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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 5-6 (1856) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
5-6 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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liums von verschiedenen Misfionsgefellschaften in Deutschland und England ausgesandt werden um Israel zu verkündigen, daß ihr Messias gekommen, und daß JesuS von Nazareth dieser Messias ist. Diese Mission will die Botschaft des Heils, das in Jesu Christo ist, das Wort von der Versöhnung, die durch Jesum Christum geschehen ist, wie unter den Heiden, so auch unter den Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs verbreiten. Diese Mission ist nichts anders, als die Fortsetzung des Werkes, das nach Befehl des Königes von Israel, Jesu Christi, an seine Jünger: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Creatur, Marc. 16, 15. dieselben in Jerusalem anfingen, und das kein anderes Ziel vor Augen hat, als daß die ganze Erde der Erkenntniß des Herrn voll, und Jesus Christus alö das Licht und Heil der ganzen Welt von Juden und Heiden anerkannt, angenommen werde, und daß alle Zungen schwören und sagen: in ihm habe ich Gerechtigkeit und Stärke. Das ist die Mission der Christen , die, auf das untrügliche und felsenfeste Wort Gottes gegründet, die gewisse Verheißung hat, daß sie ihr Ziel erreichen wird. Hier aber ist von einer „Mission der Juden", von einer „Sendung Israels" die Rede, in gewisser Hinsicht also von einem entgengesetzten Werke; hier geht die Mission von den Juden aus, und sie haben also eine Botschaft an die Völker der Erde auszurichten. Was wir unter dieser Mission zu verstehen haben, wollen wir uns von der Allgemeinen Zeitung des Judenthums sagen lassen, denn wir finden da, sowohl in gelegentlichen Aeußerungen, als auch in besondern Artikeln, den Gegenstand behandelt. Unter der doppelten Ueberschrift: „Harfenklänge", und „die Sendung Israels" wird von Rro. 27 an in einer Reihe von Gedichten „die Mission der Juden" besungen. Der dichterische Werth oder Unwerth dieser Gesänge kümmert uns nicht, wir haben es bloß mit dem besungenen Gegenstände selbst zu thun. Ueber einige Gesänge ist schon in Nro. 7 und 8 der Dibre Emeth Einiges gesagt, wir wollen aber hier doch sämmtliche Gesänge berücksichtigen, ohne dasselbe zu wiederholen, was bereits gesagt ist. Der Verfasser der „Harfenklänge" erklärt in seinem ersten Ge-

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