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  1. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 8

    24 Wenn rum die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes im A. T. gegründet ist, wie wir gesehen haben, so ist sie ja keinesweges bloß eine Lehre des Christenthums, wie Hr. Vr Saalschutz und viele Juden meinen, sondem sie ist wirklich auch eine L…

  2. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 9

    25 Ihr die Lehre von der Dreieinigkeit aber nicht glauben, werk sie Eurer Meinung nach der gefunden menschlichen Bemunst widerspricht, nun warum tretet Ihr dann nicht stei und offen hervor und bekämpft sie als einen Zrrthum Moses, der Proph…

  3. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 10

    26 nicht von Christo und seinen Aposteln zu behaupten wagen, die ja doch auch Zuden waren. Nun, und was lehren denn diese? Etwa nicht die Dreieinigkeit? Allerdings, und zwar berufen sie sich, wie bei allen ihren Lehren, so auch bei dieser, …

  4. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 11

    27 chuu» dieß große Geheimniß anerkennen und glauben muffen, wenn es nicht mit sich selbst in Widerspruch gerathm will. Das Zudmthum wird dieß Geheimniß glauben müssen, dmn mit der „gewöhnlichen menschllchen Vernunft" wird es allerdings kei…

  5. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 12

    28 neue Religion stiften , und daher lag es in ihrem Zntereffe, neue Lehren vorzutragen. Aber das kann doch nicht von den Rabbinen gesagt werdm; denen mußte doch gerade am Gegentheile gelegen sein, nämlich die Lehre von der Dreieinigkeit Go…

  6. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 13

    29 Beleuchtungen Rabbinischer Reden neuester Zeit. I. Das Testament des Patriarchen. Rede am Sabbats!) vor -er Generalversammlung der Gemeinde zu Stettin gehalten von »r. W. A. Meisel, Rabbiner. Stettin, 1843. Zn habe» beim Vorstand und der…

  7. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 14

    30 digc, was euch begegnen wird in künftigen Zeiten; 2) versammelt «ich nnd hört ihr Söhne Jacobs, und hört zu dem Israel, eurem Vater. Es ist ganz natürlich, und das einzige Logische in dieser Rede, daß der Text alsbald verlasse» wird, den…

  8. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 15

    31 die Welt (sic) alle Morgen, weil unermeßlich die Gottestreue. Jeder Katechnmen weiß, daß hier von der Barmherzigkeit die Rede. Die Güte deS Herrn ist, daß wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist a…

  9. 1845-02-01 · Heft 2 (Februar 1845) · page 16

    …t aber das eben deine Strafe, daß dir eben dies Wort fortzenommen wird, daß du es nicht lernest und verstehest, sondern allerhand Menschenfiindlein, das dir nimmer zum Frieden verhelfen wird. Dieß Blatt erscheint monatlich in einem Bogen und kostet …

  10. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · page 1

    religiösen Interessen des Iudenthums Unter Mitwirkung mehrerer Gelehrten Zweiter Jahrgang. Zweites Heft. Februar. Verlegt M. Simion in Berlin.

  11. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · page 2

    Inhalt. Seite: Die Messiasidee nach der Bestimmung der Offenbarungslehre. Von Dr. Steinheim. (Schluß.).41 Betrachtungen über die gegenwärtigen Wirren im Judenthume. Erster Artikel.. 49 Bericht über Synagoge und Schule. Aus Hamburg. (Fortset…

  12. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · page 3

    Die Messiasidee nach der Bestimmung der Offenbarungslehre. (Schluß.) Echon in ganz isolirten Ereignissen ist nun ein solcher allmaliger Verfall ein unseren inneren Gefühlen Widerstrebendes, eine Bewegung, gegen die unsere ganze Gedankenrich…

  13. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 42

    42 Die Messiasidee ic. verringern zu wollen, so muß ich doch auf jene Frage bejahend antworten. Lange vor aller eigentlichen Forschung im Gebiete der Natur, als noch dicke Finsterniß und eine schwermüthige Fabelwelt unser Geschlecht beherrs…

  14. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 43

    Die Messiasidee ic. 43 Rettung und ohne Hoffnung einer jemaligen Wiedererhebung in bessere, glücklichere Zeiten. Das Paradies der Heidenwelt lag in einer längst vergangenen Zeit, und ist unwiederbringlich von der Erde 'verschwunden. Wenn wi…

  15. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 44

    44 Die MesfiaSidee >c. lehrt einzig das A. T. Diese frohe Botschaft an die Menschheit, diese Verheißung und Ankündigung einer lichtern Zukunft der Geschichte, hebt an mit dem Bunde und dem Segen Abrahams, seht sich durch die Patriarchenzeit…

  16. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 45

    Die Messiasidee je. 45 ihm immer fortfahren, wo es immer in seiner Geistesnahe, in der Nähe dieses feurigen Schmelzofens der Wahrheit, verweilt; auch muß, was vom alten Götzendienste sich in die lauteren Vorstellungen des Judenthums hineing…

  17. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 46

    46 Die Messiasidce rcmitische Sündenfall ist nicht die Idee eines Abfalls vom Göttlichen und einer stätig fortschreitenden Verfinsterung in der Sinnlichkeit, sondern nur die eines ungehorsamen Sohnes, der das warnende Gebot des Vaters übers…

  18. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 47

    Die Messiasidee ic. 47 Wer demnach die Messtasidee mit einer Opfer- oder Aussöhnungslehre in Verbindung setzen wollte, der würde nicht im Offenbarungsbegriffe, sondern im Heidenthume stehen; denn nur die Voraussetzung eines Abfalls nach der…

  19. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 48

    48 Die MissiaSidee rc> forscher in den großartigen Scenen unseres Planeten die ununterbrochene Arbeit wahrnimmt, die aus den wilden Gebilden fruchtbare Ebenen, Hügel und Thale schasst, und in allen diesen leisen oder gewaltsamen Umwandlunge…

  20. 1845-02-01 · 2 (Februar 1845) · p. Seite 49

    …aher zu erklären, müssen wir einen Schritt in das vorige Jahrhundert zurückgehen.' — Das Zeitalter der Enzyklopädisten, Voltaire's und Friedrichs II. war es, welches die Grundelemente jedes Autoritätsglaubens vernichtet wissen wollte; da man nun da…