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Ben Chananja · 1859-01-01 · 7 (1859) · p. Seite 334

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
7 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 334 (sequence 42)
Language
German
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334 weil jezt ein Rabbiner herkömmt. Ist vielmehr, ganz abgesehen davon, daß hier zugleich eine strenge Gewiffensfrage obwaltet, in einer Gemeinde von mehr als 250 Familien, außer dem Rabbiner nicht auch noch ein ״Dajan", unzähliger Fälle wegen, unerläßlich sogar? Soll der Rabbiner, dem die Zeit ohnedies nur karg zugemeffen ist, mit jeder kleinsten Kleinigkeit belästigt werden? Hoffen wir jedoch, daß sich der Vorstand in diesem Punkte eines andern entschließen werde, zumal noch Zeit dazu ist, und dieser Schritt vom größten Theil der Gemeinde nicht gebilligt wird. Hr. Rabb. Hochmuth wird im Monate August hier eintreffen, welcher Zeit hier mit außerordentlicher Ungeduld und Sehnsucht entgegengesehen wird. Die hiesige Schule erhielt vor einigen Wochen die Konzession für eine dreiklasstge Hauptschule, und wird die Reorganisation, so wie die gänzliche Leitung derselben ausschließlich dem neuen Rabbiner, diesem Meister im Schulwesen, überlassen. . Die hiesige Schule wird von 221 Kindern besucht (116 Knaben und 105 Mädchen). Die I. Klaffe, in 2 Abtheil, getheilt, zählt 48 Knaben und 59 Mädchen. Lehrer Hr. W. Markuß. II. 30 ״ Knaben und 28 Mädchen. IH. ., 38 ״ 18 ,, ״ Lehrer des hebräischen Faches ist Hr. B. Löwentritt, ״ deutschen ״ ״ ״ I. Adler, ״ ungarischen ״ ״ ״ L. Singer. Das Schulkomite bilden die Herren Di׳. Dietrichstein, Aller. Rap och ׳ und Sal. Auchs. Äguaz Goldstern. Lilerärische Anzeigen. אמונת אמן. Von Montz M. Besprochen vom Bezirks-Rabbiner Abraham Hochmnth. (Schluß.) S. 43 wird die Pflicht der Geschwister- und Verwandtenliebe folgendermaßen deduzirt: Fr. 155. ״Wodurch verursachen Kinder vorzüglich ihren Eltern Herzleid? Antw. Kinder verursachen ihren Eltern vorzüglich — dieses Adverbinm ist ein Liebling des Vers., wie er ein besonderer Freund von Superlativen ist — Herzleid, wenn sie in Unfrieden und Zwietracht unter einander leben; weil da die Eltern diesen Verdruß stets vor Augen haben. Fr. 156. Welche Pflicht ergiebt sich hieraus? Antw. Hieraus ergiebt sich die Pflicht der Geschwister- und Verwandtenliebe, d. h. Geschwister und Verwandte sollen sich einander lieben und achten und in jeder Noth einander beistehen". Aus dieser

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