Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 7-8 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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124 bärmlichen, sogenannten „glänzenden Commentarstücken von Civilisation" finden, sondern darin, daß die Heiden mit ihnen den Mann der Schmerzen erkennen, durch den wir Sünder gerecht werden, und in dessen Gerechtigkeit Israel und die Heidenwelt jauchzt: „ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mich angezogen mit Kleidern deö Heils, und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet." Jef. 61, 10. O der fel'gen Zeiten, Welche Herrlichkeiten Werden wir dann sehn! Wenn aus der Zerstreuung Dein Volk zur Befreiung Wird nach Hause gehn! Ach es ist, Herr Jesu Christ, Solch ein Wunder längst verheißen, Laß es sich bald weisen! Schlußbemerkung. Es wird vielleicht Mancher beim Lesen dieses Artikels namentlich des ersten Theils desselben gedacht haben, er sei doch zu scharf, und die Ausdrücke hätten in vielen Fällen bedeutend gemildert werden können, ohne der Sache selbst etwas zu vergeben. Wir wollen gern zugeben, daß Manches nicht nur anders, sondern von Andern auch viel gelinder und doch noch besser hätte gesagt werden können, und daher wollen wir wenigstens zum Schluß nochmals die bald zu Anfänge kurz angedeutete Bemerkung wiederholen, daß wir durchaus nicht im entferntesten Sinne meinen, das ganze jüdische Volk theile die Gesinnungen des Verfassers der besprochenen Harfenklänge. Wir wissen das sehr wohl, und wenn diese Unterscheidung zwischen dem ganzen Volke und der eigentlich gemeinten Partei der Allgemeinen Zeitung deö ZudenthumS nicht immer klar hervortritt und mitunter dem Ganzen zur Last gelegt zu werden scheint, was doch nur einem Theile zukommt: so wolle man bedenken, daß der Harfensänger beständig von dem ganzen Volke redet, daher eS uns nicht nur