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Dibre Emeth · 1859-01-01 · 2-3 (1859) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
15 (1859)
Issue
2-3 (1859)
Date
1859-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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wollte, so würde er sich überzeugen, daß in denselben weder unter noch 'sonst ein solches etwas fehlerhaftes Käme; sich findet. Es ist auch allgemein bekannt, daß die englische Missionsgesellschast zu dem Theil der evangelischen Kirche gehört, die selbst in der Kirche kein Kreuz, noch sonstiges Symbol der Art duldet und ein Feind ist aller solchen römischen Dinge. Auch hat diese Gesellschaft sich nie talmudischer Wendungen bedient, z. B. den hebräischen Tert zu ändernamd zu sagen: „lies nicht so; sondern so" — um darzuthun, daß Jesus der Messias sei. Ganz offen verfolgt die Mission ihren Zweck, nämlich Israel zu Gottes unverfälschtem und untrüglichem Wort zurückzuführen und dadurch zur Erkenntniß des Messias und seines Heils; allein dazu bedarf es keiner Spielerei, Schmuggelei oder eines Betrugs; denn wir sind ferne von dem Gedanken: „der Zweck heiligt die Mittel." Unwillkührlich hat uns aber dieser Brief in Herrn vr. Philippsons Zeitung an. das erinnert, was im Univers Jsraelite von diesem Jahr, Seite 85, steht und wo Herr Bloch also redet: „Herr Philipp so n ist ein litterarischer Speculateur, der seinen schönen Gewinn von seinen Unternehmungen zieht; er weist aber den Göttern der Unterwelt alle diejenigen zu, die nicht seinen Namen verehren." — Möchte Gott sich über sein Volk Israel erbarmen Und ihm Hirten nach seinem Herzen geben, die nicht ihre Zeit mit lächerlichen Spitzfindigkeiten vergeuden oder die da die Wolle der Heerde suchen; sondern die Gottes Ehre und das rechte Wohl des Volkes suchen! _ I, A. H. Ein anderer Freund schreibt uns über dieselbe Angelegenheit wie folgt: Theurer Bruder! Mit nicht geringem Erstaunen lese ich in der Zeitung des Judenthums den L - Correspondenz-Artikel nebst Anmerkung der Redaktion in Betreff des Kametz-Druckfehlers. Ich kann gar nicht begreifen, aus welche Weise Herr Dr. Philipps»», dessen geistigen Gaben auch seine Gegner die Anerkennung nicht ver-

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