Mannheim
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  1. 1859-01-01 · 2-3 (1859) · page 27

    wollte, so würde er sich überzeugen, daß in denselben weder unter noch 'sonst ein solches etwas fehlerhaftes Käme; sich findet. Es ist auch allgemein bekannt, daß die englische Missionsgesellschast zu dem Theil der evangelischen Kirche gehö…

  2. 1859-01-01 · 2-3 (1859) · page 28

    44 weigern können, aus dem B - Artikel den Schluß zieht, daß das Kreuz statt des Kamez absichtlich sich eingefunden habe. Worin diese Absichten bestehen, sagt uns weder die Redaktion noch Herr Rabbiner Willner. Nehmen wir für einen Augenbli…

  3. 1859-01-01 · 2-3 (1859) · page 29

    will. Er hatte, wie er mir selbst sagte, vergeblich in seiner Misstons- Bibel-Ausgabe darnach gesucht. „Aber auch, gesetzt, eS stände ein f statt i, — dies sind seine eignen Worte — so glaube ich nicht, daß dies absichtlich geschehen; auch …

  4. 1859-01-01 · 2-3 (1859) · page 30

    hebräischer Sprache.. Von vr. Biesenthal in Berlin. Berlin. 1857. 8. (IX u. 108 8.) 2) 121 D’onn4?« rnas- Das Sendschreiben des Apostels Paulus an die Römer in der recipirten hebräischen Übersetzung, mit einem ausführlichen rabbinischen Com…

  5. 1859-01-01 · 2-3 (1859) · page 31

    m Kirche die rqbbinischen Studien für das Reue Testament, aufzusuchen sich genöthigt sah. Um diesem Ziele näher zu rücken, suchte man in fortlaufenden Parallelen die Schriften des Reuen Testaments zu erklären, wie Lightfoot'sund Schöttgen's…

  6. 1859-01-01 · 2-3 (1859) · page 32

    …n Lager, wenn er mit solcher Tüchtigkeit, Kenntniß und Offenheit austritt, kann niemals die Achtung versagt werden. vr. Julius Fürst. Dies Blatt erscheint jährlich in 8 bis 10 Heftchen, zusammen 12-rl4 Bogen. Preis für den Jahrgang 10 $$r. Sit Commissi…

  7. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 1

    Dibre Emeth oder Stimme« -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. In Verbindung mit vr. Biesenthal und Missionar Lange, herausgegeben von Hartman«. M 4 U. 5. 1859. 15. Jahrgang. Zur Würdigung und Charakteristik des Wahrspruches der i…

  8. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 2

    50 regen und auf die Antwort gespannt zu machen, die er auf die Frage geben wird. Befremden muß es aber, wie ein jüdischer Rabbiner, ein Doctpr, der ein Bibelwerk geschrieben hat, sich abmüht, durch Philosophie und Anthropologie darzuthun, …

  9. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 3

    5* Moment seiner Gegeywartseine ganze Vergangenheit" u. si W. „Sehet," so fährt de-rVerfasser fort, „dies ist -er ganze Mensch: sein Denken, sein Fühlen nnd seine Geschichte zusammengenommen. " Aus diesem Gerede zieht er nun den gewichtigen…

  10. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 4

    SS ist, was ihm „wahr erscheint." Weiß denn der Herr vr. nicht daß der Schein trügt? und daß nicht Alles Gold ist, was glänzt? So dürste es ihm ergehen und so ergeht es ihm wirklich mit seinem „wahr erscheinen." Die offenbarste und gottlose…

  11. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 5

    53 sagen, daß dies Wort eine „Wahrheit," und am allerwenigsten göttliche Wahrheit sei. Denn die Vernunft und das Herz mußten sagen, daß es gut und wünschenswerth wäre, von dem verbotenen Baume zu essen; wie auch in der That Evas Vernunft un…

  12. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 6

    Nimm Jsaakdeinen einigmSohn,den du lieb hast, und gehe hin in VW Lünd Morija und opfere ihn daselbst zum! BtäNdopfir mstw. Wir Mgen nicht nur den Herrn Rabbiner Or. Ph., sondern jeden Menscherr, der wirklich Noch bei Sinnen ist, der Vernunf…

  13. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 7

    55 halten werden müssen, um sie als wahr oder unwahr zu erproben; sondern der Prüfstein ist vielmehr im Menschen, und derselbe muß nothwendig auch an das gelegt werden, was das Wort Gottes sagt. Daß dem so sei, daß der Mensch in sich selbst…

  14. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 8

    56 selben aufgefordert habe. Ob wohl irgend ein Rabbiner, oder ein vr., oder Einer, der Beides zugleich ist, oder sonst Jemand in der angeführten Stelle die Aufforderung und das Gebot gefunden hat, das der Rabbiner vr. PH. darin entdeckt? E…

  15. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 9

    S7 werden, oder ist das eben nur „Wahrheit Gottes", die aber der Mensch nicht zu fassen vermag und die daher auch für den Menschen nicht Wahrheit ist? Oder wie nun, wenn in dem „Uebergebenen" Dies und Jenes meinem „fühlenden Herzen" durchau…

  16. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 10

    88 welcher er — der Verstand — „dir deine Ucberzeugung entwurzeln will;" er nennt das „Herz" ein „irre geleitetes, zerwühltes," das „mit seiner Leidenschaft deine Einsicht verblenden will;" er spricht von einer verführten', durch mystische …

  17. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 11

    SS bestimmt verlangt, daß nur alle drei gleichmäßig und gemeinsam entscheiden, so überläßt er hier doch das Urtheil „dem Lichte des Verstandes und dem Feuer des Herzens." Eine beiläufige Bemerkung können wir hier nicht unterdrücken. Herr vi…

  18. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 12

    60 hingewiesen werden. Bekanntlich behauptet das rabbinische Judenthum die Lehre von einem geschriebenen und von einem mündlich überlieferten Gesetz; jenes ist das Gesetz Mosts, dieses die sogenannte Mischnah, aus welcher derTalmud entstand…

  19. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 13

    61 stament von Anfang bis Ende reines, untrügliches Wort Gottes, so müßte es ihm doch auch Wahrheit sein; von Gott kann und wird doch keine Unwahrheit, keine Lüge kommen? Würde aber dann dies Gotteswort noch einer Prüfung und Sichtung bedür…

  20. 1859-01-01 · 4-5 (1859) · page 14

    6s er nun, das wirst du als wahr erkennen und empfinden, „denndie Wahrheit ist es." Da ist nun mit einem Male Alles zu Wahrheit geworden. Wo bleibt nun aber die frühere Weisung: Diese drei Stimmen, Verstand, Herz und Geschichte laß sprechen…