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  1. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 10

    106 Gottes, seine Herrlichkeit, dazu seine mächtige Hand und ausgereckten Arm. So fasset nun diese Worte zu Herzen und in eure Seele, und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand, daß sie ein Denkmal vor euren Augen sein. Endlich finden wir noc…

  2. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 11

    als solches auch in dem als Wahrheit stehen zu lassen, was ihm nicht gefällt, denn er dürfte wohl einmal noch herbere „Schmerzen", Schmerzen des Gewissens für solche Behandlung „des heiligen Gutes" zu erfahren haben. — Der Verfasser will ni…

  3. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 12

    108 seinen Lüsten fröhnen soll; also heraus aus der Bibel mit allen Zeugnissen, Geboten und Lehren, die gegen Hurerei, Ehebruch und alle Sünden der Unkeuschheit darin enthalten sind. WaS wird man da so „blöde" thun, und stch von eines „Prie…

  4. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 13

    109 der „Gottesfriede" ist nur in der Ordnung zu finden, die Gott selbst gemacht hat, und die lautet Jesaias 48, 18. O daß du auf meine Gebote merktest: so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom, und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen…

  5. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 14

    HO sowohl in Bezug auf die Finsterniß, in der wir Heiden ehedem saßen, als auch in Bezug auf das Licht, das wir jetzt genießen, des wir uns freuen und jauchzen, daß cs „gekommen ist von Israel allein." Wir leugnen weder das Eine noch das An…

  6. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 15

    Schwinge webt gewaltig um dein Haupt — Dein Leben lebt! So stehe, Nacht, noch dort auf den Nationen, umwalle, Dsmmrung, hier die Millionen, da drüben steige, Frühroth, glanzend auf, und, hüben, lichter Tag, heb an den Lauf, -r- Es ist das L…

  7. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 16

    112 fördert und fördern wird; dies ist das Licht, das diese Mission verbreitet und das je länger desto weiter dringt „bis überfluthet Meer und Land des LichteS jauchzt von Strand zu Strand", bis Alle, Israel und Heiden und Türken durch dies…

  8. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 17

    113 Zorn von mir. Siehe, ich will mit dir rechten, daß du sprichst; Ich habe nicht gesündigt. Wie weichest du doch so gerne, und fällst jetzt dahin, jetzt hieher?" Wir können daher auch auf Grund des klaren Wortes Gottes Israel in seinem ge…

  9. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 18

    m Sinne Israel immer ein Zeugenvolk ist, auch im Laufe ver letzten 1800 Jahre es geblieben ist und bleiben wird, Ihr Dasein an und für sich ist eine so gewaltige Predigt von den traurigen Folgen der Perachtung der Gnade Gottes, wie kein Men…

  10. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 19

    115 fion aber soll, wie der Dichter in den Harfenklängen fingt, von Abraham an immer nnd „ewig" betrieben worden sein. Die christliche Mission ist leider noch keine so allgemeine Sache der ganzen christlichen Kirche, wie es zu wünschen wäre…

  11. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 20

    116 8. Paris). Wir heben folgende, treu übersetzte Stelle hervor (rek. p. 10): „„Man habe mehr oder weniger Achtung vor den Schriften der Hebräer und der Philosophie der Juden: so darf man nie den unermeßlichen Anspruch vergessen, welchen s…

  12. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 21

    in Monotheismus zu bekennen? Es ist ja doch nur „so zu sagen die Invasion einer neuen Civilisation", und wenn „das ein glänzendeS CommeNtarstück" sein soll „zur Sendung Israels", was müssen dann die dunkleren sein? Dieser Beweis von Erfolg …

  13. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 22

    118 Glauben Leben und Seligkeit zu finden ist, so ist es ihr Bemühen dahin zu wirken, daß mit der Hülfe und unter dem Segen Gottes dieser Eine wahre, seligmachende Glaube allen Völkern und Rationen der Erde verkündigt werde, und alle Bewohn…

  14. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 23

    Dieselbe ist ferner eine gänzliche Verkennung und Verleugnung des Wortes Gottes, denn die Lehre von dem einigen und einzigen Gott wird in dieser Mission zu etwas gemacht, waS sie gar nicht ist. Die Vertheidiger dieser Missionssache geberden…

  15. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 24

    120 mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, ich bin der Herr, und ist außer mir kein Heiland. Ich habe es verkündiget, und habe euch geholfen; und habe es euch sagen lassen, und ist kein fremder Gott unter euch. I…

  16. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 25

    m einer offenbaren Verleugnung desselben- Wo bleiben denn alle die andern Wahrheiten, welche die frühern Boten Israels von Mose an bis auf Maleachi verkündigt haben? Wo bleibt denn die Lehre von dem Engel GotteS, welcher Jehovah unsre Gerec…

  17. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 26

    m d er Herr sp o tt et ihrer u tt d säg t, V er Hagek w i rd d ie faU sche Zuflucht wegtreiben und Wasser sollen den Schirm wegschwemmen. Er aber wird sich aufmachen, daß er sein Werk ttyue auf eine andere Weise, und daß er seine Arbeit thu…

  18. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 27

    123 treue nicht darin suchen und finden, daß fie und ihre Väter nur immer gerufen haben: Wir hören und thun; sondern fie werden vielmehr ihren und ihrer Väter langen Ungehorsam bejammern, beweinen und beklagen; fie werden, wie Hoseas 5, 15 …

  19. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 28

    124 bärmlichen, sogenannten „glänzenden Commentarstücken von Civilisation" finden, sondern darin, daß die Heiden mit ihnen den Mann der Schmerzen erkennen, durch den wir Sünder gerecht werden, und in dessen Gerechtigkeit Israel und die Heid…

  20. 1856-01-01 · 7-8 (1856) · page 29

    ISS leicht passiren konnte in denselben Fehler zu verfallen, sondern fast unvermeidlich war, also zu reden. Gegen die antibiblischen Grundsätze der Führer und Tonangeber des Volkes, oder solcher, die sich dazu aufwerfen, um das arme Volk in…