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  1. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 316

    — 316 — ein Kind darin bequem Platz hatte, und bestrichen es mit Pech, um das Eindringen des Wassers zu verhindern, legten den Knaben hinein, sezten es auf den Fluß und überließen das Kind der Ob- Hut Gottes. Mirjam, des Kindes Schwester, h…

  2. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 317

    — 317 — Brust und klammerte sich an sie. Die Königin ersuchte ste, das Kind zu saugen und für ste zu erziehen. 6. Weil der Knabe dem Flusse ausgesezt war, gab ihm die Königin einen dieses Ereigniß bezeichnenden Namen; denn Mo heißt im Egppt…

  3. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 318

    318 — Profezeite, lief hinzu und wollte ihn tödien. Entsetzlich! rief er aus, das ist ja, o König, der Knabe, den die Götter umzubringen befohlen, wenn wir Ruhe haben wollen. Nur allzuwahr ist ihr Götterspruch, weil dieser Knabe, dein Diade…

  4. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 319

    — 319 mit ein Hebräer könne ihnen helfen. Der König erbat sich daher Moses von seiner Tochter als obersten Feldherrn seines Heeres. Sie überließ ihn dem Könige, der ihr aber eidlich versprechen mußte, es werde ihm nichts Leides widerfahren.…

  5. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 320

    — 320 — umgeben, mit Wällen und Dämmen versehen, die sie vor Ueber-> schwemmung schüzten, und zugleich dazu dienten, daß, wenn der Feind schon über die Ströme gesezt war, die Stadt noch immer nicht leicht erobert werden konnte. Während Mose…

  6. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 321

    — 321 — scheu Mythologie. Als die Griechen Italien und Sizilien noch kaum dem Namen nach kannten, war der Name der Aethiopier schon im Munde ihrer Dichter. Sie sind das fernste der Völker, die Gerechtesten der Menschen, die Lieblinge der Gö…

  7. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 322

    — 322 — zählnng, daß er 40 Jahre unter dem schon im hohen Alterthnme sehr gebildeten und frommen äthiopischen Volke -zugebracht haben soll, ist vermuthlich keine Fabel; viel mag er hier gelehrt und gelernt haben. Wahrscheinlich ist, daß er …

  8. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 323

    — 323 — meisten leiden die Habisfinier an diesen Parasiten. Der häufige Genuß des rohen Fleisches und schlechten Brodes sott schuld daran sein. An den Koffoblüten haben sie ein bewährtes Mittel gegen dies Uebel, welche gegenwärtig auch in E…

  9. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 324

    — 324 — ohne alle gefährliche Folgen heraus. Nur beim Abtreiben des Bandwurmes darf man die bereits aus dem Aster hängende Portion nicht anziehen, weil sie gerne abreißt, und der Bandwurm in sein altes Nest wieder zurückschlüpft; sonst hat …

  10. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 325

    … am einfachsten und daher auch am richtigsten zu erklären, wenn ich dasselbe für gleichbedeutend mit סרשת דרכים> das in Raschi, Sifri und Jalkut in der Erklärung von!סולר ומורל vorkömmt, also für ״Scheideweg" oder ״Abweg" halte. Aus der angeführt…

  11. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 326

    — 326 — diesem Falle wird aber der Plural nicht syrisch mit Nun, sondern hebräisch mit Mem gebildet (גללים). Rabb. Dr. M. Lipser. 40. אד. Aruch und Landau sind hier in demselben Jrrthume, wie bei "ארק" (s. unsere Beitrage im 6. Hefte dieser…

  12. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 327

    …engung, sondern von herzinniger Andacht die Rede, wozu auch-die Belegstelle Nicht. 5, 2 vollkommen paßt (vergl. R. Sam. Edels z. St. und Tos. Meg. 23, b). Die von Tos. Sabb. 1. 6. angeführte Pefikthastelte konnte ich nicht auffinden*). Wie leich…

  13. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 328

    …blieb. Solchergestalt wurde in Folge veränderter, europäischer Sitte der ganze 181. Abschnitt des Schulchan Aruch Orach Chajjim abrogirt! Selbst die neuorlhodore Romantik hat den sonst so hoch gehaltenen Brauch gänzlich fallen lassen (Horeb §. 464…

  14. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 329

    — 329 — mau muß fiattuen über die geringe Anzahl der Anwesenden. Wo ist die . sögenannte orthodoxe Partei, auf die man so oft und so häufig Rücksicht nimmt? Es bestätigt dieses wiederholentlich die Erfahrung, daß man hier mit Worten spielt,…

  15. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 330

    330 — Und daß ein Seelsorger heut zu Tage für jede Gemeinde ein unabweisliches Bedürfniß ist, wird kaum Jemand mehr bezweifeln wollen. Das Rabbinat zu Zala-Egerßeg wurde durch den verdienstvollen, früheren Gige'er Rabbiner Engelsmann vor ei…

  16. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 331

    — 331 — dem hier wolbekannten Umstande aber, daß es in unserer Mitte keinen einzigen Träger dieses ״Familiennamens" giebt, muß ich annehmen, Referent habe sich solchen feiner Eigenschaften wegen, die er etwa mit dem Hirsche gemein haben mag…

  17. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 332

    — 332 — seine guten Eigenschaften mehr den ״Neid" als das ״Mitleid" des weichherzig Ken Referenten zu erregen geeignet sind. Er ist zwar kein Pumbaditauer, der einen Elefanten durch ein Nadetloch führen kann, er , ist aber ein gewandter Tha…

  18. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 333

    — 333 — blasen, und zugleich aller Orten rundum,, so weit man den Mittelpunkt schauen und den Hörnerschall vernehmen, und von denen man ohne Hinderniß an demselben Tage dahin wandern konnte. Dadurch wurde Jamnia zum Brennpunkte der Religion…

  19. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 334

    334 weil jezt ein Rabbiner herkömmt. Ist vielmehr, ganz abgesehen davon, daß hier zugleich eine strenge Gewiffensfrage obwaltet, in einer Gemeinde von mehr als 250 Familien, außer dem Rabbiner nicht auch noch ein ״Dajan", unzähliger Fälle w…

  20. 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 335

    — 335 Argumentation, die besser in die Kinderstube gehört, läßt sich folgern, daß die Geschwisterliebe nach dem Tode der Eltern aufhören dürfe. Auch ist es dem Verf. eigenthümlich in der Antwort, von dem Objekt der Frage abzuspringen und si…