0Xe!10c Mao; u. s. w. hier eingeschoben hat. Gott kann eg äyaMv, als Quell des Guten, nicht das Böse schassen, so lautet der Inhalt des ersten Verses; er motwirt offenbar die folgenden; aber dann kann die tdqig ganz gut von Gott selbst kommen: ferner hätte der Dichter, wenn es anders seine Absicht war, das Gute wie das Böse zum Geleite nicht zum Wesen Gottes zu rechneu, nicht x&Qig allein als Repräsentanten des Guten hinstellen dürfen, während das Böse in vier Exemplaren vertreten ist. Wir denken, die y/coig muß aus dieser bösen Gesellschaft scheiden; vielleicht lautete die Stelle: avxä> Sh y xal!xlaog önrfiez in ihrem Geleite. Streit und Haß und Krieg und Hunger uud thräuende Schmerzen. Allerdings ist auch so der Gedanke des Aristobul noch immer