Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 7-8 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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m d er Herr sp o tt et ihrer u tt d säg t, V er Hagek w i rd d ie faU sche Zuflucht wegtreiben und Wasser sollen den Schirm wegschwemmen. Er aber wird sich aufmachen, daß er sein Werk ttyue auf eine andere Weise, und daß er seine Arbeit thue auf eine anvere Weise. Jesi 2S;'1L. 'i7^2t. Zu der Zeit wird Israel ein MifstottSvolk werden, geläutert und gereinigt im Ofen der Trübsal; in der Zeit w ird des Herrn Zweig lieb und werth sein, und die Frucht der Erde herrlich und schön bei denen, die behalten werden in Israel. Und der da wird übrig sein za Zion, und üb er bl eiben zu Jerusalem, der wird heilig heißen; ein Jeglicher, der geschrieben ist unter die Lebendigen zu Jerusalem. Dan» wird der Herr den Unflath der Töchter Zions waschen und die Blutschulden Jerusalems vertreiben von ihr, durch den Geist, der richten und ein Feuer anzüttden wird. Jef. 4, 2—4. Da werden sie sich nicht rühmen, durch alle Jahrhunderte Gkaubenstreue bewiesen zu haben; sondern sie werden sich vielmehr mit tiefer Scham und Beugung erinnern an die große und so lange fortgesetzte Treulosigkeit gegen den Herrn ihren Gott; sie werde» mit aufrichtiger Erkenntniß dem Zeugniß Gottes Recht gebe», daß sie, wie er ihnen schon 5. Mos. 32, 20 durch Mosen bezeugt hat, eine verkehrte Art und untreue Kinder gewesen sind; da werden sie ihre „Glaubenstreue" nicht darin suchen, daß sie „alljährlich Majzothbacken und essen", sondern darin, daß sie das rechte Osterlamm erkennen, aus welches der Herr ihre und unser aller Sünden warf, das sie so lange im Unglauben verworfen, von welchem-sie dann aber in wahrer Buße und Glauben bekennen: „Fürwahr, er trug unsre Krankheit, und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir zwar hielten ihn für den, der geplagt and von Gott geschlagen und gemartert wäre; aber er ist um unserer Missethat willen verwundet nnd u-m uw fever Sunde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Friedenhätten und durch feine Wundorr^sinvwir geheilet"; da werden' sie ihre Maudens--