Mannheim
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  1. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 8

    168 Übersetzung in deutscher Sprache. Nur diejenigen Gebetstücke, die der Denkweise des Verfassers nicht widersprechen, find ins Deutsche übertragen worden, die andern aber nicht, weil sie, wie er im Vorworte sagt, „in der Geistesrichtung u…

  2. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 9

    169 Kaß den Sprößling David's, Deines Knechtes, bald aufblühen, und erhöhe seine Macht durch Deinen Beistand; denn auf Deine Hilfe hoffen wir täglich. Gepriesen seist Du, Jehovah, der Du aufblühen läffest die Kraft des Heils. Habe Wohlgefal…

  3. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 10

    170 Israels und seine Gebete mit Liebe ihre Seelen aufflammen in Liebe und Wohlgefallen an, und möge und Begeisterung vor dir! Laß Dir immer angenehm sein der ihr Gebet immer andächtiger , ihren Dienst Deines Volkes Israel. Gottesdienst imm…

  4. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 11

    171 länglich, wie früh schon dieselbe unter den Juden befestigt war. Aber in neuerer Zeit traf diese Lehre dasselbe Schicksal, wie die anderen biblischen Lehren. Man sucht sie aus dem Judenthum zu verdrängen und sogar als eine unjüdische Le…

  5. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 12

    172 vorge-en, ihren Behauptungen zu Grunde legen, um zu ihrem Ziele zu gelangen, um biblische Lehre» als Heidnische, als Unglauben auszumfen. Zn der schon erwähnten Schrift Geiger's heißt eS Seite 92 „Mein es waren Zeiten gekommen (nämlich …

  6. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 13

    von ungleichen, sich direct widersprechenden Voraussetzungm ausgehen, zeigt hinlänglich die Grundlosigkeit ihrer Behauptungen. Während erstem sie als Aberglauben, der unter den Juden selbst entstand, bezeichnet, macht sie letzterer zu einem…

  7. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 14

    Gewiß wirb der Leser gern das Motiv wissen wollen , welches die modernen Rabbiner zu einem solchen gewaltsamen Vorgchen gegen diese Lehren veranlaßt, warum, wird er ftagen, sollen Glaubenslehren, die Jahrtausende lang Trost und Ermunterung …

  8. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 15

    Schwächen nicht frei." Ja, die Lehre ist da, aber leider nicht die mosaische, sondern die geigersche, die philippsonische, die Lehre ist da, aber nicht die prophetische, sondern eine neue lästerliche, wie sie die eben angeführten Worte char…

  9. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 16

    176 Jndifferentismus größer und der Bibelglaube in Israel geringer gewesen als jetzt. Nur ein Beispiel von dem, was ich selbst zu beobachten Gelegenheit hatte. In den letzten Jahren brachte ich einige Zeit in einer Gegend zu, wo auch viele …

  10. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 17

    177 nett und ihn zu einem bloßen Heiligen ohne alle Sünde machen wollte. Alle die Heiligen und Geliebten Gottes, von denen uns die heilige Schrift erzählt, wie ein Abraham, Isaak, Jakob, Moses, David und wie sie heißen mögen, sind und bleib…

  11. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 18

    So heißt es in dem „Israelit." Aus dem oben Gesagten geht schon hervor> wie wir „die entsetzlichsten Schmähworte" über dev König David ansehen, und es ist daher nicht nöthig, ein Mehreres über diesm Punkt zu sagen. Aber wenn der Wiener Schr…

  12. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 19

    hinführe? Ist es etwa dies, daß die Feinde Gottes die Heiden find, die, nur darum lästern, weil sie die Sitten und Gebräuche der Israeliten nicht kennen, weil sie nicht wissen, daß „Um, wie alle Krieger des David'schen Heeres, ehe er in den…

  13. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 20

    Spur von Empörung? Die Weigerung des Uria in sein Haus zu gehen, so lange das Herr zu Felde liege, V. 11. wird doch wohl Niemand als Empömng ansehen wollen? Diese kann nur in den Köpfen und Gesinnungen der jüdischen Weisen und ihrer Gesinnu…

  14. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 21

    gewußt von dem Scheidebriefe, den Uria seinem Eheweibe gegeben hatte, so daß sie nicht mehr sein Eheweib war; Nichts gewußt von der Rebellion, in die Uria verwickelt war? Wenn so, wie kann er da noch der allwissende Gott sein? Hat er aber d…

  15. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 22

    die % Sam. 11.12 erzählten Begebenheiten, wie V. 2 des Psalms sägt, da es heißt: „Da der Prophet Nathan zu ihm kam, als er war zu Bachseba eingegangen." David bittet aus der Tiefe seines Herzens: „Gbtt, sei mir gnädig nach deiner Güte, und …

  16. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 23

    Zuttz; „Und es geschah, als David gekommen war bis an die Spitze, woselbst er sich zu bücken pflegte vor Gott, stehe da kam ihm Chuschai der Arki entgegen mit zenißenem Rocke und Erde auf seinem Haupte." In diesen Worten haben die jüdischen…

  17. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 24

    sagte er, daß dies nicht die Zeit sei, über diesen Gegenstand zu sprechen, und es würde besser sein, wenn wir warteten bis die, für den Tag bestimmten Abschnitte gelesen wären und die Schüler sich zerstreut hätten. Ich hielt es für eine gan…

  18. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 25

    theilst, so werde ich über dich beschließen!, daß deine Waffe» nie mehr durch dein Bett fließen." So zettheilte sich der Fluß für ihn. Bei ihm war ein Mann, welcher Getreide zu ungesäuertem Brode hatte (welches während der Erndte sorgfältig…

  19. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 26

    186 kauften einzelne Evangelien zu ihrem Privatgebrauche. Unter ihnen war auch N I her zweite Rabbi, der bei meinem ersten Besuche beim Rabbi so große Bigotterie zeigte; er wünschte eine große Zahl Bücher für die Schule zu kaufen, und einig…

  20. 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 27

    187 das ist nicht die Antwort auf Ihre ursprüngliche Frage, eSist nur eine Parallelstelle; Ihre Schwierigkeit wird jedoch einfach in der Thatsttchr beseitigt, daß in prophetischen Stellen eine vollständige Mchtachtung der Zeiten vorhanden i…