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  1. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 41

    M / hinlänglich gewürdigten Talente de- UebersttzerS läßt sich erwarten, daß auch dieses neueste Product, sowohl die gründlichen Sprachkenntnisse des Hrn. Lettens, als auch dessen bei solchen Arbeiten unumgänglich nothwendige Gabe, poetisch…

  2. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 42

    42 salem lesen konnen? — 4)WennmandieKritiksoim Herzen trägt , wie der gute Chaldäer, so hätte man wissen sollen, daß der Kodex weit zugänglicher hinter den Mauern der Absalons-Höhle ist, als in den Bibliotheks-Gräbern zu Rom, warum also ih…

  3. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 43

    43 „ , „Einen wahren Schatz von Lebensweisheitcuthaltcn diese Sprüche eines Gnomcndichtcrs, der, vor beinahe mehr als zweitausend Jahren lebend, eine solche Tiefe der Moral, eine solche Frische der Lebensanschauung besitzt, daß der Leser un…

  4. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 44

    …n den betreffenden Kreisen! ein nicht geringes Aufsehen erregt und mancherlei Debatten und CoüLrovcrscn hcrvorgerufen." Maimonides im Kämpft mit seinem neuesten Biographen Peter Beer. Von I. Bukofzer. (Berlin 1844, beiS. D. Schnitzer.) Diese Schrift,…

  5. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 45

    15 homcdaiiischeil Religion. Sie wird also gewiß in diescttl Betrachte jedem Verehrer Maimonides', wenn er anch kein Freund einer starken Polemik, besonders gegen einen Verstorbenen, sein sollte , willkommen sein; un…

  6. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 46

    AG j Jehova, nicht Moloch, war der Gott der alten Hebrä er. Entgegnung aufGhistand's Werk: „D ie Menschenopfer der alten Hebräer." Von M. Löweng a r d, Rabbiner, (Berlin 1843, bei H. Schultze.) geh. 5 Sgr. Molochsglaube und Religionsschäüdü…

  7. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 47

    Al israelitischen Central - Konsistorium in Paris vom Könige der Franzosen unterm 25. Mai 1844 zu Theil wurden, diese israelitische Oberbebör^e angeordnet hab< daß der jüdische S.abbath von Sonnabend auf den Sonntag verlegt werde. Jeder Sac…

  8. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 48

    ^.. 48 . ■־־., ־; י ■ (Das war auch bisher wie natürlich, und wie in allen ähnlichen Kollegien, wo Chefs vorhanden sind, immer der Fall). Dieser Groß - Rabbiner sei aber immer noch kein Pabst und in seiner Macbt stünde es nicht, im Dekalogu…

  9. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 49

    : 49 . Alexander dem Großen bis auf unsere Zeit. Auf die beste Lösung einer jeden der erwähnten zwei Aufgaben setzte der Vorstand des Kulturvereins einen Preis von zwei hundert Thal er n. Spätestens den 1. März 1845 sollten die Arbeiten bei…

  10. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 50

    50 züglich eine Vereinfachung der Gebete.׳und daß auch die Mädchen am öffentlichen Gottesdienste fortan Theil nehmen sotten. Dieses war ihnen aber von jeher wenigstens nicht verwehrt, , und man sah bisweilen, besonders an Festtagen, jüdisch…

  11. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 51

    …" ft!r Einzelne wenn es verlangt wird, gestattet. Der Großherzogl. Mecklen-' burg-Schwerinsche Landes-Rabbiner Herr Dr. Holdheim hat in seiner Synagogen-Ordnung angeordnet, daß jüdische Leichen im Schwerinschen nur in Särgen beerdigt werden sollen.…

  12. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 52

    Kurzem schreitet man nun in Berlin, wie die politischen Zeitungen folgendermaßen mittbeikn, zu dieser gesetzlichen Regulirung. „Nach dem, die bürgerlichen Verhältnisse der Juden in den alten Provinzen Preußens betreffenden, königlichen Edic…

  13. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 53

    … (Kolnidre), mit dem 103ten Psalm eingeleitet wird. Als der Herr Rabbiner •Dr. G d g e r im Mai 1844 in der Synagoge zu Breslau (dort überhaupt zum ersten Male) eine Anzahl jüdischer Mädchen confirmirte, verkündeten es Zeitungen als etwas völlig N…

  14. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 54

    51 gleich Höchsten Orts gesetzlich festgesetzt, in der Haupt-Synagoge Statt findet, so daß also diese Gemeinde als die erste in Deutschland bezeichnet werden kann, welche nach dem Bor- * bilde der bereits vom israelitischen Konsistorium im …

  15. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 55

    55 statthast ist. Die Idee eines Judeneides ist in der Lhat so unverträglich mit dem allgemeinen Geiste der französischen. Gesetzgebung, daß man kaum begreift , wie noch immer einzelne Gerichtshöfe auf die Leistung desselben erkennen konnte…

  16. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 56

    56 Braunschweig, 28. Jan. Das von den Ständen genehmigte Gesetz über die Eide der Juden ist bereits unterm 24. Januar ins Land ergangen. Es schreibt für die Juden- Eide die sehr einfache Formel vor: „Bei dem Ewigen, meinem Gotte, schwöre ic…

  17. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 57

    " ■ 57 gerte) ist Jude und stolz auf feine rdnf>ebratfcf)e 2f6Punft; ob der Sohn zum Christenthume übergegangen, weiß man nicht; Kriegeekosten benutzt? In Frankreich z.D. geschah diewährend der Revolution von den Christen, eben so in Italie…

  18. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 58

    …ten biographischen Skizze desselben. In dieser heißt es u. A.: „Auerbach ist aus dem Schooße einer jüdischen Familie zu Nordstetten im Schwarzwalde Servorgegangen. Sein Vater ist gestorben, seine hochbetagte fromme Mutter lebt noch in dem Dorfe und si…

  19. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 59

    ren Benjamin nennt und auf den sie stolz ist. Auerbachs Brüder, die mit ihr leben, treiben Handel, wie ihn der Vater trieb. Seine Schwäger und Vettern sind Schullehrer , Rabbiner und größtentheils Männer von großer Gelehrsamkeit in ihrem Fa…

  20. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 60

    60 MMn sägt : Wie tanze wird es noch dauern, bis mein Schatten da ist? — Fragt man Jemanden: Warum find Sie nicht stüher gekommen? — Weil ich meinen Schatten erwarten mußte! ist die Antwort. Im siebenten Kapitel , Vers 2, des Buches Hiob he…