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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 11-12 (1865) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
11-12 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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170 Israels und seine Gebete mit Liebe ihre Seelen aufflammen in Liebe und Wohlgefallen an, und möge und Begeisterung vor dir! Laß Dir immer angenehm sein der ihr Gebet immer andächtiger , ihren Dienst Deines Volkes Israel. Gottesdienst immer weihevoller Mögen unsere Augen schauen, wie werden, damit sie dir wohlgefällig Du nach Zion erbarmungsvoll zuseien. Gepriesen seist du, Ewirückkehren wirst. Gepriesen seist ger, der seine Anbetung Israel Du, Jehovah, der Du Deine auferlegt hat, Gegenwart nach Zion zurückführst. Diese Proben sind nur dem täglichen Hauptgebete, den so genannten achtzehn Segenssprüchen, die theils schon zur Zeit als der zweite Tempel noch stand, theils bald nach der Zerstömng desselben verfaßt wurden, entnommen, aber nicht nur in diesen, sondern auch in vielen anderen Gebetstücken für den Sabbath und die Festtage, die ebenfalls alt sind und schon in der talmudischen Zeit im Gebrauche waren, kommen wiederholt diese Glaubenslehren vor; man verfuhr mit diesen Gebeten wie mit jenen, und wer weiß, ob nicht Philippson oder Geiger, der vor Jahren schon ein ähnliches Gebetbuch herausgab in künftigen Auflagen noch so Manches, „was dem Geiste der Zeit widerspricht," auch aus dem Hebräischen streichen werden. Für jetzt charakterisirt sich das ganze Verfahren auch als Spekulation, die Herren betreiben die Sache industriell, man liefert die Maare für Jedermann, das Hebräische für „die Einfältigen in den Ghettis," das Deutsche für die Klugen, „ die in das große Eulturleben der Völker eingetreten sind." Die Lehre von der Auferstehung der Todten. Diese Lehre bildet den letzten der 13 Glaubensartikel der Juden, welcher lautet: „Ich glaube mit voller Zuversicht, vaß die Auferstehung der Todten stattfinden wird, wenn die Gnade vom Schöpfer auögehen wird. Gepriesen sei sein Name und erhoben sein Andenken immer und ewig." Sie ist nicht nur in der heiligen Schrift mehrmals angedeutet, sondern auch in Daniel 12, 2 klar ausgesprochen. Der Streit zwischen den Pharisäern und Sadducäern, die Verketzerung und völlige Unterdrückung der letzteren wegen Leugnung dieser Lehre besonders zeigt hin-

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