Mannheim
Compact Memory
3,400 pages · page 5Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 2

    v .,n 66 Geschichte Hohn sprechen, sondern sich als einen Leugner der Offenbarung Gottes kund geben. Sö thöricht und gottlos indeß eine solche Vertun urig undLcu gn ung offenkundiger Thatsachen sein wsikd^ etzen so thörkchi und gottlos ist …

  2. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 3

    67 Eö ist kein menschliches Gebiet, dem wir nicht einige hochklingende Namen geliehen. „Aber auch dies ist nicht Alles. Es ist eine Zeit wieder, wo der jüdische Stamm durch Emsigkeit, Gewandtheit, Geistesschärfe, unbeirrt von romantischen G…

  3. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 4

    68 seine Richtigkeit hat. diesen Rühm auch ganz unbestritten, fragen aber, ob sie denn damit aus der Schmach, in die der Herr des Himmels und der Erde sie seit 1800 Jahren hineingeworfen hat, herausgezogen sind? Wenn sie auch, was bis jetzt…

  4. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 5

    69 Fortschritt, sondern nur ein um so traurigerer Rückschritt; denn eS Mt auch hier in Bezug auf Israel, was der Prophet einst von Edom sagte: Denn siehe, ich habe dich gering gemacht unter den Heiden, und verachtet unter den Menschen. Dein…

  5. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 6

    liums von verschiedenen Misfionsgefellschaften in Deutschland und England ausgesandt werden um Israel zu verkündigen, daß ihr Messias gekommen, und daß JesuS von Nazareth dieser Messias ist. Diese Mission will die Botschaft des Heils, das i…

  6. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 7

    TI sänge, daß „der Frühling ihm der Harfe golvenfarbeneS Band über Haupt und Brust geschwungen und feine Lippen gesprochen hätten : Singe! " Wenn, wie wir bald hören werden, der Sänger in dem offenbarsten Widerspruch mit dem ganzen Wort Got…

  7. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 8

    72 den Händen blinken die Tropfen Blutes — Blut ist Fluch— und Fluch ist Haß -r- und Haß und Fluch und Blut, sie sind nicht Judas Geist, nicht Judas That und Sang" u. f. w. Ist das wirklich so? Wir wollen nicht in die Weltgeschichte, nicht …

  8. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 9

    73 in Israel, ein jeglicher ist mächtig bei dir, Blut zu vergießen. Verräther sind in dir, auf daß sie Blut vergießen. Siehe, ich schlage meine Hände zusammen über den Geiz, den Du treibest, und über das Blut, so in dir vergossen ist. Ihre …

  9. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 10

    74 teserkenntniß gekommen. Wir fragen aber wieder, wo ist denn in der Erzählung , die uns die Bibel darüber giebt, eine Erwähnung oder Andeutung, daß Abraham wie in Verzweiflung ansgerufen habe: „Ha! was bewegt mich — wär ich lieber Thier?"…

  10. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 11

    75 „Lust", sondern nur mit „Graus" betrachten kann, denn das ist ein Fortschritt, wie ein anderer Dichter ihn schildert: „Da werden Menschen zu Hyänen." Aber dann, was die Hauptsache ist: Da Israel aus Egypten zog, da war es ein Ausziehen m…

  11. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 12

    76 liest, es lautet: „Und ob den Strom sie bannen, und Joch um Joch ihm baun, mit Schlamm ihm und Gerolle die Wasser schmutzig staun — er breitet reichen Segen durch all die Völker aus, darauf (worauf? auf dem Strome? dann ist wahrlich der …

  12. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 13

    71 Kammern wird doch zum Jubel jedes Jammern, und in der Wahrheit langem Kriege die Niederlage selbst Mi Siege; mein Werk ist für der Zeiten ganze Reihn und an ihm werd ich ewig sein, ich werde stehzi auf meiner Feinde Trümmern mit neuem Mo…

  13. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 14

    78 Hispanien, fraget Rom, fragt des deutschen Kaisers Walten, fraget Polens Weichselstrom, Gallien sah, was sie gelitten, und das Land der freien Britten. — Doch ob Schmach und Scheiterbrand, höher heben sie die Hand: Lassen sie uns niemals…

  14. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 15

    79 Meilen großen Berg wie einen Trichter über Israel hielt und sie fragte, ob sie das Gesetz annehmen wollten oder nicht. In der Angst also, Gott lasse den Berg auf sie fallen, wenn sie mit Nein antworten würden, schrieen sie „kurz": Wir th…

  15. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 16

    80 Moses, Elias, JesaiaS und die ganze Schaar der Propheten, unbeirrt mit seiner Leier keck einherschreitet und nicht müde wird zu leiern : Mögt ihr alle sagen, was ihr wollt, mag Gott vom Himmel noch so oft und mit gewaltiger Hand durch se…

  16. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 17

    81 ten: Höre Israel, der Herr unser Gott ist ein einiger Gott, noch in der Bibel steht, für nichtige leere Worte, für bloFen Ballast halten, den wir eben so gut entbehren und über Bord werfen könnten, sondern es ist uns das ganze Wort Gotte…

  17. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 18

    82 Liebe geschieden". So singt „der Sänger aus Juda", der den Gesang, den Andere gesungen, berichtigt. Hier also soll nun doch die reine, klare, Wahrheit sein. Wenn dem aber also ist, wenn „Alle, weß Glaubens sie seien", dennoch „an Gott de…

  18. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 19

    83 Sprichwort an unserm Harfenspieler denn auch bewahrheitet. Beim folgenden, 'dem neunten, Gesänge, in welchem die „Glaubenstreue" Israels besungen wird, die sich, man lache nur nicht über die erhabene oder tiefe Idee, in dem „jährlichen B…

  19. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 20

    84 ben gekommen sind, noch als wilde Bäume dastehen. Sind nun aber alle, „die Menschheit", also die Heiden nicht minder als Israel, „am Baume des Lebens", so ist die Frage: was kann und will denn Israel noch thun, um die Völker zu sich zu b…

  20. 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 21

    85 ches Glaubens sie auch sind, gleichen Antheil an Gott besitzen, in welcher er sie Alle an einem Baum des Lebens reifen und Alle zu der Unsterblichen Sitzen kommen ließ, zu Ende; er sieht sich von Pharaonen umgeben, er sieht „die schwarze…