Mannheim
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  1. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 6

    viele der Gebildetsten unter ihnen befangen sind, befreit wären. Denn das würden sie sich doch immer sagen müssen, daß wir Christen keine Götzendiener sind, wie der streng talmudische Jude glaubt, sondern denselben Gott haben und anbeten, d…

  2. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 7

    TI übertreten wollte. Dazu hat die katholische Geistlichkeit noch ganz andere Macht über die Kirche, als die Rabbinen über die Synagoge. Von Seiten der Freigeister sieht er sich aber der Verachtung und dem Spotte ausgesetzt bei einem Religi…

  3. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 8

    n die volle und reife Frucht. Blüthe und Frucht aber sind ja nicht sich widersprechende Dinge, sondern die Blüthe trägt die Frucht in sich, und diese entwickelt sich nothwendig und naturgemäß aus jener. Ganz anders verhält es sich nun aber …

  4. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 9

    73 sie wollen nichts als Moral, nebenbei kann dann Jeder noch glauben, was er will. Dringt man nun in solche Juden, welche Jesum als den größten Wohlthäter der Menschheit rühmen, denselben dann auch für den anzuerkennen, wofür er sich ausge…

  5. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 10

    74 wenn er sich dahin ausspricht, daß es die Hauptaufgabe dieser Kalender zu sein scheint, „das Christenthum und die Schriften des Neuen Testaments in allen möglichen Formen mit Geiser zu besudeln", „den Stifter des Christenthums mit Schmac…

  6. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 11

    7S Wir können es dem Berichterstatter der Allg. Zeitung des Judenthums von der Warthe keineswegs verdenken, wenn er den Verfall des Judenthums beklagt und die Missionsschulen beseitigt wünscht. Wir würden es auch als einen tiefen Verfall de…

  7. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 12

    76 möglich? Aber freilich, wenn die Kinder nur recht in die Schriftwahrheit hineingeführt werden, so wird allerdings ein Abfall erfolgen müssen, aber nicht vom Worte Gottes, sondern von dem neuern Judenthume, wie es sich seit mehr, als 18VV…

  8. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 13

    fertigen werden müssen. -- Dies Erröthen der Jugend steht im Dienste unserer Religion höher, als das fortwährende Talmudstudiren unserer Frömmler, welche die Hauptschuld auf sich laden, indem eine Schule und ein geregelter Unterricht im höc…

  9. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 14

    Oder wollen Sie sagen: Nun ist das nicht Verbrechen genug, ist eS nicht Gotteslästerung, wenn er sich zu Gottes Sohne, zu Gott selbst macht und sich für den Messias ausgiebt? Nun so beweisen Sie es, daß er es nicht ist und nicht sein kann. …

  10. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 15

    79 werten: Es ist nichts von dem Allen, sondern es ist das Wissen, wodurch der Schüler zu einem nützlichen und brauchbaren Mitglieds der menschlichen Gesellschaft werden kann, so müssen wir gestehen: das begreifen wir nicht. Wie soll ich mi…

  11. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 16

    darnach handeln müssen, er wird also auch die Schüler von seinem Glauben zu überzeugen suchen müssen. Thut er das nicht, so verleugnet er seinen Glauben, er handelt unmoralisch. Ist der Lehrer ein Jude, so wird er ebenfalls nach seinem Glau…

  12. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 17

    m entweder zu der einest oder der andern. Ansicht neigen, oder sie würden am Ende gegen'beide sein. Endlich aber würden auch die Kirche und die Synagoge nicht müßige Zuschauerinnen bleiben können, da, wenn irgend noch Leben in ihnen ist, es…

  13. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 18

    8S ihre Macht und Obhut zu bekommen, und die Allgem. Zeitung des Judenthums arbeitet auch seit geraumer Zeit aus aller Macht darauf hin, daß.Mch die Juden nicht, nur Religionsschulen, sondem auch allgemeine Bildungsanstalten gründen möchten…

  14. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 19

    lischen Vater." (Matth. M, 32 33 ) Und Paulus schreibt an die Römer (10, 9.10): „So du mit Deinem Munde bekennest Jesum, daß er der 'Here sei, und glaubest in Deinem Kerzen, daß ihn Gott von den Sodten auferwecket hat, so wirst Du selig. De…

  15. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 20

    m Frage entschieden verneinen. Was ist der Staat? Gewiß nicht eine tobte, aber kunstreich zusammengesetzte Maschine, welche, durch eine gewisse Kraft in Bewegung gesetzt, nur ihre Bestimmung erfüllt so lange, als die Kraft auf sie wirkt, od…

  16. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 21

    88 Was folgt hieraus? Doch offenbar! das,! daß ein christlicher Gesetzgeber doch auch nur solche Gesetze geben kann, welche auf der christlichen Religion beruhen, oder wenigstens nichts enthalten, was gegen die christliche Religion ist, und…

  17. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 22

    86 Einfluß zu gewinne», Luchen, um das Christenthum wieder zur Geltung zu bringen. Werden sie aber zurückgedrängt, so werden sie das als eine Züchtigung vom Herrn annehmen und mit Geduld' und Ergebung in seinen Willen tragen, bis er ihnen-d…

  18. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 23

    m seines Glaubens die Freiheit beschränken dürfen, er wird nur darauf zu sehen haben , daß Alles, was ihm selbst schadet, entfernt gehalten werde, so wie, Laß Jedermann die Wahrheit gepredigt werde, damit sie alle zur Erkenntlich derselben …

  19. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 24

    88 macht sich selbst und seine Vernunft zu Gott und Übertritt also auch das erste Gebot. Sein Eid kann dann aber auch für andere keine Bürgschaft haben, denn wer auf das Gesetz schwört und bei dem, der das Gesetz gegeben hat, mit dem bewußt…

  20. 1854-01-01 · 5-6 (1854) · page 25

    89 soll man arbeiten; aber am siebenten Tage ist der Sabbath, die heilige Kühe des Herrn, wer eine Arbeit thnt am Sabbathtage, soll »des Todes sterben. Darnm sollen die Rinder Israels den Sabbath halten, daß sie ihn auch bei ihren Nachkomme…