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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
11-12 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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168 Übersetzung in deutscher Sprache. Nur diejenigen Gebetstücke, die der Denkweise des Verfassers nicht widersprechen, find ins Deutsche übertragen worden, die andern aber nicht, weil sie, wie er im Vorworte sagt, „in der Geistesrichtung unserer Zeit Widerstand finden würden." Er liefert daher neue, von ihm selbst verfaßte Gebete in deutscher Sprache, die, dem Bedürfniß der Zeit mehr entsprechend, die Stelle der Uebersetzung ausfüllen. Hier einige Proben der alten hebräischen Gebete in wortgetreuer ferten neuen. IteKersetzullg der Heöröischen Heöete. Blase dre große Posaune zu unsrer Befreiung, und erhebe das Panier zu sammeln unsere Zerstreuten, und bringe uns zusammen aus den vier Enden der Erde. Gepriesen seist Du, Jehovah, der Du zusammenbringst die Vertriebenen Deines Volkes Israel. Wiehre mit Erbarmen nach Jerusalem, Deiner Stadt, zurück, und wohne daselbst, wie Du verheißen hast, und baue sie bald in unfern Tagen zum ewigen Baue, und den Stuhl David's richte schnell in ihr auf. Gepriesen seist Du, Jehovah, der Du Jemsalem wiederaufbaust. Uebersetzung und der dafür gelie- Die neue» Deutschen. Kaß die große Drommete zur Freiheit ertönen, zur Freiheit in der ganzen Menschheit, zur Freiheit für alle Söhne Israels in allen Landen der Erde! Gepriesen seist Du, Ewiger, der erhält und befteiet die Zerstreuten Israels. Unser Gedenken geht zurück in die Tage der Vorzeit, da unsere Väter in jenem geheiligten Lande wohnten, und die Stätte deiner Anbetung sich in Jerusalem erhob, die einzige auf Erden, wo Du als einzig bekannt und angebetet wardst. Deß laß uns eingedenk sein für und für, und daß, wohin dein Wille uns auch geführt, wir dich allein bekennen und anbeten sollen. Du aber blicke gnädig auf jene Ruinen Jerusalem's undZion's hin, die uns noch heute so theuer sind, und laß sie aus den

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